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	<title>Mmktagung - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Benutzer:Rolf_Todesco&amp;diff=442</id>
		<title>Benutzer:Rolf Todesco</title>
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		<updated>2011-07-19T10:21:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: Die Seite wurde neu angelegt: „ Home -  Die Tagung -  Das Programm -  Die AGs - [[Anmeldung MMK 2009 | A...“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Hauptseite | Home]] - [[Tagung MMK 2009 | Die Tagung]] - [[Programm MMK 2009 | Das Programm]] - [[ Arbeitsgruppen MMK 2009| Die AGs]] - [[Anmeldung MMK 2009 | Anmeldung]] - [[Adressen MMK 20091 | Adressen]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Todesco&lt;br /&gt;
Im Scheller 12   &lt;br /&gt;
8914 Aeugstertal  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel: (043) 322 87 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
todesco@hyperkommunikation.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.hyperkommunikation.ch/todesco/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.sensitiv-coaching.ch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Erg%C3%A4nzende_Kommentare_von_Erhard_Nullmeier&amp;diff=432</id>
		<title>Ergänzende Kommentare von Erhard Nullmeier</title>
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		<updated>2009-11-06T13:49:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zur Uebersicht [[AG3: Die Kraft der Sprache]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhard Nullmeier	&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; November 2009&lt;br /&gt;
== Sprache und Bedeutung (ungeordnet)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Lesen der Beiträge zur AG3 der mmk09 und Wiedereindenken in das Thema noch einieg Anmerkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 1: Sprache  ist zwingend mit Bedeutung verbunden. „Spiegelung“ in der 1. These von Hartmut ist mir zu passiv: ich gebe meinen sprachlichen Äußerungen (meist) ganz bewusst eine Bedeutung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 2: Bedeutung, auch Deutung, erfordert jemanden, der deutet. Dieser „jemand“ kann im Grenzfall der Sprechende  selber sein, beispielsweise, wenn er sich etwas für späteren Gebrauch notiert oder sich etwas „klar machen“ will, normalerweise ist dies aber ein anderer Mensch bzw. sogar eine weitgehend anonyme Allgemeinheit. Bei Rolf ist das ein Beobachter mit „magischer Kraft“ (These 1) – so weit würde ich nicht gehen, schon wenn ich mich selbst beobachte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 3: Die Bedeutung, die der Sprecher einer sprachlichen Äußerung zuweist, sollte vom Empfänger verstanden (gedeutet) werden; das geht jedoch nur eingeschränkt (siehe mein Moderatorenpapier), bleibt aber immer Ziel des Sprechenden. Bei JNR ist sogar von einer Beeinflussung des Verhaltens des Empfängers die Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonderfall: Der Empfänger soll durch die sprachliche Äußerung des Senders zu Assoziationen veranlasst (verleitet?) werden, die von den Intentionen (der Bedeutungszumessung) des Senders abweichen, diese u.U. erweitern. Dies kann dann, muss aber nicht, Poesie sein. Nicht alles, was jemanden zu Assoziationen veranlasst, ist auch Sprache und erst recht nicht Poesie, ein Sonnenuntergang kann dies auch leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 4: Bedeutung ist konstitutiv für Sprache – ohne Bedeutung keine Sprache!&lt;br /&gt;
Die Möglichkeit einer gemeinsamen Interpretation (Bedeutungszuweisung) ist konstitutiv für Sprache, sonst ist keine sprachliche Kommunikation möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne ist ein chinesischer Satz für mich keine sprachliche Äußerung. &lt;br /&gt;
Auch für Hartmuts „Tex tau tomaten“ gilt dies, solange ich das nicht decodiere. Desgleichen nicht die Zeichenfolge „ABCDEFG“. Mein Schreibfehler im Moderatorenpapier „stehendem Leser“ statt „stehen dem Leser“ ist dagegen eine – ungewollte – sprachliche Äußerung: meine Bedeutungszuweisung ist nur noch aus dem Zusammenhang des Satzes zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 5: &lt;br /&gt;
Hartmut zitiert Chomsky „...werde ich unter Sprache eine (endliche oder unendliche) Menge von Sätzen verstehen, jeder endlich in seiner Länge und konstruiert aus einer endlichen Menge von Elementen.“  Die Begriffe „endlich“ und „unendlich“ darf man hier nicht streng mathematisch verstehen, denn dann könnte aus einer endlichen Menge von Zeichen (dem Alphabet) auch nur eine endliche Menge von Elementen (Wörtern) generiert werden, die (zumindest durch die endliche Länge von Sätzen) auch nur eine endlichen Menge von Sätzen ergeben würde. „Endlich“ und „unendlich“ sind m.E. eher psychisch, d.h. als menschliche Wahrnehmung, zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endliche Menge von Elementen heisst, dass nicht beliebig neue Elemente ´gebildet werden können; &lt;br /&gt;
„Tex“ wäre demnach keine Sprache! Erst wenn der Zeichenfolge eine für mehrere Personen (in Grenzen) gemeinsame Bedeutung herausgebildet hat, wird die Zeichenfolge für mich zur Sprache. Dies gilt für vollkommen neue Wortschöpfungen, anders ist es bei neuartigen Kombinationen von schon bedeutungsvollen Wörtern: „Nullwachstum“, „Personalfreistellung“, „Entsorgungspark“ usw. Hier entsteht Bedeutung durch die Kombination der bekannten Wortbestandteile. Bei der Zeichenfolge „Tex tau tomaten“ sind einzelne Textteile wie „tau“ und „tomaten“auch bekannt, die Kombination führt bei mir aber nur zu einem Schmunzeln, was aus einer willkürlichen (bewussten) Trennung der Buchstaben Nettes entstehen kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Adakadabra“ - ist dies (bedeutungsvolle) Sprache? Franz Fühmann (u.a. „Die dampfenden Hälse der Pferde im Turm zu Babel“) würde bemerken, dass dies ein Wort mit dem einzigen Vokal „a“ sei, der fünfmal auftaucht. Märchenkenner („1001 Nacht“ ?) würden einen Zauberspruch erkennen.Was ist aber der Titel von Fühmanns Buch „Die dampfenden....)? Hat der Titel eine intendierte Bedeutung oder ist er „nur“ Sprachspiel? Welches Weltwissen braucht man, um den Titel zu verstehen? Ist er überhaupt zu verstehen? Oskar Pastior hat einmal in einem Gedicht /ich glaube „An die Aubergine“) die Zeichenfolge „gasp“ verwendet, die dann von Literaturwissenschaftlern interpretiert wurde; „gasp“ war aber einfach die Abkürzung der Simulationssprache „general activity simulation program“, mit der ein Mitbewohner seiner Wohngemeinschaft gerade arbeitete. Um das zu erkennen, bräuchte man schon die „magische Kraft des Beobachters“, wie sie von Rolf postuliert wurde (oder man kannte einfach den Entstehungskontext).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 6: zur Maschine...&lt;br /&gt;
Sprachliche (oder nichtsprachliche) Zeichenketten, die etwas Gespeichertem zugewiesen werden. Die Maschine (z.B. google, word) kann vervollständigen, korrigieren... &lt;br /&gt;
Eine sprachliche Eingabe in eine Maschine, z.B. das Schreiben von „Ein“, ist nichts anderes als das Drücken eines Knopfes, auf dem „Ein“ steht oder der einfach nur grün ist (Konvention für Einschaltelemente). Auch die Eingabe von „berlin“ in ein Navigationsgerät ist nichts anderes als das Drücken auf einen Knopf, auf dem „berlin“ steht – der wird nur nicht dauernd angezeigt und muss sequentiell ausgewählt werden. In diesem Sinne hat die Eingabe von Zeichenfolgen des Alphabets in eine Maschine nichts mit Sprache zu tun. Sprache bei der MMK wird erst dann interessant, wenn ein Mensch (Benutzer) die Zeichenfolge interpretieren muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 7: Analogien von digitaler Dichtung zur Computergrafik?&lt;br /&gt;
Zunächst, im Gegensatz zu Hartmuts Papier (und wahrscheinlich auch zum üblichen Sprachgebrauch) geht es mir dabei nicht um die Verbreitung von Dichtung über Computer(netze), sondern um die Entstehung der Dichtung. Analog zur Computergrafik, z.B. von Frieder Nake: kann Dichtung durch Algorithmen erzeugt werden, die u.U. mit Zufallsgeneratoren (ebenfalls meist Algorithmen) arbeiten? Der Künstler kennt das Ergebnis erst, wenn das Programm durchlaufen ist, obwohl er es erstellt hat. Ich habe Zweifel, ob das mit Sprache sinnvoll ist; bei Grafiken kann ich – auch unabhängig von Bedeutung – ästhetische Kriterien zur Beurteilung anwenden, ich erwarte auch nicht zwangsläufig eine „Bedeutung“. Bei sprachlichen Konstrukten geht es mir da anders, ich versuche immer, Bedeutungen (notfalls ganz subjektive, nur für mich) herauszulesen. Zugegeben, bei vielen – auch traditionell erstellten - Gedichten gelingt mir das auch nicht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=AG3:_Die_Kraft_der_Sprache&amp;diff=431</id>
		<title>AG3: Die Kraft der Sprache</title>
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		<updated>2009-11-06T13:46:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;oder &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Die digitale Dichtung&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Moderatoren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Moderationspapier von Erhard Nullmeier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thesen von Hartmut Sörgel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnehmer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thesen von Rolf Todesco]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ergänzende Kommentare von Erhard Nullmeier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
 In Wikis wie diesem gibt es zu jeder Seite eine Diskussion, wir sollten sie benutzen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
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		<title>AG3: Die Kraft der Sprache</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;oder &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Die digitale Dichtung&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 In Wikis wie diesem gibt es zu jeder Seite eine Diskussion, wir sollten sie benutzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Moderatoren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Moderationspapier von Erhard Nullmeier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thesen von Hartmut Sörgel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnehmer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thesen von Rolf Todesco]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ergänzende Kommentare von Erhard Nullmeier]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: Die Seite wurde neu angelegt: „Erhard Nullmeier									November 2009   == Sprache und Bedeutung (ungeordnet)==  Beim Lesen der Beiträge zur AG3 der mmk09 und Wiedereindenken in das Thema noch...“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Erhard Nullmeier									November 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache und Bedeutung (ungeordnet)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Lesen der Beiträge zur AG3 der mmk09 und Wiedereindenken in das Thema noch einieg Anmerkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 1: Sprache  ist zwingend mit Bedeutung verbunden. „Spiegelung“ in der 1. These von Hartmut ist mir zu passiv: ich gebe meinen sprachlichen Äußerungen (meist) ganz bewusst eine Bedeutung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 2: Bedeutung, auch Deutung, erfordert jemanden, der deutet. Dieser „jemand“ kann im Grenzfall der Sprechende  selber sein, beispielsweise, wenn er sich etwas für späteren Gebrauch notiert oder sich etwas „klar machen“ will, normalerweise ist dies aber ein anderer Mensch bzw. sogar eine weitgehend anonyme Allgemeinheit. Bei Rolf ist das ein Beobachter mit „magischer Kraft“ (These 1) – so weit würde ich nicht gehen, schon wenn ich mich selbst beobachte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 3: Die Bedeutung, die der Sprecher einer sprachlichen Äußerung zuweist, sollte vom Empfänger verstanden (gedeutet) werden; das geht jedoch nur eingeschränkt (siehe mein Moderatorenpapier), bleibt aber immer Ziel des Sprechenden. Bei JNR ist sogar von einer Beeinflussung des Verhaltens des Empfängers die Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonderfall: Der Empfänger soll durch die sprachliche Äußerung des Senders zu Assoziationen veranlasst (verleitet?) werden, die von den Intentionen (der Bedeutungszumessung) des Senders abweichen, diese u.U. erweitern. Dies kann dann, muss aber nicht, Poesie sein. Nicht alles, was jemanden zu Assoziationen veranlasst, ist auch Sprache und erst recht nicht Poesie, ein Sonnenuntergang kann dies auch leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 4: Bedeutung ist konstitutiv für Sprache – ohne Bedeutung keine Sprache!&lt;br /&gt;
Die Möglichkeit einer gemeinsamen Interpretation (Bedeutungszuweisung) ist konstitutiv für Sprache, sonst ist keine sprachliche Kommunikation möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne ist ein chinesischer Satz für mich keine sprachliche Äußerung. &lt;br /&gt;
Auch für Hartmuts „Tex tau tomaten“ gilt dies, solange ich das nicht decodiere. Desgleichen nicht die Zeichenfolge „ABCDEFG“. Mein Schreibfehler im Moderatorenpapier „stehendem Leser“ statt „stehen dem Leser“ ist dagegen eine – ungewollte – sprachliche Äußerung: meine Bedeutungszuweisung ist nur noch aus dem Zusammenhang des Satzes zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 5: &lt;br /&gt;
Hartmut zitiert Chomsky „...werde ich unter Sprache eine (endliche oder unendliche) Menge von Sätzen verstehen, jeder endlich in seiner Länge und konstruiert aus einer endlichen Menge von Elementen.“  Die Begriffe „endlich“ und „unendlich“ darf man hier nicht streng mathematisch verstehen, denn dann könnte aus einer endlichen Menge von Zeichen (dem Alphabet) auch nur eine endliche Menge von Elementen (Wörtern) generiert werden, die (zumindest durch die endliche Länge von Sätzen) auch nur eine endlichen Menge von Sätzen ergeben würde. „Endlich“ und „unendlich“ sind m.E. eher psychisch, d.h. als menschliche Wahrnehmung, zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endliche Menge von Elementen heisst, dass nicht beliebig neue Elemente ´gebildet werden können; &lt;br /&gt;
„Tex“ wäre demnach keine Sprache! Erst wenn der Zeichenfolge eine für mehrere Personen (in Grenzen) gemeinsame Bedeutung herausgebildet hat, wird die Zeichenfolge für mich zur Sprache. Dies gilt für vollkommen neue Wortschöpfungen, anders ist es bei neuartigen Kombinationen von schon bedeutungsvollen Wörtern: „Nullwachstum“, „Personalfreistellung“, „Entsorgungspark“ usw. Hier entsteht Bedeutung durch die Kombination der bekannten Wortbestandteile. Bei der Zeichenfolge „Tex tau tomaten“ sind einzelne Textteile wie „tau“ und „tomaten“auch bekannt, die Kombination führt bei mir aber nur zu einem Schmunzeln, was aus einer willkürlichen (bewussten) Trennung der Buchstaben Nettes entstehen kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Adakadabra“ - ist dies (bedeutungsvolle) Sprache? Franz Fühmann (u.a. „Die dampfenden Hälse der Pferde im Turm zu Babel“) würde bemerken, dass dies ein Wort mit dem einzigen Vokal „a“ sei, der fünfmal auftaucht. Märchenkenner („1001 Nacht“ ?) würden einen Zauberspruch erkennen.Was ist aber der Titel von Fühmanns Buch „Die dampfenden....)? Hat der Titel eine intendierte Bedeutung oder ist er „nur“ Sprachspiel? Welches Weltwissen braucht man, um den Titel zu verstehen? Ist er überhaupt zu verstehen? Oskar Pastior hat einmal in einem Gedicht /ich glaube „An die Aubergine“) die Zeichenfolge „gasp“ verwendet, die dann von Literaturwissenschaftlern interpretiert wurde; „gasp“ war aber einfach die Abkürzung der Simulationssprache „general activity simulation program“, mit der ein Mitbewohner seiner Wohngemeinschaft gerade arbeitete. Um das zu erkennen, bräuchte man schon die „magische Kraft des Beobachters“, wie sie von Rolf postuliert wurde (oder man kannte einfach den Entstehungskontext).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 6: zur Maschine...&lt;br /&gt;
Sprachliche (oder nichtsprachliche) Zeichenketten, die etwas Gespeichertem zugewiesen werden. Die Maschine (z.B. google, word) kann vervollständigen, korrigieren... &lt;br /&gt;
Eine sprachliche Eingabe in eine Maschine, z.B. das Schreiben von „Ein“, ist nichts anderes als das Drücken eines Knopfes, auf dem „Ein“ steht oder der einfach nur grün ist (Konvention für Einschaltelemente). Auch die Eingabe von „berlin“ in ein Navigationsgerät ist nichts anderes als das Drücken auf einen Knopf, auf dem „berlin“ steht – der wird nur nicht dauernd angezeigt und muss sequentiell ausgewählt werden. In diesem Sinne hat die Eingabe von Zeichenfolgen des Alphabets in eine Maschine nichts mit Sprache zu tun. Sprache bei der MMK wird erst dann interessant, wenn ein Mensch (Benutzer) die Zeichenfolge interpretieren muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 7: Analogien von digitaler Dichtung zur Computergrafik?&lt;br /&gt;
Zunächst, im Gegensatz zu Hartmuts Papier (und wahrscheinlich auch zum üblichen Sprachgebrauch) geht es mir dabei nicht um die Verbreitung von Dichtung über Computer(netze), sondern um die Entstehung der Dichtung. Analog zur Computergrafik, z.B. von Frieder Nake: kann Dichtung durch Algorithmen erzeugt werden, die u.U. mit Zufallsgeneratoren (ebenfalls meist Algorithmen) arbeiten? Der Künstler kennt das Ergebnis erst, wenn das Programm durchlaufen ist, obwohl er es erstellt hat. Ich habe Zweifel, ob das mit Sprache sinnvoll ist; bei Grafiken kann ich – auch unabhängig von Bedeutung – ästhetische Kriterien zur Beurteilung anwenden, ich erwarte auch nicht zwangsläufig eine „Bedeutung“. Bei sprachlichen Konstrukten geht es mir da anders, ich versuche immer, Bedeutungen (notfalls ganz subjektive, nur für mich) herauszulesen. Zugegeben, bei vielen – auch traditionell erstellten - Gedichten gelingt mir das auch nicht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
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		<title>AG3: Die Kraft der Sprache</title>
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		<updated>2009-11-06T13:42:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: /* Teilnehmer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;oder &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Die digitale Dichtung&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 In Wikis wie diesem gibt es zu jeder Seite eine Diskussion, wir sollten sie benutzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Moderatoren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Moderationspapier von Erhard Nullmeier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thesen von Hartmut Sörgel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnehmer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thesen von Rolf Todesco]]&lt;br /&gt;
[[Ergänzende Kommentare von Erhard Nullmeier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Benutzer:ModAG5&amp;diff=427</id>
		<title>Benutzer:ModAG5</title>
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		<updated>2009-11-05T17:23:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Meine Name ist Rolf Todesco&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich mache bei der AG 3 mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
funktioniert doch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Thesen_von_Hartmut_S%C3%B6rgel&amp;diff=417</id>
		<title>Thesen von Hartmut Sörgel</title>
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		<updated>2009-10-07T12:29:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zur Uebersicht [[AG3: Die Kraft der Sprache]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hartmut Sörgel ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Thesen im ersten Teil kurz'''&lt;br /&gt;
 im zweiten lang&lt;br /&gt;
1. Thesen kurz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.1. Was ist Poesie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprache spiegelt uns und unsere Sicht auf die Welt virtuell &lt;br /&gt;
und poetisch, denn wir sehen sie, als würden sie unsere Sinne erfinden.&lt;br /&gt;
Die Spiegelneuronen tragen uns in das, was wir wahrnehmen.&lt;br /&gt;
Und wir erfinden Metaphern, es teilnehmend zu beschreiben.&lt;br /&gt;
Poesie entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.2. Drei Stufen sprachlicher Techniken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst war Sprache nur mündlich, dann entstand aus Bildern die Schrift,&lt;br /&gt;
und jetzt erleben wir die dritte Stufe, ihre Digitalisierung.&lt;br /&gt;
Grundlage bleibt immer die mündliche Technik, die nächsten Stufen&lt;br /&gt;
eröffnen aber neue Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.3. Poesie ins Netz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die digitale Poesie fängt gerade an und ist wie der Computer noch ein kleines Kind,&lt;br /&gt;
das Gehen lernt. Doch in aller Welt stellen sowohl Einzelpersonen als auch&lt;br /&gt;
Organisationen poetische Texte ins Netz.&lt;br /&gt;
Soviel, dass man nur einen winzigen Bruchteil davon mitbekommen kann,&lt;br /&gt;
Und es wird täglich mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.4. Poesie im unendlichen Augenblick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schrift verewigt den Augenblick. Das Netz, als vergäße es Raum und Zeit,&lt;br /&gt;
macht ihn weltweit&lt;br /&gt;
 Das Netz ist immer und überall gleichzeitig&lt;br /&gt;
   Was wird aus Origo und Deixis?&lt;br /&gt;
   Bleiben Zeit und Raum und das Egozentrum (Origo) wie früher?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.5. Neue Spielwiesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
entstehen im Netz für Verbindung und Austausch&lt;br /&gt;
zwischen verschiedenen Gebieten, zum Beispiel Technik,&lt;br /&gt;
Wissenschaft und Kunst &lt;br /&gt;
Aber auch der Kriminalität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  1.6. Zukunft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
            Ich schreibe ein Gedicht &lt;br /&gt;
              Der Bildschirm spuckt mir Reime ins Gesicht&lt;br /&gt;
     Danach erkennt mich selbst mein Spiegel nicht&lt;br /&gt;
       Er sieht mich als vernetzte Wörter dicht an dicht&lt;br /&gt;
          und ist nur noch auf schönen Reim erpicht&lt;br /&gt;
2. Thesen lang&lt;br /&gt;
2.1. Was ist Poesie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprung der Sprache war der Austausch &lt;br /&gt;
      der Gefühle, Stimmungen, Gedanken...&lt;br /&gt;
        das Mitschwingen mit dem und den Anderen&lt;br /&gt;
         mit Liebsten, Verwandten, Kindern, Freunden, Feinden, Fremden...&lt;br /&gt;
                das Mit- und Gegeneinander, das Gegenüber &lt;br /&gt;
                 Die Spiegelneuronen lassen uns mitempfinden&lt;br /&gt;
                   was andere tun                                      &lt;br /&gt;
                und teilnehmen an den Handlungen der Gemeinschaft&lt;br /&gt;
              ja sogar der ganzen Umwelt &lt;br /&gt;
               ein Zusammenspiel der Sinne  &lt;br /&gt;
                Gestik, Mimik, Bewegungen, Duft, Geschmack&lt;br /&gt;
                   Der Klang der Stimme, Betonungen der Wörter, der Satzmelodie&lt;br /&gt;
                    oder Prosodie (von gr. pros odi = zum Gesang)                    &lt;br /&gt;
                   &lt;br /&gt;
                   Die Wörter springen auf die Zunge,                      &lt;br /&gt;
                 in den Augenblicken des Gesprächs&lt;br /&gt;
                 Und auch die Dinge um uns betrachten wir&lt;br /&gt;
              als gehörten sie dazu&lt;br /&gt;
              und zwar so, als stünden wir immer &lt;br /&gt;
             im Mittelpunkt von Raum und Zeit&lt;br /&gt;
             (Karl Bühler nannte diesen Mittelpunkt des Sprechers ´Origo´)&lt;br /&gt;
              oder versetzen uns in andere oder anderes&lt;br /&gt;
              so dass der Mittelpunkt dorthin wandert.             &lt;br /&gt;
             &lt;br /&gt;
             Dadurch wird die Welt um uns &lt;br /&gt;
             die Umgebung gut und schlecht, &lt;br /&gt;
               lieb und tröstend, gefährlich und...    &lt;br /&gt;
               als lebte sie&lt;br /&gt;
                Wetter, Wolkenlandschaften    &lt;br /&gt;
                 Farben, Elementarteilchen, Zahlen, das Universum...&lt;br /&gt;
                 Wir beschreiben und erklären sie &lt;br /&gt;
                   mit menschlichen Begriffen und Metaphern &lt;br /&gt;
                   Zum Beispiel blüht am Fuße des Berges Augentrost&lt;br /&gt;
                    und bittersüßer Nachtschatten&lt;br /&gt;
                    Tränende Herzen sah ich gestern&lt;br /&gt;
                     und tauchte in die “...Landschaft der Stringtheorie,&lt;br /&gt;
                     geformt durch Berge und Täler, Mulden und Rinnen.”&lt;br /&gt;
                    (Aus: Dieter Lüst: Ist die Stringtheorie noch eine Wissenschaft?&lt;br /&gt;
                     in Spektrum der Wissenschaft, 05/09, S.37)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                Wir sehen und sprechen poetisch.&lt;br /&gt;
           Seht mich doch an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
         Ein Witz&lt;br /&gt;
                Ein Gedicht&lt;br /&gt;
                  mein Gesicht&lt;br /&gt;
                    im Licht&lt;br /&gt;
                         Ein Blitz&lt;br /&gt;
                                   &lt;br /&gt;
                                    Grün und blau&lt;br /&gt;
                                        kräht der Pfau&lt;br /&gt;
                                      aus meinem Kopf&lt;br /&gt;
                                    der bunte Tropf&lt;br /&gt;
                                    und lacht                                &lt;br /&gt;
                              Donner kracht&lt;br /&gt;
                     &lt;br /&gt;
Ein solcher Text lässt viele Landschaften entstehen.&lt;br /&gt;
So wie das Spiel der Strings, der Saiten, &lt;br /&gt;
vielleicht 101000 verschiedene Welten erzeugt, (falls die Theorie stimmt)&lt;br /&gt;
mehr als das All Atome enthält,&lt;br /&gt;
oder sogar unendlich viele Universen&lt;br /&gt;
Ähnlich werden Laute Wörter und diese unendlich viele Texte.&lt;br /&gt;
Und jeder eine Welt für sich.&lt;br /&gt;
Noam Chomsky sagt:&lt;br /&gt;
´Von jetzt ab werde ich unter einer Sprache eine (endliche oder unendliche)&lt;br /&gt;
Menge von Sätzen verstehen, jeder endlich in seiner Länge und konstruiert&lt;br /&gt;
aus einer endlichen Menge von Elementen.´&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.2. Drei Stufen sprachlicher Techniken  &lt;br /&gt;
          &lt;br /&gt;
Die Sprache sprach zuerst mündlich, dann lernte sie aus Bildern &lt;br /&gt;
das lautlose Sprechen, die Schrift, und probierte ihre Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
Bücher speichern Texte und Sprachen und können immer wieder mündlich werden.&lt;br /&gt;
Auch das Bild lebt weiter in der Schrift, in Schriftarten,&lt;br /&gt;
in Kalligrafie und visueller Poesie.&lt;br /&gt;
Und jetzt nutzt sie den Computer und seine digitalen Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
Was ist das?&lt;br /&gt;
Textautomaten?&lt;br /&gt;
Die zum Beispiel daraus Tex tau tomaten machen.&lt;br /&gt;
 Und noch viel mehr?&lt;br /&gt;
Anagrammprogramme bietet das Internet an&lt;br /&gt;
Also künstliche Kunst- Texte?&lt;br /&gt;
Es gibt aber auch interaktive Seiten, Hypertexte, literarische Salons...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.3. Poesie ins Netz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Seiten eine deutsche und eine in spanisch als Beispiel:&lt;br /&gt;
http://www.poetasdelmundo.com&lt;br /&gt;
http://www.lyrikline.org/index.php?id=51&amp;amp;L=0&lt;br /&gt;
Und auch meine Texte zur letzten MMK in Gelsenkirchen&lt;br /&gt;
und noch mehr stehen im Netz&lt;br /&gt;
http://www.informatik.uni-hamburg.de/bib/soergel/Texte/Ursprung.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                          Gefangen im Netz&lt;br /&gt;
                           Ich kann die Augen nicht schließen			&lt;br /&gt;
              	             Sie schauen und beobachten									       Sie sehen Poesie	                             &lt;br /&gt;
				 Ihre Energie verführt	&lt;br /&gt;
                 Gestern morgen flog ein Eisvogel über den See&lt;br /&gt;
             Der Irrgarten versank																						&lt;br /&gt;
                                          Eisvogel?	&lt;br /&gt;
                                                     Hier?								                                  über dem See?		&lt;br /&gt;
                                                Im Text!             &lt;br /&gt;
                                                     Ich bin der Text	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                 ich füttere sie tag und nacht&lt;br /&gt;
                            die unersättliche&lt;br /&gt;
                                           und nachher, &lt;br /&gt;
                                                      ja kuckuck&lt;br /&gt;
                                                                        weg ist sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                                            zum &lt;br /&gt;
                                                kuckuck!&lt;br /&gt;
                                         nochmal!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.4. Poesie im unendlichen Augenblick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    weltweit und immer abruf- oder auch hörbar&lt;br /&gt;
    in vielen Sprachen&lt;br /&gt;
    Mehr als man lesen kann&lt;br /&gt;
   Kurze Texte besser lesbar auf dem Bildschirm als lange&lt;br /&gt;
   Durcheinander gut und schlecht&lt;br /&gt;
   Leser entscheiden selbst was sie lesen&lt;br /&gt;
   Unterschied zu lebendigem Gegenüber&lt;br /&gt;
   Gestik und Mimik fehlen, aber die Schrift wird lebendig.&lt;br /&gt;
   Sie bewegt sich, zerfällt in Buchstaben, färbt sich, &lt;br /&gt;
   Und auch die Prosodie kommt zu Wort durch hörbare Texte.&lt;br /&gt;
   Seiten anderer Kulturen immer präsent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   2.5. Neue Spielwiesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   Wissenschaft und Dichtung&lt;br /&gt;
   Künstler werden immer öfter zu wissenschaftlichen Tagungen eingeladen,&lt;br /&gt;
   denn sie und ihre Arbeiten regen neue Gedanken an.&lt;br /&gt;
   Werden Wissenschaftler, oder alle Menschen Dichter, Maler, Komponisten...?&lt;br /&gt;
   Tragen sie ihre Entdeckungen als visuelle und Laut- Poesie  vor?&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
   Im Netz ist jeder unabhängig von Verlagen&lt;br /&gt;
   und kann selber Seiten gestalten&lt;br /&gt;
   Es gibt  Blogs, Foren und&lt;br /&gt;
  literarische Salons leben wieder auf&lt;br /&gt;
  Teilnahme  meist kostenlos&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
   Die Kraft der Sprache lebt auch im zeitverzögerten ´Gespräch´&lt;br /&gt;
   Wenn ich Gedichte einstelle und kommentiere&lt;br /&gt;
   oder meine Stimme ins Netz stelle&lt;br /&gt;
  und vielleicht nach Tagen ein Echo mich erreicht&lt;br /&gt;
   Das Netz ist immer und überall gleichzeitig&lt;br /&gt;
   Was wird aus Origo und Deixis?&lt;br /&gt;
   Bleiben Zeit und Raum und das Egozentrum (Origo) wie früher?&lt;br /&gt;
    Computerpoesie und digitale Literatur&lt;br /&gt;
       Hyper- bzw. Netztext im World Wide Web. &lt;br /&gt;
         werden täglich mehr&lt;br /&gt;
            Sie können sich bewegen&lt;br /&gt;
              leuchten im Licht der Pixel&lt;br /&gt;
                sind oft interaktiv und multimedial&lt;br /&gt;
                  Von irgendwo auf der Erde kann sie irgendwer&lt;br /&gt;
                      lesen und vielleicht weiterschreiben&lt;br /&gt;
                        Sie fragen und antworten&lt;br /&gt;
                          Sie sind flüchtig und gleichzeitig überall&lt;br /&gt;
                               Sie tanzen verändern sich zerbrechen,&lt;br /&gt;
                                     versetzen sich in Sätze oder werden Bilder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch die Kriminalität&lt;br /&gt;
    Gefangen im Netz&lt;br /&gt;
       rausgefischt, geklaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text entsteht und verlöscht &lt;br /&gt;
schreibt sich neu und wird Gestalt&lt;br /&gt;
Er spaltet sich in einen virtuellen Programmcode/Matrix &lt;br /&gt;
und einen Bildschirmtext im Augenblick  &lt;br /&gt;
den die Maschine schreibt (poiesis)&lt;br /&gt;
Sie wird zum Instrument des Dichters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Poesie – aus griechisch poiesis –Machen Verfertigen Dichten&lt;br /&gt;
zum Verb -poiein- machen verfertigen dichten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   2.6. Zukunft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   Wird der Bildschirm ein Buch?&lt;br /&gt;
   Hauchdünn aber viele Seiten lesbar?&lt;br /&gt;
   Oder die Dichter treten (als Avatar wie in Second Life) selber aus dem Monitor&lt;br /&gt;
   und sprechen?&lt;br /&gt;
    Unendliche Welten der Poeten&lt;br /&gt;
       im Quantencomputer?&lt;br /&gt;
Und mit verschiedenen Techniken&lt;br /&gt;
Umwandeln der Sinneseindrücke&lt;br /&gt;
in Bilder, Musik, Texte...&lt;br /&gt;
Und ich bin, war, werde, würde, &lt;br /&gt;
    war geworden, könnte geworden sein&lt;br /&gt;
 Baumblätter, Buchstaben, Ameisen...&lt;br /&gt;
    Sie tanzen und ändern ihre Gestalt&lt;br /&gt;
         zu Wörtern &lt;br /&gt;
          Wolken ziehen&lt;br /&gt;
          Ein Augenblick &lt;br /&gt;
            Elefanten &lt;br /&gt;
           Täler, Berge, Flüsse&lt;br /&gt;
           Dämonen&lt;br /&gt;
          vieler Sprachen&lt;br /&gt;
             und zerreißen und verfliegen&lt;br /&gt;
              in Sätzen zu Sätzen &lt;br /&gt;
                 im Tiefschlaf&lt;br /&gt;
                zu anderen Planeten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinen Freund Omar Chayyam der vor tausend Jahren lebte &lt;br /&gt;
und gern Wein trank treffe ich manchmal hier in einer Kneipe &lt;br /&gt;
und auch im Netz. Wir stoßen an und unterhalten uns vergnügt:&lt;br /&gt;
Ich frage: Was machst du mit Computern&lt;br /&gt;
                                      Er antwortet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                   Ich schreibe ein Gedicht &lt;br /&gt;
              Der Bildschirm spuckt mir Reime ins Gesicht&lt;br /&gt;
     Danach erkennt mich selbst mein Spiegel nicht&lt;br /&gt;
       Er sieht mich als vernetzte Wörter dicht an dicht&lt;br /&gt;
          und ist nur noch auf schönen Reim erpicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
          Computer erfinden rechnen und verdrehen&lt;br /&gt;
     Ihnen wachsen manchmal Zehen&lt;br /&gt;
         Hast du diesen Gnufrosch auch gesehen?&lt;br /&gt;
      ´Forschung´ bisschen anders nur vernähen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
               Den Computer will ich ordentlich erziehen&lt;br /&gt;
            sonst wird er aus unsrer Obhut fliehen&lt;br /&gt;
         und berauscht nur schlimmen Unsinn machen&lt;br /&gt;
     Er mutiert und wird zum bösen Drachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     Als er das sagte, fragte ich:&lt;br /&gt;
     hast du Angst vor diesen Maschinen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Vor den Maschinen fürchte ich mich nicht&lt;br /&gt;
        Manche Menschen haben kein Gesicht&lt;br /&gt;
        Sie verstehen selten ein Gedicht&lt;br /&gt;
        und hören nur wenns Geld und Macht verspricht&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Diskussion:Thesen_von_Hartmut_S%C3%B6rgel&amp;diff=416</id>
		<title>Diskussion:Thesen von Hartmut Sörgel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Diskussion:Thesen_von_Hartmut_S%C3%B6rgel&amp;diff=416"/>
		<updated>2009-10-07T12:27:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: Die Seite wurde neu angelegt: „==Digitalisierung==  Dass jemand glaubt (ich GLAUBE, es ist Glauben), dass die mündliche &amp;quot;Sprache&amp;quot; vor der schriftlichen &amp;quot;Sprache&amp;quot; existiert habe, verwirrt mich ...“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Digitalisierung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass jemand glaubt (ich GLAUBE, es ist Glauben), dass die mündliche &amp;quot;Sprache&amp;quot; vor der schriftlichen &amp;quot;Sprache&amp;quot; existiert habe, verwirrt mich so, wie wenn jemand das Gegenteil glauben würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie &amp;quot;Digitalisierung&amp;quot; etwas Drittes sein könnte, habe ich noch nicht verstanden, weil ich die Unterscheidung &amp;quot;mündlich/schriftlich&amp;quot; durch die Unterscheidung &amp;quot;flüchtig/gespeichert&amp;quot; sehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat natürlich auch damit zu tun, dass ich digital und analog unterscheide, anhand von Zeichnung und Wort. [[Benutzer:ModAG5|Rolf Todesco]] 12:27, 7. Okt. 2009 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Diskussion:Moderationspapier_von_Erhard_Nullmeier&amp;diff=415</id>
		<title>Diskussion:Moderationspapier von Erhard Nullmeier</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Diskussion:Moderationspapier_von_Erhard_Nullmeier&amp;diff=415"/>
		<updated>2009-10-07T12:20:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Sprache als Handlung? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EN schreibt: &amp;quot;Sprache ist Handlung&amp;quot;, ich sage dagegen &amp;quot;Sprechen ist handeln&amp;quot;. Das wäre der Ausgangspunkt meiner ganzen Kritik, die ich als Sprachkritik begreife [[Benutzer:ModAG5|Rolf Todesco]] 11:55, 7. Okt. 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Intentionen und Sprache ==&lt;br /&gt;
Etwas, was mir oft begegnet, sind Formulierungen, in welchen ein problematischer Ausdruck durch einen anderen problematischen Ausdruck ersetzt wird. (Hinweis: es geht hier nicht darum, dass die Ausdrücke für mich problematisch sind, sondern dass ich sie in den Texten oder Reden, auf die ich mich beziehe, problematisiert finde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn etwa Sprache DURCH Intention erläutert wird und ich nicht weiss, was Intention ist, wird mir Intention DURCH Sprache erläutert (vielleicht, weil es nicht anders geht?). Dann scheint mir, die Sprache hätte auch einen logischen Prius auf ihrer Seite. Aber das sind natürlich nur logische Erwägungen über Dinge, über die ich eigentlich gar nicht sprechen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mir etwa sagen würde: &amp;quot;Hinter Deinem Handeln und Sprechen steckt eine Intention&amp;quot;, würde ich vor Selbstverständlichkeit total konfus. Ich würde sofort merken, dass jemand etwas ganz anderes meinen muss, weil er etwas so Simples kaum meinen kann. [[Benutzer:ModAG5|Rolf Todesco]] 12:07, 7. Okt. 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kommunikation durch „gespeicherte“ Sprache ==&lt;br /&gt;
Ich habe noch nie einen Computer sprechen hören. Mir ist ganz unlar, wie man einen Computer mit Spreche in Verbindunhg bringen kann (Das gilt natürlich auch für Zeitung, Telefon und Radio, also für alle technischen &amp;quot;Medien&amp;quot;). [[Benutzer:ModAG5|Rolf Todesco]] 12:14, 7. Okt. 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interpretation der Interpretation der Interpretation ...==&lt;br /&gt;
Das Zitat von F. Nake spricht Bände der Beliebigkeit: &amp;quot;Der Computer interpretiert ... aber er kann gar nicht interpretieren, .... aber er interpretiert, ... aber ...&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schlage vor, dass wir an der MMK einmal versuchen, den Satz von F. Nake zu verstehen. [[Benutzer:ModAG5|Rolf Todesco]] 12:20, 7. Okt. 2009 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Diskussion:Moderationspapier_von_Erhard_Nullmeier&amp;diff=414</id>
		<title>Diskussion:Moderationspapier von Erhard Nullmeier</title>
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		<updated>2009-10-07T12:14:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Sprache als Handlung? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EN schreibt: &amp;quot;Sprache ist Handlung&amp;quot;, ich sage dagegen &amp;quot;Sprechen ist handeln&amp;quot;. Das wäre der Ausgangspunkt meiner ganzen Kritik, die ich als Sprachkritik begreife [[Benutzer:ModAG5|Rolf Todesco]] 11:55, 7. Okt. 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Intentionen und Sprache ==&lt;br /&gt;
Etwas, was mir oft begegnet, sind Formulierungen, in welchen ein problematischer Ausdruck durch einen anderen problematischen Ausdruck ersetzt wird. (Hinweis: es geht hier nicht darum, dass die Ausdrücke für mich problematisch sind, sondern dass ich sie in den Texten oder Reden, auf die ich mich beziehe, problematisiert finde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn etwa Sprache DURCH Intention erläutert wird und ich nicht weiss, was Intention ist, wird mir Intention DURCH Sprache erläutert (vielleicht, weil es nicht anders geht?). Dann scheint mir, die Sprache hätte auch einen logischen Prius auf ihrer Seite. Aber das sind natürlich nur logische Erwägungen über Dinge, über die ich eigentlich gar nicht sprechen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mir etwa sagen würde: &amp;quot;Hinter Deinem Handeln und Sprechen steckt eine Intention&amp;quot;, würde ich vor Selbstverständlichkeit total konfus. Ich würde sofort merken, dass jemand etwas ganz anderes meinen muss, weil er etwas so Simples kaum meinen kann. [[Benutzer:ModAG5|Rolf Todesco]] 12:07, 7. Okt. 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kommunikation durch „gespeicherte“ Sprache ==&lt;br /&gt;
Ich habe noch nie einen Computer sprechen hören. Mir ist ganz unlar, wie man einen Computer mit Spreche in Verbindunhg bringen kann (Das gilt natürlich auch für Zeitung, Telefon und Radio, also für alle technischen &amp;quot;Medien&amp;quot;). [[Benutzer:ModAG5|Rolf Todesco]] 12:14, 7. Okt. 2009 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Diskussion:Moderationspapier_von_Erhard_Nullmeier&amp;diff=413</id>
		<title>Diskussion:Moderationspapier von Erhard Nullmeier</title>
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		<updated>2009-10-07T12:07:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Sprache als Handlung? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EN schreibt: &amp;quot;Sprache ist Handlung&amp;quot;, ich sage dagegen &amp;quot;Sprechen ist handeln&amp;quot;. Das wäre der Ausgangspunkt meiner ganzen Kritik, die ich als Sprachkritik begreife [[Benutzer:ModAG5|Rolf Todesco]] 11:55, 7. Okt. 2009 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Intentionen und Sprache ==&lt;br /&gt;
Etwas, was mir oft begegnet, sind Formulierungen, in welchen ein problematischer Ausdruck durch einen anderen problematischen Ausdruck ersetzt wird. (Hinweis: es geht hier nicht darum, dass die Ausdrücke für mich problematisch sind, sondern dass ich sie in den Texten oder Reden, auf die ich mich beziehe, problematisiert finde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn etwa Sprache DURCH Intention erläutert wird und ich nicht weiss, was Intention ist, wird mir Intention DURCH Sprache erläutert (vielleicht, weil es nicht anders geht?). Dann scheint mir, die Sprache hätte auch einen logischen Prius auf ihrer Seite. Aber das sind natürlich nur logische Erwägungen über Dinge, über die ich eigentlich gar nicht sprechen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man mir etwa sagen würde: &amp;quot;Hinter Deinem Handeln und Sprechen steckt eine Intention&amp;quot;, würde ich vor Selbstverständlichkeit total konfus. Ich würde sofort merken, dass jemand etwas ganz anderes meinen muss, weil er etwas so Simples kaum meinen kann. [[Benutzer:ModAG5|Rolf Todesco]] 12:07, 7. Okt. 2009 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Diskussion:Moderationspapier_von_Erhard_Nullmeier&amp;diff=412</id>
		<title>Diskussion:Moderationspapier von Erhard Nullmeier</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: Die Seite wurde neu angelegt: „== Sprache als Handlung? ==  EN schreibt: &amp;quot;Sprache ist Handlung&amp;quot;, ich sage dagegen &amp;quot;Sprechen ist handeln&amp;quot;. Das wäre der Ausgangspunkt meiner ganzen Kritik, die i...“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Sprache als Handlung? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EN schreibt: &amp;quot;Sprache ist Handlung&amp;quot;, ich sage dagegen &amp;quot;Sprechen ist handeln&amp;quot;. Das wäre der Ausgangspunkt meiner ganzen Kritik, die ich als Sprachkritik begreife [[Benutzer:ModAG5|Rolf Todesco]] 11:55, 7. Okt. 2009 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Thesen_von_Rolf_Todesco&amp;diff=411</id>
		<title>Thesen von Rolf Todesco</title>
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		<updated>2009-10-07T09:58:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zur Uebersicht [[AG3: Die Kraft der Sprache]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Rolf Todesco&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Sprache versus Sprachen&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;ein Thesenpapier zur AG 3 der MMK 2009: Die Kraft der Sprache&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;These 1&amp;lt;/b&amp;gt;: Die Kraft der Sprache ist keine Kraft der Sprache, sondern eine magische Kraft von Beobachtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich jemanden sprechen höre oder einen Text lese, beobachte ich in einem Handlungszusammenhang, in welchem ich die Geräusche oder die Textartefakte als Gesprochenes oder Geschriebenes wahrnehme. Wenn ich mit den Aeusserungen etwas anfangen kann, also nicht nur erkenne, dass es Aeusserungen sind,erkenne ich sie als Aeusserungen in einer bestimmten Sprache. Ich &amp;quot;verstehe&amp;quot; dann den Sinn der Herstellung der Geräusche oder des Textes als sprachliche Handlungen im Rahmen einer mir bekannten Sprache, und ich weiss, was ich mit einer solchen Aeusserung ausdrücken würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Empathie kann ich dann etwas unsorgfältig sagen, dass ich den Sprecher oder den Schreiber verstehe. Sorgfälltiger würde ich sagen, dass ich das Gesagte oder das Geschriebene VERstehe. Ich weiss, was ich damit meinen würde, wenn ich diese Aeusserungen machen würde - aber ohne Selbstüberlistung natürlich nicht, was ein anderer damit meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magie besteht darin, dass ich sprechen und schreiben kann, dass ich bestimmte Handlungen als sprachliche Handlungen deuten kann. Die Magie besteht darin, dass ich mit dem Ausdruck Tiger einen Tiger meinen kann. Und das ganz Verrückte, eigentlich unfassbare besteht darin, dass ich die Evidenz erleben kann, dass andere Menschen mit dem Ausdruck Tiger auch so etwas wie einen Tiger meinen, also beispielsweise davonrennen, wenn ich schreie: &amp;quot;Der Tiger ist los&amp;quot;, obwohl ich dabei ja keinen Tiger produziere, sondern nur Wörter. (siehe [[Moderationspapier von Erhard Nullmeier| Modeatoinspapier. Abschnit 2 über Gorgias]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;These 2&amp;lt;/b&amp;gt;: Wenn ich sorgfältig formuliere, spreche ich zwar von SpracheN, aber nicht von Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Sprachen bezeichne ich den Unterschied zwischen verschiedenen Sprachen wie Deutsch, Griechisch und Englisch. Wenn ich aber über DIE Sprache überhaupt spreche, hypostasiere ich nur, dass ich spreche. Ich spreche dann also nur über mich, aber über gar nichts, was jenseits von mir irgendeine Kraft wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magie - die ich auch als Dichtung bezeichne - besteht darin, dass ich Wörter verwende und mich dabei an Regeln halte (die ich als Grammatik bezeichne). Es gibt aber keinerlei Grammitik, weder eine angeborene noch eine erworbene, die mich zwingen könnte oder würde, meine Wörter in einer bestimmten Weise zu verwenden. Ich kann Wörter nach meinem belieben erfinden und sie nach meinem Belieben anordnen. Genau darin sehe ich Dichtung - digital hin oder her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht DIE Sprache spricht, ich spreche. Das ist zwar etwas blöd für mich, weil ich so verantwortlich bin, für das was ich sage, während wenn die Sprache sprechen würde, ich nichts dafür könnte, was sie sagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich Deutsch und nicht Englisch oder Griechisch spreche, gehört zu meiner Beliebigkeit. Vor allem aber ist es auch beliebig, mein Sprechen als deutsch zu bezeichnen, wo es doch MEIN Sprechen ist, und gar nicht jenes der Deutschen. Trotzdem mache ich gerne mit bei der Unterscheidung zwischen der DEUTSCHEN und der ENGLISCHEN Sprache, aber das sind dann SpracheN, nicht Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;These 3&amp;lt;/b&amp;gt;: Selbstreferenz: Wenn jemand den Ausdruck &amp;quot;Kraft der Sprache&amp;quot; verwendet, sagt er etwas, was in seinem Belieben steht. Er spricht SEINE Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn jemand den Ausdruck &amp;quot;digitale Dichtung&amp;quot; verwendet, ist das genau so. Ich verstehe beide Ausdrücke in dem Sinne nicht, als sie in meinem Sprechen nicht vorkommen. Ich kann also nicht zurückgreifen auf MEIN Sprechen, sondern muss schauen, wie oder unter welchen Voraussetzungen ich je sowas sagen KÖNNTE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsorgfältig gesprochen kann ich sagen, dass die SPRACHE mich zwingt, dass sie also Kraft über mich habe. Dass sie sozusagen vor mir da war und unabhängig von mir da sei. Sorgfältiger sage ich, dass ich mich darauf einlassen KANN, dass andere anders sprechen als ich. Gerade weil es DIE Sprache nicht gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann dann Uebersetzungen versuchen, so wie Klein-Hänschen sich vorstellt, dass Kolumbus mit den &amp;quot;Indern&amp;quot; gesprochen hat, die er in Amerika gefunden hat. Ach was machen die für Geräusche !?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;These 4&amp;lt;/b&amp;gt;: Fortsetzung der Selbstreferenz: Ich kann - und das ist wirklich Kraft und Magie - in meiner Sprache ausdrücken, was ich verstehe, weil ich es so sagen würde. Ich kann über meine Sprechen sprechen und sagen, wie ich welche Wörter verwende (sogar dann, wenn es mir gar nicht gelingt, mich auf diese Verwendungen zu beschränken, weil mein Sprechen immer auch offen und beliebig bleibt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sprache bezeichne ich einen Handlungs- oder Deutungszusammenhang, in welchem ich Geräusche oder Textartefakte interpretiere. Als Dichtung bezeichne ich die Möglichkeit, dass jeder Wörter verwenden kann, ganz wie es ihm beliebt. Und als &amp;quot;digital&amp;quot; bezeichne ich die Symbole, deren Referenzobjekt man ohne explizite Vereinbarung nicht erkennen kann. Man sieht nicht, was mit einem Wort (Ausdruck) gemeint ist, man muss es - im Unterschied zu analogen Symbolen - wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spreche also darüber, wie ich Wörter verwende, nicht darüber, was die Wörter bedeuten, oder darüber, wie man die Wörter verwenden muss. Quasi metaphorisch könnte ich dann sagen, das die Kraft der Sprache darin liege, dass jeder reden kann, wie er will, und das es trotzdem funktioniert - das ist, was ich als Magie und Dichtung bezeichne.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Thesen_von_Rolf_Todesco&amp;diff=410</id>
		<title>Thesen von Rolf Todesco</title>
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		<updated>2009-10-07T09:55:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zur Uebersicht [[AG3: Die Kraft der Sprache]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Rolf Todesco&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Sprache versus Sprachen&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;ein Thesenpapier zur AG 3 der MMK 2009: Die Kraft der Sprache&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;These 1&amp;lt;/b&amp;gt;: Die Kraft der Sprache ist keine Kraft der Sprache, sondern eine magische Kraft von Beobachtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich jemanden sprechen höre oder einen Text lese, beobachte ich in einem Handlungszusammenhang, in welchem ich die Geräusche oder die Textartefakte als Gesprochenes oder Geschriebenes wahrnehme. Wenn ich mit den Aeusserungen etwas anfangen kann, also nicht nur erkenne, dass es Aeusserungen sind,erkenne ich sie als Aeusserungen in einer bestimmten Sprache. Ich &amp;quot;verstehe&amp;quot; dann den Sinn der Herstellung der Geräusche oder des Textes als sprachliche Handlungen im Rahmen einer mir bekannten Sprache, und ich weiss, was ich mit einer solchen Aeusserung ausdrücken würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Empathie kann ich dann etwas unsorgfältig sagen, dass ich den Sprecher oder den Schreiber verstehe. Sorgfälltiger würde ich sagen, dass ich das Gesagte oder das Geschriebene VERstehe. Ich weiss, was ich damit meinen würde, wenn ich diese Aeusserungen machen würde - aber ohne Selbstüberlistung natürlich nicht, was ein anderer damit meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magie besteht darin, dass ich sprechen und schreiben kann, dass ich bestimmte Handlungen als sprachliche Handlungen deuten kann. Die Magie besteht darin, dass ich mit dem Ausdruck Tiger einen Tiger meinen kann. Und das ganz Verrückte, eigentlich unfassbare besteht darin, dass ich die Evidenz erleben kann, dass andere Menschen mit dem Ausdruck Tiger auch so etwas wie einen Tiger meinen, also beispielsweise davonrennen, wenn ich schreie: &amp;quot;Der Tiger ist los&amp;quot;, obwohl ich dabei ja keinen Tiger produziere, sondern nur Wörter. (siehe [[Moderationspapier von Erhard Nullmeier| Modeatoinspapier. Abschnit 2 über Gorgias]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;These 2&amp;lt;/b&amp;gt;: Wenn ich sorgfältig formuliere, spreche ich zwar von SpracheN, aber nicht von Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Sprachen bezeichne ich den Unterschied zwischen verschiedenen Sprachen wie Deutsch, Griechisch und Englisch. Wenn ich aber über DIE Sprache überhaupt spreche, hypostasiere ich nur, dass ich spreche. Ich spreche dann also nur über mich, aber über gar nichts, was jenseits von mir irgendeine Kraft wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magie - die ich auch als Dichtung bezeichne - besteht darin, dass ich Wörter verwende und mich dabei an Regeln halte (die ich als Grammatik bezeichne). Es gibt aber keinerlei Grammitik, weder eine angeborene noch eine erworbene, die mich zwingen könnte oder würde, meine Wörter in einer bestimmten Weise zu verwenden. Ich kann Wörter nach meinem belieben erfinden und sie nach meinem Belieben anordnen. Genau darin sehe ich Dichtung - digital hin oder her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht DIE Sprache spricht, ich spreche. Das ist zwar etwas blöd für mich, weil ich so verantwortlich bin, für das was ich sage, während wenn die Sprache sprechen würde, ich nichts dafür könnte, was sie sagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich Deutsch und nicht Englisch oder Griechisch spreche, gehört zu meiner Beliebigkeit. Vor allem aber ist es auch beliebig, mein Sprechen als deutsch zu bezeichnen, wo es doch MEIN Sprechen ist, und gar nicht jenes der Deutschen. Trotzdem mache ich gerne mit bei der Unterscheidung zwischen der DEUTSCHEN und der ENGLISCHEN Sprache, aber das sind dann SpracheN, nicht Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;These 3&amp;lt;/b&amp;gt;: Selbstreferenz: Wenn jemand den Ausdruck &amp;quot;Kraft der Sprache&amp;quot; verwendet, sagt er etwas, was in seinem Belieben steht. Er spricht SEINE Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn jemand den Ausdruck &amp;quot;digitale Dichtung&amp;quot; verwendet, ist das genau so. Ich verstehe beide Ausdrücke in dem Sinne nicht, als sie in meinem Sprechen nicht vorkommen. Ich kann also nicht zurückgreifen auf MEIN Sprechen, sondern muss schauen, wie oder unter welchen Voraussetzungen ich je sowas sagen KÖNNTE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsorgfältig gesprochen kann ich sagen, dass die SPRACHE mich zwingt, dass sie also Kraft über mich habe. Dass sie sozusagen vor mir da war und unabhängig von mir da sei. Sorgfältiger sage ich, dass ich mich darauf einlassen KANN, dass andere anders sprechen als ich. Gerade weil es DIE Sprache nicht gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann dann Uebersetzungen versuchen, so wie Klein-Hänschen sich vorstellt, dass Kolumbus mit den &amp;quot;Indern&amp;quot; gesprochen hat, die er in Amerika gefunden hat. Ach was machen die für Geräusche !?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;These 5&amp;lt;/b&amp;gt;: Fortsetzung der Selbstreferenz: Ich kann - und das ist wirklich Kraft und Magie - in meiner Sprache ausdrücken, was ich verstehe, weil ich es so sagen würde. Ich kann über meine Sprechen sprechen und sagen, wie ich welche Wörter verwende (sogar dann, wenn es mir gar nicht gelingt, mich auf diese Verwendungen zu beschränken, weil mein Sprechen immer auch offen und beliebig bleibt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sprache bezeichne ich einen Handlungs- oder Deutungszusammenhang, in welchem ich Geräusche oder Textartefakte interpretiere. Als Dichtung bezeichne ich die Möglichkeit, dass jeder Wörter verwenden kann, ganz wie es ihm beliebt. Und als &amp;quot;digital&amp;quot; bezeichne ich die Symbole, deren Referenzobjekt man ohne explizite Vereinbarung nicht erkennen kann. Man sieht nicht, was mit einem Wort (Ausdruck) gemeint ist, man muss es - im Unterschied zu analogen Symbolen - wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spreche also darüber, wie ich Wörter verwende, nicht darüber, was die Wörter bedeuten, oder darüber, wie man die Wörter verwenden muss. Quasi metaphorisch könnte ich dann sagen, das die Kraft der Sprache darin liege, dass jeder reden kann, wie er will, und das es trotzdem funktioniert - das ist, was ich als Magie und Dichtung bezeichne.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Thesen_von_Rolf_Todesco&amp;diff=409</id>
		<title>Thesen von Rolf Todesco</title>
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		<updated>2009-10-07T08:54:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zur Uebersicht [[AG3: Die Kraft der Sprache]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;b&amp;gt;ein Thesenpapier zur AG 3 der MMK 2009: Die Kraft der Sprache&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;These 1&amp;lt;/b&amp;gt;: Die Kraft der Sprache ist keine Kraft der Sprache, sondern eine magische Kraft von Beobachtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich jemanden sprechen höre oder einen Text lese, beobachte ich in einem Handlungszusammenhang, in welchem ich die Geräusche oder die Textartefakte als Gesprochenes oder Geschriebenes wahrnehme. Wenn ich mit den Aeusserungen etwas anfangen kann, also nicht nur erkenne, dass es Aeusserungen sind,erkenne ich sie als Aeusserungen in einer bestimmten Sprache. Ich &amp;quot;verstehe&amp;quot; dann den Sinn der Herstellung der Geräusche oder des Textes als sprachliche Handlungen im Rahmen einer mir bekannten Sprache, und ich weiss, was ich mit einer solchen Aeusserung ausdrücken würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Empathie kann ich dann etwas unsorgfältig sagen, dass ich den Sprecher oder den Schreiber verstehe. Sorgfälltiger würde ich sagen, dass ich das Gesagte oder das Geschriebene VERstehe. Ich weiss, was ich damit meinen würde, wenn ich diese Aeusserungen machen würde - aber ohne Selbstüberlistung natürlich nicht, was ein anderer damit meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magie besteht darin, dass ich sprechen und schreiben kann, dass ich bestimmte Handlungen als sprachliche Handlungen deuten kann. Die Magie besteht darin, dass ich mit dem Ausdruck Tiger einen Tiger meinen kann. Und das ganz Verrückte, eigentlich unfassbare besteht darin, dass ich die Evidenz erleben kann, dass andere Menschen mit dem Ausdruck Tiger auch so etwas wie einen Tiger meinen, also beispielsweise davonrennen, wenn ich schreie: &amp;quot;Der Tiger ist los&amp;quot;, obwohl ich dabei ja keinen Tiger produziere, sondern nur Wörter. (siehe [[Moderationspapier von Erhard Nullmeier| Modeatoinspapier. Abschnit 2 über Gorgias]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;These 2&amp;lt;/b&amp;gt;: Wenn ich sorgfältig formuliere, spreche ich zwar von SpracheN, aber nicht von Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Sprachen bezeichne ich den Unterschied zwischen verschiedenen Sprachen wie Deutsch, Griechisch und Englisch. Wenn ich aber über DIE Sprache überhaupt spreche, hypostasiere ich nur, dass ich spreche. Ich spreche dann also nur über mich, aber über gar nichts, was jenseits von mir irgendeine Kraft wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magie - die ich auch als Dichtung bezeichne - besteht darin, dass ich Wörter verwende und mich dabei an Regeln halte (die ich als Grammatik bezeichne). Es gibt aber keinerlei Grammitik, weder eine angeborene noch eine erworbene, die mich zwingen könnte oder würde, meine Wörter in einer bestimmten Weise zu verwenden. Ich kann Wörter nach meinem belieben erfinden und sie nach meinem Belieben anordnen. Genau darin sehe ich Dichtung - digital hin oder her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht DIE Sprache spricht, ich spreche. Das ist zwar etwas blöd für mich, weil ich so verantwortlich bin, für das was ich sage, während wenn die Sprache sprechen würde, ich nichts dafür könnte, was sie sagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich Deutsch und nicht Englisch oder Griechisch spreche, gehört zu meiner Beliebigkeit. Vor allem aber ist es auch beliebig, mein Sprechen als deutsch zu bezeichnen, wo es doch MEIN Sprechen ist, und gar nicht jenes der Deutschen. Trotzdem mache ich gerne mit bei der Unterscheidung zwischen der DEUTSCHEN und der ENGLISCHEN Sprache, aber das sind dann SpracheN, nicht Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;These 3&amp;lt;/b&amp;gt;: Selbstreferenz: Wenn jemand den Ausdruck &amp;quot;Kraft der Sprache&amp;quot; verwendet, sagt er etwas, was in seinem Belieben steht. Er spricht SEINE Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn jemand den Ausdruck &amp;quot;digitale Dichtung&amp;quot; verwendet, ist das genau so. Ich verstehe beide Ausdrücke in dem Sinne nicht, als sie in meinem Sprechen nicht vorkommen. Ich kann also nicht zurückgreifen auf MEIN Sprechen, sondern muss schauen, wie oder unter welchen Voraussetzungen ich je sowas sagen KÖNNTE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsorgfältig gesprochen kann ich sagen, dass die SPRACHE mich zwingt, dass sie also Kraft über mich habe. Dass sie sozusagen vor mir da war und unabhängig von mir da sei. Sorgfältiger sage ich, dass ich mich darauf einlassen KANN, dass andere anders sprechen als ich. Gerade weil es DIE Sprache nicht gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann dann Uebersetzungen versuchen, so wie Klein-Hänschen sich vorstellt, dass Kolumbus mit den &amp;quot;Indern&amp;quot; gesprochen hat, die er in Amerika gefunden hat. Ach was machen die für Geräusche !?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;These 5&amp;lt;/b&amp;gt;: Fortsetzung der Selbstreferenz: Ich kann - und das ist wirklich Kraft und Magie - in meiner Sprache ausdrücken, was ich verstehe, weil ich es so sagen würde. Ich kann über meine Sprechen sprechen und sagen, wie ich welche Wörter verwende (sogar dann, wenn es mir gar nicht gelingt, mich auf diese Verwendungen zu beschränken, weil mein Sprechen immer auch offen und beliebig bleibt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sprache bezeichne ich einen Handlungs- oder Deutungszusammenhang, in welchem ich Geräusche oder Textartefakte interpretiere. Als Dichtung bezeichne ich die Möglichkeit, dass jeder Wörter verwenden kann, ganz wie es ihm beliebt. Und als digital bezeichne ich&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
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		<title>Thesen von Rolf Todesco</title>
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		<updated>2009-10-07T08:34:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zur Uebersicht [[AG3: Die Kraft der Sprache]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Rolf Todesco&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Sprache versus Sprachen&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;ein Thesenpapier zur AG 3 der MMK 2009: Die Kraft der Sprache&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;These 1&amp;lt;/b&amp;gt;: Die Kraft der Sprache ist keine Kraft der Sprache, sondern eine magische Kraft von Beobachtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich jemanden sprechen höre oder einen Text lese, beobachte ich in einem Handlungszusammenhang, in welchem ich die Geräusche oder die Textartefakte als Gesprochenes oder Geschriebenes wahrnehme. Wenn ich mit den Aeusserungen etwas anfangen kann, also nicht nur erkenne, dass es Aeusserungen sind,erkenne ich sie als Aeusserungen in einer bestimmten Sprache. Ich &amp;quot;verstehe&amp;quot; dann den Sinn der Herstellung der Geräusche oder des Textes als sprachliche Handlungen im Rahmen einer mir bekannten Sprache, und ich weiss, was ich mit einer solchen Aeusserung ausdrücken würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Empathie kann ich dann etwas unsorgfältig sagen, dass ich den Sprecher oder den Schreiber verstehe. Sorgfälltiger würde ich sagen, dass ich das Gesagte oder das Geschriebene VERstehe. Ich weiss, was ich damit meinen würde, wenn ich diese Aeusserungen machen würde - aber ohne Selbstüberlistung natürlich nicht, was ein anderer damit meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magie besteht darin, dass ich sprechen und schreiben kann, dass ich bestimmte Handlungen als sprachliche Handlungen deuten kann. Die Magie besteht darin, dass ich mit dem Ausdruck Tiger einen Tiger meinen kann. Und das ganz Verrückte, eigentlich unfassbare besteht darin, dass ich die Evidenz erleben kann, dass andere Menschen mit dem Ausdruck Tiger auch so etwas wie einen Tiger meinen, also beispielsweise davonrennen, wenn ich schreie: &amp;quot;Der Tiger ist los&amp;quot;, obwohl ich dabei ja keinen Tiger produziere, sondern nur Wörter. (siehe [[Moderationspapier von Erhard Nullmeier| Modeatoinspapier. Abschnit 2 über Gorgias]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;These 2&amp;lt;/b&amp;gt;: Wenn ich sorgfältig formuliere, spreche ich zwar von SpracheN, aber nicht von Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Sprachen bezeichne ich den Unterschied zwischen verschiedenen Sprachen wie Deutsch, Griechisch und Englisch. Wenn ich aber über DIE Sprache überhaupt spreche, hypostasiere ich nur, dass ich spreche. Ich spreche dann also nur über mich, aber über gar nichts, was jenseits von mir irgendeine Kraft wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magie - die ich auch als Dichtung bezeichne - besteht darin, dass ich Wörter verwende und mich dabei an Regeln halte (die ich als Grammatik bezeichne). Es gibt aber keinerlei Grammitik, weder eine angeborene noch eine erworbene, die mich zwingen könnte oder würde, meine Wörter in einer bestimmten Weise zu verwenden. Ich kann Wörter nach meinem belieben erfinden und sie nach meinem Belieben anordnen. Genau darin sehe ich Dichtung - digital hin oder her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht DIE Sprache spricht, ich spreche. Das ist zwar etwas blöd für mich, weil ich so verantwortlich bin, für das was ich sage, während wenn die Sprache sprechen würde, ich nichts dafür könnte, was sie sagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich Deutsch und nicht Englisch oder Griechisch spreche, gehört zu meiner Beliebigkeit. Vor allem aber ist es auch beliebig, mein Sprechen als deutsch zu bezeichnen, wo es doch MEIN Sprechen ist, und gar nicht jenes der Deutschen. Trotzdem mache ich gerne mit bei der Unterscheidung zwischen der DEUTSCHEN und der ENGLISCHEN Sprache, aber das sind dann SpracheN, nicht Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;These 3&amp;lt;/b&amp;gt;: Selbstreferenz: Wenn jemand den Ausdruck &amp;quot;Kraft der Sprache&amp;quot; verwendet, sagt er etwas, was in seinem Belieben steht. Er spricht SEINE Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn jemand den Ausdruck &amp;quot;digitale Dichtung&amp;quot; verwendet, ist das genau so. Ich verstehe beide Ausdrücke in dem Sinne nicht, als sie in meinem Sprechen nicht vorkommen. Ich&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
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		<title>Thesen von Rolf Todesco</title>
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		<updated>2009-10-07T08:30:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zur Uebersicht [[AG3: Die Kraft der Sprache]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;b&amp;gt;Rolf Todesco&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Sprache versus Sprachen&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;ein Thesenpapier zur AG 3 der MMK 2009: Die Kraft der Sprache&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;These 1&amp;lt;/b&amp;gt;: Die Kraft der Sprache ist keine Kraft der Sprache, sondern eine magische Kraft von Beobachtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich jemanden sprechen höre oder einen Text lese, beobachte ich in einem Handlungszusammenhang, in welchem ich die Geräusche oder die Textartefakte als Gesprochenes oder Geschriebenes wahrnehme. Wenn ich mit den Aeusserungen etwas anfangen kann, also nicht nur erkenne, dass es Aeusserungen sind,erkenne ich sie als Aeusserungen in einer bestimmten Sprache. Ich &amp;quot;verstehe&amp;quot; dann den Sinn der Herstellung der Geräusche oder des Textes als sprachliche Handlungen im Rahmen einer mir bekannten Sprache, und ich weiss, was ich mit einer solchen Aeusserung ausdrücken würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Empathie kann ich dann etwas unsorgfältig sagen, dass ich den Sprecher oder den Schreiber verstehe. Sorgfälltiger würde ich sagen, dass ich das Gesagte oder das Geschriebene VERstehe. Ich weiss, was ich damit meinen würde, wenn ich diese Aeusserungen machen würde - aber ohne Selbstüberlistung natürlich nicht, was ein anderer damit meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magie besteht darin, dass ich sprechen und schreiben kann, dass ich bestimmte Handlungen als sprachliche Handlungen deuten kann. Die Magie besteht darin, dass ich mit dem Ausdruck Tiger einen Tiger meinen kann. Und das ganz Verrückte, eigentlich unfassbare besteht darin, dass ich die Evidenz erleben kann, dass andere Menschen mit dem Ausdruck Tiger auch so etwas wie einen Tiger meinen, also beispielsweise davonrennen, wenn ich schreie: &amp;quot;Der Tiger ist los&amp;quot;, obwohl ich dabei ja keinen Tiger produziere, sondern nur Wörter. (siehe [[Moderationspapier von Erhard Nullmeier| Modeatoinspapier. Abschnit 2 über Gorgias]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;These 2&amp;lt;/b&amp;gt;: Wenn ich sorgfältig formuliere, spreche ich zwar von SpracheN, aber nicht von Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Sprachen bezeichne ich den Unterschied zwischen verschiedenen Sprachen wie Deutsch, Griechisch und Englisch. Wenn ich aber über DIE Sprache überhaupt spreche, hypostasiere ich nur, dass ich spreche. Ich spreche dann also nur über mich, aber über gar nichts, was jenseits von mir irgendeine Kraft wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magie - die ich auch als Dichtung bezeichne - besteht darin, dass ich Wörter verwende und mich dabei an Regeln halte (die ich als Grammatik bezeichne). Es gibt aber keinerlei Grammitik, weder eine angeborene noch eine erworbene, die mich zwingen könnte oder würde, meine Wörter in einer bestimmten Weise zu verwenden. Ich kann Wörter nach meinem belieben erfinden und sie nach meinem Belieben anordnen. Genau darin sehe ich Dichtung - digital hin oder her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht DIE Sprache spricht, ich spreche. Das ist zwar etwas blöd für mich, weil ich so verantwortlich bin, für das was ich sage, während wenn die Sprache sprechen würde, ich nichts dafür könnte, was sie sagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich Deutsch und nicht Englisch oder Griechisch spreche, gehört zu meiner Beliebigkeit. Vor allem aber ist es auch beliebig, mein Sprechen als deutsch zu bezeichnen, wo es doch MEIN Sprechen ist, und gar nicht jenes der Deutschen. Trotzdem mache ich gerne mit bei der Unterscheidung zwischen der DEUTSCHEN und der ENGLISCHEN Sprache, aber das sind dann SpracheN, nicht Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;These 3&amp;lt;/b&amp;gt;: Selbstreferenz:&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
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		<updated>2009-10-07T08:13:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&amp;lt;b&amp;gt;Rolf Todesco&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Sprache versus Sprachen&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;ein Thesenpapier zur AG 3 der MMK 2009: Die Kraft der Sprache&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;These 1&amp;lt;/b&amp;gt;: Die Kraft der Sprache ist keine Kraft der Sprache, sondern eine magische Kraft von Beobachtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich jemanden sprechen höre oder einen Text lese, beobachte ich in einem Handlungszusammenhang, in welchem ich die Geräusche oder die Textartefakte als Gesprochenes oder Geschriebenes wahrnehme. Wenn ich mit den Aeusserungen etwas anfangen kann, also nicht nur erkenne, dass es Aeusserungen sind,erkenne ich sie als Aeusserungen in einer bestimmten Sprache. Ich &amp;quot;verstehe&amp;quot; dann den Sinn der Herstellung der Geräusche oder des Textes als sprachliche Handlungen im Rahmen einer mir bekannten Sprache, und ich weiss, was ich mit einer solchen Aeusserung ausdrücken würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Empathie kann ich dann etwas unsorgfältig sagen, dass ich den Sprecher oder den Schreiber verstehe. Sorgfälltiger würde ich sagen, dass ich das Gesagte oder das Geschriebene VERstehe. Ich weiss, was ich damit meinen würde, wenn ich diese Aeusserungen machen würde - aber ohne Selbstüberlistung natürlich nicht, was ein anderer damit meint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magie besteht darin, dass ich sprechen und schreiben kann, dass ich bestimmte Handlungen als sprachliche Handlungen deuten kann. Die Magie besteht darin, dass ich mit dem Ausdruck Tiger einen Tiger meinen kann. Und das ganz Verrückte, eigentlich unfassbare besteht darin, dass ich die Evidenz erleben kann, dass andere Menschen mit dem Ausdruck Tiger auch so etwas wie einen Tiger meinen, also beispielsweise davonrennen, wenn ich schreie: &amp;quot;Der Tiger ist los&amp;quot;, obwohl ich dabei ja keinen Tiger produziere, sondern nur Wörter. (siehe [[Moderationspapier von Erhard Nullmeier| Modeatoinspapier. Abschnit 2 über Gorgias]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;These 2&amp;lt;/b&amp;gt;: Wenn ich sorgfältig formuliere, spreche ich zwar von Sprachen, aber nicht von Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Sprachen bezeichne ich den Unterschied zwischen verschiedenen Sprachen wie Deutsch, Griechisch und Englisch. Wenn ich aber über DIE Sprache überhaupt spreche, hypostasiere ich nur, dass ich spreche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortsetzung folgt demnächst&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=AG3:_Die_Kraft_der_Sprache&amp;diff=405</id>
		<title>AG3: Die Kraft der Sprache</title>
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		<updated>2009-10-07T08:08:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;oder &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Die digitale Dichtung&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 In Wikis wie diesem gibt es zu jeder Seite eine Diskussion, wir sollten sie benutzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Moderatoren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Moderationspapier von Erhard Nullmeier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thesen von Hartmut Sörgel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnehmer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thesen von Rolf Todesco]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Thesen_von_Rolf_Todesco&amp;diff=404</id>
		<title>Thesen von Rolf Todesco</title>
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		<updated>2009-10-06T21:23:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zur Uebersicht [[AG3: Die Kraft der Sprache]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;b&amp;gt;ein Thesenpapier zur AG 3 der MMK 2009: Die Kraft der Sprache&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;These 1&amp;lt;/b&amp;gt;: Die Kraft der Sprache ist keine Kraft der Sprache, sondern eine magische Kraft von Beobachtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich jemanden sprechen höre oder einen Text lese, beobachte ich in einem Handlungszusammenhang, in welchem ich die Geräusche oder die Textartefakte als Gesprochenes oder Geschriebenes wahrnehme. Wenn ich mit den Aeusserungen etwas anfangen kann, kann ich sie als Aeusserungen in einer bestimmten Sprache erkennen. Ich &amp;quot;verstehe&amp;quot; dann den Sinn der Herstellung der Geräusche oder des Textes als sprachliche Handlungen im Rahmen einer mir bekannten Sprache, und ich verstehe, was ich mit einer solchen Aeusserung ausdrücken würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Empathie kann ich dann etwas unsorgfältig sagen, dass ich den Sprecher oder den Schreiber verstehe. Sorgfälltiger würde ich sagen, dass ich das Gesagte oder das Geschriebene VERstehe. Ich weiss, was ich damit meinen würde, wenn ich diese Aeusserungen machen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magie besteht darin, dass ich sprechen und schreiben kann, dass ich bestimmte Handlungen als sprachliche Handlungen deuten kann. Die Magie besteht darin, dass ich mit dem Ausdruck Tiger einen Tiger meinen kann. Und das ganz Verrückte, eigentlich unfassbare besteht darin, dass ich die Evidenz erleben kann, dass andere Menschen mit dem Ausdruck Tiger auch einen Tiger meinen, also beispielsweise davonrennen, wenn ich schreie: &amp;quot;Der Tiger ist los&amp;quot;, obwohl ich dabei ja keinen Tiger produziere, sondern nur Wörter. (siehe [[Moderationspapier von Erhard Nullmeier| Modeatoinspapier. Abschnit 2 über Gorgias]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;These 2&amp;lt;/b&amp;gt;: Wenn ich sorgfältig formuliere, spreche ich zwar von Sprachen, aber nicht von Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Sprachen bezeichne ich den Unterschied zwischen verschiedenen Sprachen wie Deutsch, Griechisch und Englisch. Wenn ich aber über DIE Sprache überhaupt spreche, hypostasiere ich nur, dass ich spreche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortsetzung folgt demnächst&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Thesen_von_Rolf_Todesco&amp;diff=403</id>
		<title>Thesen von Rolf Todesco</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: &lt;/p&gt;
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&amp;lt;b&amp;gt;These&amp;lt;/b&amp;gt;: Die Kraft der Sprache ist keine Kraft der Sprache, sondern eine magische Kraft von Beobachtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich jemanden sprechen höre oder einen Text lese, beobachte ich in einem Handlungszusammenhang, in welchem ich die Geräusche &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder die Textartefakte als Gesprochenes oder Geschriebenes wahrnehme. Wenn ich mit den Aeusserungen etwas anfangen kann, kann ich sie als Aeusserungen in einer bestimmten Sprache erkennen. Ich verstehe dann den Sinn der Herstellung der Geräusche oder des Textes als sprachliche Handlungen im Rahmen einer mir bekannten Sprache, und ich verstehe, was ich mit einer solchen Aeusserung ausdrücken würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Empatie kann ich etwas unsorgfältig sagen, dass ich den Sprecher oder den Schreiber verstehe. Sorgfälltiger würde ich sagen,dass ich das Gesagte oder das Geschriebene VERstehe. Ich weiss, was ich damit meinen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magie besteht darin, dass ich sprechen und schreiben kann, dass ich bestimmte Handlungen als sprachliche Handlungen deuten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magie besteht darin, dass ich mit dem Ausdruck Tiger einen Tiger meinen kann. nd das ganz Verrückte, eigentlich unfassbare besteht darin, dass ich die Evidenz erleben kann, dass andere Menschen mit dem Ausdruck Tiger auch einen Tiger meinen, also beispielsweise davonrennen, wenn ich schreie: &amp;quot;Der Tiger ist los&amp;quot;, obwohl ich dabei ja keinen Tiger produziere, sondern nur Wörter. (siehe [[Moderationspapier von Erhard Nullmeier| Modeatoinspapier. Abschnit 2 über Gorgias]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
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		<updated>2009-10-06T17:39:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Meine Name ist Rolf Todesco&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich mache bei der AG 3 mit&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Diskussion:AG3:_Die_Kraft_der_Sprache&amp;diff=401</id>
		<title>Diskussion:AG3: Die Kraft der Sprache</title>
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		<updated>2009-10-06T17:36:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: /* Vorschlag */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorschlag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schlage vor, dass wir die Diskussionsseiten benutzen und hier jeweils kennzeichnen von wem die Einträge sind [[Benutzer:ModAG5|Rolf Todesco]] 17:36, 6. Okt. 2009 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Benutzer:ModAG5&amp;diff=400</id>
		<title>Benutzer:ModAG5</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Benutzer:ModAG5&amp;diff=400"/>
		<updated>2009-10-06T17:35:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: Die Seite wurde neu angelegt: „Meine Name ist Rolf Todesco  ich mache bei der AG 3 mit“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Meine Name ist Rolf Todesco&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich mache bei der AG 3 mit&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Benutzer_Diskussion:ModAG5&amp;diff=399</id>
		<title>Benutzer Diskussion:ModAG5</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Benutzer_Diskussion:ModAG5&amp;diff=399"/>
		<updated>2009-10-06T17:35:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: Die Seite wurde neu angelegt: „Hallo hier kannst Du mit mir diskutieren ~~~~“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo hier kannst Du mit mir diskutieren [[Benutzer:ModAG5|Rolf Todesco]] 17:35, 6. Okt. 2009 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Diskussion:AG3:_Die_Kraft_der_Sprache&amp;diff=398</id>
		<title>Diskussion:AG3: Die Kraft der Sprache</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Diskussion:AG3:_Die_Kraft_der_Sprache&amp;diff=398"/>
		<updated>2009-10-06T17:27:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: Die Seite wurde neu angelegt: „== Vorschlag ==  Ich schlage vor, dass wir die Diskussionsseiten benutzen und hier jeweils kennzeichnen von wem die Einträge sind ~~~~“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorschlag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schlage vor, dass wir die Diskussionsseiten benutzen und hier jeweils kennzeichnen von wem die Einträge sind [[Benutzer:ModAG5|ModAG5]] 17:27, 6. Okt. 2009 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Thesen_von_Hartmut_S%C3%B6rgel&amp;diff=397</id>
		<title>Thesen von Hartmut Sörgel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Thesen_von_Hartmut_S%C3%B6rgel&amp;diff=397"/>
		<updated>2009-10-06T17:24:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zur Uebersicht [[AG3: Die Kraft der Sprache]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hartmut Sörgel ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Thesen im ersten Teil kurz'''&lt;br /&gt;
 im zweiten lang&lt;br /&gt;
1. Thesen kurz&lt;br /&gt;
1.1. Was ist Poesie&lt;br /&gt;
Sprache spiegelt uns und unsere Sicht auf die Welt virtuell &lt;br /&gt;
und poetisch, denn wir sehen sie, als würden sie unsere Sinne erfinden.&lt;br /&gt;
Die Spiegelneuronen tragen uns in das, was wir wahrnehmen.&lt;br /&gt;
Und wir erfinden Metaphern, es teilnehmend zu beschreiben.&lt;br /&gt;
Poesie entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.2. Drei Stufen sprachlicher Techniken&lt;br /&gt;
Zuerst war Sprache nur mündlich, dann entstand aus Bildern die Schrift,&lt;br /&gt;
und jetzt erleben wir die dritte Stufe, ihre Digitalisierung.&lt;br /&gt;
Grundlage bleibt immer die mündliche Technik, die nächsten Stufen&lt;br /&gt;
eröffnen aber neue Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.3. Poesie ins Netz&lt;br /&gt;
Die digitale Poesie fängt gerade an und ist wie der Computer noch ein kleines Kind,&lt;br /&gt;
das Gehen lernt. Doch in aller Welt stellen sowohl Einzelpersonen als auch&lt;br /&gt;
Organisationen poetische Texte ins Netz.&lt;br /&gt;
Soviel, dass man nur einen winzigen Bruchteil davon mitbekommen kann,&lt;br /&gt;
Und es wird täglich mehr.&lt;br /&gt;
1.4. Poesie im unendlichen Augenblick&lt;br /&gt;
Schrift verewigt den Augenblick. Das Netz, als vergäße es Raum und Zeit,&lt;br /&gt;
macht ihn weltweit&lt;br /&gt;
 Das Netz ist immer und überall gleichzeitig&lt;br /&gt;
   Was wird aus Origo und Deixis?&lt;br /&gt;
   Bleiben Zeit und Raum und das Egozentrum (Origo) wie früher?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.5. Neue Spielwiesen&lt;br /&gt;
entstehen im Netz für Verbindung und Austausch&lt;br /&gt;
zwischen verschiedenen Gebieten, zum Beispiel Technik,&lt;br /&gt;
Wissenschaft und Kunst &lt;br /&gt;
Aber auch der Kriminalität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  1.6. Zukunft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
            Ich schreibe ein Gedicht &lt;br /&gt;
              Der Bildschirm spuckt mir Reime ins Gesicht&lt;br /&gt;
     Danach erkennt mich selbst mein Spiegel nicht&lt;br /&gt;
       Er sieht mich als vernetzte Wörter dicht an dicht&lt;br /&gt;
          und ist nur noch auf schönen Reim erpicht&lt;br /&gt;
2. Thesen lang&lt;br /&gt;
2.1. Was ist Poesie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprung der Sprache war der Austausch &lt;br /&gt;
      der Gefühle, Stimmungen, Gedanken...&lt;br /&gt;
        das Mitschwingen mit dem und den Anderen&lt;br /&gt;
         mit Liebsten, Verwandten, Kindern, Freunden, Feinden, Fremden...&lt;br /&gt;
                das Mit- und Gegeneinander, das Gegenüber &lt;br /&gt;
                 Die Spiegelneuronen lassen uns mitempfinden&lt;br /&gt;
                   was andere tun                                      &lt;br /&gt;
                und teilnehmen an den Handlungen der Gemeinschaft&lt;br /&gt;
              ja sogar der ganzen Umwelt &lt;br /&gt;
               ein Zusammenspiel der Sinne  &lt;br /&gt;
                Gestik, Mimik, Bewegungen, Duft, Geschmack&lt;br /&gt;
                   Der Klang der Stimme, Betonungen der Wörter, der Satzmelodie&lt;br /&gt;
                    oder Prosodie (von gr. pros odi = zum Gesang)                    &lt;br /&gt;
                   &lt;br /&gt;
                   Die Wörter springen auf die Zunge,                      &lt;br /&gt;
                 in den Augenblicken des Gesprächs&lt;br /&gt;
                 Und auch die Dinge um uns betrachten wir&lt;br /&gt;
              als gehörten sie dazu&lt;br /&gt;
              und zwar so, als stünden wir immer &lt;br /&gt;
             im Mittelpunkt von Raum und Zeit&lt;br /&gt;
             (Karl Bühler nannte diesen Mittelpunkt des Sprechers ´Origo´)&lt;br /&gt;
              oder versetzen uns in andere oder anderes&lt;br /&gt;
              so dass der Mittelpunkt dorthin wandert.             &lt;br /&gt;
             &lt;br /&gt;
             Dadurch wird die Welt um uns &lt;br /&gt;
             die Umgebung gut und schlecht, &lt;br /&gt;
               lieb und tröstend, gefährlich und...    &lt;br /&gt;
               als lebte sie&lt;br /&gt;
                Wetter, Wolkenlandschaften    &lt;br /&gt;
                 Farben, Elementarteilchen, Zahlen, das Universum...&lt;br /&gt;
                 Wir beschreiben und erklären sie &lt;br /&gt;
                   mit menschlichen Begriffen und Metaphern &lt;br /&gt;
                   Zum Beispiel blüht am Fuße des Berges Augentrost&lt;br /&gt;
                    und bittersüßer Nachtschatten&lt;br /&gt;
                    Tränende Herzen sah ich gestern&lt;br /&gt;
                     und tauchte in die “...Landschaft der Stringtheorie,&lt;br /&gt;
                     geformt durch Berge und Täler, Mulden und Rinnen.”&lt;br /&gt;
                    (Aus: Dieter Lüst: Ist die Stringtheorie noch eine Wissenschaft?&lt;br /&gt;
                     in Spektrum der Wissenschaft, 05/09, S.37)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                Wir sehen und sprechen poetisch.&lt;br /&gt;
           Seht mich doch an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
         Ein Witz&lt;br /&gt;
                Ein Gedicht&lt;br /&gt;
                  mein Gesicht&lt;br /&gt;
                    im Licht&lt;br /&gt;
                         Ein Blitz&lt;br /&gt;
                                   &lt;br /&gt;
                                    Grün und blau&lt;br /&gt;
                                        kräht der Pfau&lt;br /&gt;
                                      aus meinem Kopf&lt;br /&gt;
                                    der bunte Tropf&lt;br /&gt;
                                    und lacht                                &lt;br /&gt;
                              Donner kracht&lt;br /&gt;
                     &lt;br /&gt;
Ein solcher Text lässt viele Landschaften entstehen.&lt;br /&gt;
So wie das Spiel der Strings, der Saiten, &lt;br /&gt;
vielleicht 101000 verschiedene Welten erzeugt, (falls die Theorie stimmt)&lt;br /&gt;
mehr als das All Atome enthält,&lt;br /&gt;
oder sogar unendlich viele Universen&lt;br /&gt;
Ähnlich werden Laute Wörter und diese unendlich viele Texte.&lt;br /&gt;
Und jeder eine Welt für sich.&lt;br /&gt;
Noam Chomsky sagt:&lt;br /&gt;
´Von jetzt ab werde ich unter einer Sprache eine (endliche oder unendliche)&lt;br /&gt;
Menge von Sätzen verstehen, jeder endlich in seiner Länge und konstruiert&lt;br /&gt;
aus einer endlichen Menge von Elementen.´&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.2. Drei Stufen sprachlicher Techniken            &lt;br /&gt;
Die Sprache sprach zuerst mündlich, dann lernte sie aus Bildern &lt;br /&gt;
das lautlose Sprechen, die Schrift, und probierte ihre Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
Bücher speichern Texte und Sprachen und können immer wieder mündlich werden.&lt;br /&gt;
Auch das Bild lebt weiter in der Schrift, in Schriftarten,&lt;br /&gt;
in Kalligrafie und visueller Poesie.&lt;br /&gt;
Und jetzt nutzt sie den Computer und seine digitalen Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
Was ist das?&lt;br /&gt;
Textautomaten?&lt;br /&gt;
Die zum Beispiel daraus Tex tau tomaten machen.&lt;br /&gt;
 Und noch viel mehr?&lt;br /&gt;
Anagrammprogramme bietet das Internet an&lt;br /&gt;
Also künstliche Kunst- Texte?&lt;br /&gt;
Es gibt aber auch interaktive Seiten, Hypertexte, literarische Salons...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.3. Poesie ins Netz&lt;br /&gt;
Zwei Seiten eine deutsche und eine in spanisch als Beispiel:&lt;br /&gt;
http://www.poetasdelmundo.com&lt;br /&gt;
http://www.lyrikline.org/index.php?id=51&amp;amp;L=0&lt;br /&gt;
Und auch meine Texte zur letzten MMK in Gelsenkirchen&lt;br /&gt;
und noch mehr stehen im Netz&lt;br /&gt;
http://www.informatik.uni-hamburg.de/bib/soergel/Texte/Ursprung.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                          Gefangen im Netz&lt;br /&gt;
                           Ich kann die Augen nicht schließen			&lt;br /&gt;
              	             Sie schauen und beobachten									       Sie sehen Poesie	                             &lt;br /&gt;
				 Ihre Energie verführt	&lt;br /&gt;
                 Gestern morgen flog ein Eisvogel über den See&lt;br /&gt;
             Der Irrgarten versank																						&lt;br /&gt;
                                          Eisvogel?	&lt;br /&gt;
                                                     Hier?								                                  über dem See?		&lt;br /&gt;
                                                Im Text!             &lt;br /&gt;
                                                     Ich bin der Text	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                 ich füttere sie tag und nacht&lt;br /&gt;
                            die unersättliche&lt;br /&gt;
                                           und nachher, &lt;br /&gt;
                                                      ja kuckuck&lt;br /&gt;
                                                                        weg ist sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                                            zum &lt;br /&gt;
                                                kuckuck!&lt;br /&gt;
                                         nochmal!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.4. Poesie im unendlichen Augenblick&lt;br /&gt;
    weltweit und immer abruf- oder auch hörbar&lt;br /&gt;
    in vielen Sprachen&lt;br /&gt;
    Mehr als man lesen kann&lt;br /&gt;
   Kurze Texte besser lesbar auf dem Bildschirm als lange&lt;br /&gt;
   Durcheinander gut und schlecht&lt;br /&gt;
   Leser entscheiden selbst was sie lesen&lt;br /&gt;
   Unterschied zu lebendigem Gegenüber&lt;br /&gt;
   Gestik und Mimik fehlen, aber die Schrift wird lebendig.&lt;br /&gt;
   Sie bewegt sich, zerfällt in Buchstaben, färbt sich, &lt;br /&gt;
   Und auch die Prosodie kommt zu Wort durch hörbare Texte.&lt;br /&gt;
   Seiten anderer Kulturen immer präsent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   2.5. Neue Spielwiesen&lt;br /&gt;
   Wissenschaft und Dichtung&lt;br /&gt;
   Künstler werden immer öfter zu wissenschaftlichen Tagungen eingeladen,&lt;br /&gt;
   denn sie und ihre Arbeiten regen neue Gedanken an.&lt;br /&gt;
   Werden Wissenschaftler, oder alle Menschen Dichter, Maler, Komponisten...?&lt;br /&gt;
   Tragen sie ihre Entdeckungen als visuelle und Laut- Poesie  vor?&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
   Im Netz ist jeder unabhängig von Verlagen&lt;br /&gt;
   und kann selber Seiten gestalten&lt;br /&gt;
   Es gibt  Blogs, Foren und&lt;br /&gt;
  literarische Salons leben wieder auf&lt;br /&gt;
  Teilnahme  meist kostenlos&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
   Die Kraft der Sprache lebt auch im zeitverzögerten ´Gespräch´&lt;br /&gt;
   Wenn ich Gedichte einstelle und kommentiere&lt;br /&gt;
   oder meine Stimme ins Netz stelle&lt;br /&gt;
  und vielleicht nach Tagen ein Echo mich erreicht&lt;br /&gt;
   Das Netz ist immer und überall gleichzeitig&lt;br /&gt;
   Was wird aus Origo und Deixis?&lt;br /&gt;
   Bleiben Zeit und Raum und das Egozentrum (Origo) wie früher?&lt;br /&gt;
    Computerpoesie und digitale Literatur&lt;br /&gt;
       Hyper- bzw. Netztext im World Wide Web. &lt;br /&gt;
         werden täglich mehr&lt;br /&gt;
            Sie können sich bewegen&lt;br /&gt;
              leuchten im Licht der Pixel&lt;br /&gt;
                sind oft interaktiv und multimedial&lt;br /&gt;
                  Von irgendwo auf der Erde kann sie irgendwer&lt;br /&gt;
                      lesen und vielleicht weiterschreiben&lt;br /&gt;
                        Sie fragen und antworten&lt;br /&gt;
                          Sie sind flüchtig und gleichzeitig überall&lt;br /&gt;
                               Sie tanzen verändern sich zerbrechen,&lt;br /&gt;
                                     versetzen sich in Sätze oder werden Bilder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch die Kriminalität&lt;br /&gt;
    Gefangen im Netz&lt;br /&gt;
       rausgefischt, geklaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text entsteht und verlöscht &lt;br /&gt;
schreibt sich neu und wird Gestalt&lt;br /&gt;
Er spaltet sich in einen virtuellen Programmcode/Matrix &lt;br /&gt;
und einen Bildschirmtext im Augenblick  &lt;br /&gt;
den die Maschine schreibt (poiesis)&lt;br /&gt;
Sie wird zum Instrument des Dichters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Poesie – aus griechisch poiesis –Machen Verfertigen Dichten&lt;br /&gt;
zum Verb -poiein- machen verfertigen dichten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   2.6. Zukunft&lt;br /&gt;
   Wird der Bildschirm ein Buch?&lt;br /&gt;
   Hauchdünn aber viele Seiten lesbar?&lt;br /&gt;
   Oder die Dichter treten (als Avatar wie in Second Life) selber aus dem Monitor&lt;br /&gt;
   und sprechen?&lt;br /&gt;
    Unendliche Welten der Poeten&lt;br /&gt;
       im Quantencomputer?&lt;br /&gt;
Und mit verschiedenen Techniken&lt;br /&gt;
Umwandeln der Sinneseindrücke&lt;br /&gt;
in Bilder, Musik, Texte...&lt;br /&gt;
Und ich bin, war, werde, würde, &lt;br /&gt;
    war geworden, könnte geworden sein&lt;br /&gt;
 Baumblätter, Buchstaben, Ameisen...&lt;br /&gt;
    Sie tanzen und ändern ihre Gestalt&lt;br /&gt;
         zu Wörtern &lt;br /&gt;
          Wolken ziehen&lt;br /&gt;
          Ein Augenblick &lt;br /&gt;
            Elefanten &lt;br /&gt;
           Täler, Berge, Flüsse&lt;br /&gt;
           Dämonen&lt;br /&gt;
          vieler Sprachen&lt;br /&gt;
             und zerreißen und verfliegen&lt;br /&gt;
              in Sätzen zu Sätzen &lt;br /&gt;
                 im Tiefschlaf&lt;br /&gt;
                zu anderen Planeten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinen Freund Omar Chayyam der vor tausend Jahren lebte &lt;br /&gt;
und gern Wein trank treffe ich manchmal hier in einer Kneipe &lt;br /&gt;
und auch im Netz. Wir stoßen an und unterhalten uns vergnügt:&lt;br /&gt;
Ich frage: Was machst du mit Computern&lt;br /&gt;
                                      Er antwortet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                   Ich schreibe ein Gedicht &lt;br /&gt;
              Der Bildschirm spuckt mir Reime ins Gesicht&lt;br /&gt;
     Danach erkennt mich selbst mein Spiegel nicht&lt;br /&gt;
       Er sieht mich als vernetzte Wörter dicht an dicht&lt;br /&gt;
          und ist nur noch auf schönen Reim erpicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
          Computer erfinden rechnen und verdrehen&lt;br /&gt;
     Ihnen wachsen manchmal Zehen&lt;br /&gt;
         Hast du diesen Gnufrosch auch gesehen?&lt;br /&gt;
      ´Forschung´ bisschen anders nur vernähen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
               Den Computer will ich ordentlich erziehen&lt;br /&gt;
            sonst wird er aus unsrer Obhut fliehen&lt;br /&gt;
         und berauscht nur schlimmen Unsinn machen&lt;br /&gt;
     Er mutiert und wird zum bösen Drachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     Als er das sagte, fragte ich:&lt;br /&gt;
     hast du Angst vor diesen Maschinen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Vor den Maschinen fürchte ich mich nicht&lt;br /&gt;
        Manche Menschen haben kein Gesicht&lt;br /&gt;
        Sie verstehen selten ein Gedicht&lt;br /&gt;
        und hören nur wenns Geld und Macht verspricht&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Moderationspapier_von_Erhard_Nullmeier&amp;diff=396</id>
		<title>Moderationspapier von Erhard Nullmeier</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Moderationspapier_von_Erhard_Nullmeier&amp;diff=396"/>
		<updated>2009-10-06T17:24:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zur Uebersicht [[AG3: Die Kraft der Sprache]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Kraft der Sprache ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Diskussionspapier zur MMK 2009 von Erhard Nullmeier'''&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorbemerkungen: Ich bin bei diesem Thema – wie wohl die meisten der MMK-Teilnehmer ein Laie, habe eher unsystematisch dies und das gelesen sowie dies und das gedacht. Die damit verbundene Zu¬fälligkeiten und vor allem die Lücken in der Argumentation können und sollen zu kreativen Diskussio¬nen anregen., Irritationen sind ja ein beliebtes Erkenntnismittel bei der MMK. Ich werde versuchen, das „weite Feld“ Sprache unter dem Blickwinkel zu sehen, dass eine Maschine (was immer das sei) beteiligt (was immer beteiligt sein mag) ist.  „Weites Feld“ werden manche als einen sonderbaren Ausdruck, andere als Zitat zu Theodor Fontane und/oder Günter Grass sehen; einen Eigenschaft von Sprache scheint es zu sein, unterschiedliche Interpretationen und Assoziationen zuzulassen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Wozu dient Sprache?'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sprache dient der zwischenmenschlichen Kommunikation, aber auch dem menschlichen Denken.  An¬weisungen/Anfragen an Maschinen können auch sprachliche Form annehmen, ebenso Ausgaben von Maschinen. Zu unterscheiden ist auf einer MMK-Tagung, ob Sprache der zwischenmenschlichen Kommunikation dienen soll oder aber einer Maschine eine Anweisung (im Sonderfall eine Anfrage, die zu beantworten ist) gegeben werden soll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist die Maschine nur ein Medium zur Speicherung und Übermittlung sprachlicher Äußerungen, so dient dies der Kommunikation zwischen Menschen, kann aber durch die Art der Speicherung (wie bei allen anderen Speichern auch) und Übermittlung zu Informationsverlusten und -verfälschungen führen. Diese Verluste werden meist negativ gesehen (vgl, media richness theory), können aber auch helfen, Missverständnisse zu vermeiden. Darauf haben mich Studierende in einer interkulturell gemischten Gruppe hingewiesen: viele Missverständnisse entstehen durch nichtsprachliche und metasprachliche Formen der Kommunikation wie beispielsweise Gesten und Betonungen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der sprachlichen Anweisung (bzw. Anfrage) an eine Maschine entfallen nichtsprachliche und me¬tasprachliche Elemente, der Tastendruck, mit dem ich dies schreibe und meine Sitzhaltung werden vom Computer nicht erfasst und stehendem Leser dieses Textes nicht zur Verfügung. Zusätzlich han¬delt es sich bei der Sprachkommunikation über Computer (wie auch vermittels anderer Speichermedi¬en) um eine asynchrone, d.h. zeitversetzte Kommunikation. Durch das Speicher- und Übertragungsme¬dium und u.U. den Entwickler ist festgelegt, welche (z.B. sprachlichen) Zeichen für die Kommunika¬tion zugelassen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''2.  Mensch-Mensch-Kommunikation durch Sprache'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zunächst werde ich auf sprachliche Kommunikation eingehen. Bei Wolfgang Engler habe ich  Zweifel aus uralter Zeit hinsichtlich der Eignung von Sprache zur Kommunikation gefunden: „Der Zweifel an der Brauchbarkeit der menschlichen Sprache für Verständigungszwecke ist alt…. Ausgangs des 5. vor¬christlichen Jahrhunderts zieht Gorgias ein erstes Resümee: Angenommen, es gibt ein Seiendes (das es nicht gibt) und dieses Seiende wäre erkennbar (was es nicht ist), so ließe sich diese Erkenntnis den Mitmenschen gleichwohl nicht adäquat vermitteln. Denn erstens erlischt im Wort die lebendige Vor¬stellung der Dinge. Wie könnte das (Ding) dem deutlich werden, der es gehört, aber nicht gesehen hat? Denn gerade wie das Auge nicht die Töne wahrnimmt, so hört auch das Gehör keine Farben, sondern Töne. Und es spricht der Sprechende (Worte), aber keine Farbe und überhaupt kein Ding. Wovon jemand (überhaupt) keine Vorstellung hat, wie könnte er das von einem anderen vermittels ei¬nes Wortes oder irgendeines Zeichens, das doch von dem Dinge selbst verschieden ist, geistig aufneh¬men?“(zitiert nach Wolfgang Engler, S .61)&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach diesem Zitat setzt sprachliche Kommunikation gemeinsame Weltenkenntnis, gemeinsame Erfah¬rungen (die es streng genommen beide nicht gibt) voraus . Eine besondere Kenntnis bzw. Erfahrung ist das Kennen des- bzw. derjenigen, mit dem/der man kommuniziert. Da beides an die menschliche Existenz, sein Dasein, gebunden ist, kann eine Maschine in diesem Sinne nicht kommunizieren (vor Jahren wurde für diese simple Erkenntnis Heidegger herangezogen). &amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was könnte nach dieser skeptischen Einschätzung die „Kraft“ der Sprache ausmachen? Schon durch den Titel des Buches von Wolfgang Engler, „Lüge als Prinzip“, kommt einer bestimmten Sicht von Sprache einen besondere Bedeutung zu: „Sprache verbirgt die Welt hinter einem Schleier von Symbo¬len“ (S. 70). „Sprache und Schrift lenkten das Denken vom Wesen der Dinge ab und sabotierten die Verständigung der Menschen über sich und die Welt“ (S. 73). Je unterschiedlicher die Weltenkenntnis zwischen dem Sprecher und dem Hörer ist, desto leichter kann Sprache zur Manipulation missbraucht (gebracht) werden. Ich will auf weitere Zitate verzichten, aber Sprache hat eben auch die Funktion, einen Schein aufzubauen, Verstellungen, Lügen usw. zu ermöglichen. Da zur Zeit gerade „Wahl-kampf“ ist, ist auch eine sprachliche, wortreiche „Nicht-Aussage“ ein Indiz für die Kraft der Sprache? Ist es die Kraft einer Sprache, die solches ermöglicht und unterstützt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''3.  Intentionen und Sprache'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Julian Nida-Rümelin (JNR) hat in „Die Grenzen der Sprache“ (schon der Titel reizt hinsichtlich des Themas dieser Arbeitsgruppe) konstatiert, „dass Außersprachliches für Sprachliches konstitutiv ist, genauer, dass der Intentionalität ein logisches und genetisches Prius gegenüber der Sprache zu-kommt“. Intentionen lassen sich sowohl durch Sprache als auch durch Außersprachliches ausdrücken. Außersprachlich sind alle Verhaltensweisen während (und auch vor) der sprachlichen Kommunikation, beispielsweise Gesten, Körperhaltung, Blicke. Dazu kommen noch metasprachliche Verhaltensweisen wie Betonung, Lautstärke usw. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
„In letzter Instanz sind es die Intentionen, die einen Ausschnitt des Verhaltens zu etwas Sprachlichem machen, die es erlauben, diesen Ausschnitt als Teil eines Verständigungsprozesses zu interpretieren.“ JNR vertritt diesen Ansatz als Gegenpol zu „radikalen Varianten des Lingualismus“, die meinen, Sprache „bedarf keiner Interpretation, sie repräsentiert nichts, weder Äußeres noch Inneres, sie nimmt keinen Bezug auf nicht-sprachliche Gegenstände und Intentionen spielen keine Rolle“. Diese Haltung erinnert an Diskussionen zwischen Hilbert und Brouwer über Zusammenhänge zwischen Mathematik und realer Welt (vgl. Bettina Heintz: Die Innenwelt der Mathematik). Zurück zu JNR: Die „über gemeinsames Wissen interpersonell verkoppelte spezifische Intentionalität ist für Kommunikation konstitutiv (Hervorhebungen von JNR). Unter der Überschrift „Die Grenzen der Sprache sind nicht die Grenzen der Welt“ schreibt JNR „Die Grenzen der Sprache lassen sich durch einen Begriff charakterisieren, es ist der der Intentionalität. Intentionalität ist fundamentaler als Bedeutung: Intentionalität hat das logische Prius. ...Die Verfügbarkeit von Sprache (und ihrer normativ verfassten Institutionen) erweitert das Spektrum unterschiedlicher kommunikativer Akte, es reichert die im menschlichen Handeln verfügbare Intentionalität an.“ .Obwohl bei JNR die direkte, zeit- und ortsgleiche Kommunikation im Fokus zu stehen scheint, sind die Bedeutung von Intentionen und auch des gemeinsamen Wissens auch für andere Kommunikationsformen relevant. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Intentionen können vielfältig sein und auch vielfältig ausgedrückt werden: Paul Watzlawick u.a. betonen, dass jede menschliche, also auch die sprachliche, Kommunikation einen Inhalts.- und einen Beziehungsaspekt  hat. Ist damit das Gleiche gemeint, was JNR mit Intentionalität bezeichnet? Der Beziehungsaspekt kann und sollte weit aufgefasst werden. Meine schwerhörige Tante beispielsweise redet viel, um nicht zuhören zu müssen.- die Inhalte ihrer Äußerungen müssen nur die Funktion erfüllen, dass niemand nachfragt. Ein weiteres Beispiel nennt Monika Maron: „Manchmal frage ich nach einer Straße oder der Zeit, nur um sprechen zu kön¬nen“ (1981, S. 15).  In weitestem Sinne ist die Kopplung Sprache-Intention sicher zutreffend, die Intention hat aber u.U. nichts mit dem Gesagten zu tun; siehe auch Wahlkampfäußerungen. Im Beispiel von Monika Maron fällt es auch schwer, einen Beziehungsaspekt als Intention i.S. von Paul Watzlawick u.a. auszumachen; Intention – wohl eher Motivation - ist hier das eigene Wohlbefinden. Ausdrucksmittel für Intentionen sind neben sprachlichen Äußerungen auch das nonverbales Verhalten, die sprachliche Ausdrucksweise  usw. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn von den „Grenzen der Sprache“ die Rede ist, kann die „Kraft der Sprache“ über die Menge, Vollständigkeit, Konsistenz ausdrückbarer Intentionen „gemessen“ werden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''4.  Sprache als Handlung?'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sprache ist Handlung und soll Handlungen beim Adressaten bewirken. Sprachliche Äußerungen sind insofern Handlungen im Gegensatz zu bloßem Verhalten, als mit ihnen Intentionen verbunden sind.  Bezieht man Handlung auf den Gebrauch der Hände, ist zumindest die gesprochene Sprache vorder-gründig keine Handlung; Sprechen hat aber, verbunden mit Gesten, einen Handlungscharakter, Psy-chologen nennen dies „Sprachhandlungen“.  Arbeits- und andere Psychologen (wie Leontjew) haben auf die Bedeutung der Gegenständlichkeit des Handelns hingewiesen. Ein weiterer wichtiger Aspekt des gegenständli¬chen Handelns ist die direkte Rückkopplung - man sieht, was man getan hat . Die getane sprachliche Äußerung hört man zwar auch, aber das „getan hat“ bezieht sich auf eine Veränderung (in) der Welt – ob meine Rede etwas bewirkt hat, sehe bzw. höre.ich nicht immer. Trotzdem, es könnte hilfreich sein, Sprach“handlungen“ (vgl. JNR) zu betrachten; vielleicht lassen sich Teile einer Handlungstheorie auf diese Form von Handlungen anwenden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Äußerungen sind Handlungen oder sie haben keine Bedeutung“ (JNR).Damit eine Handlung Träger von Bedeutung ist, sind spezifische Intentionen erforderlich. Nehmen wir das Beispiel einer informativen Mitteilung. Eine „Person äußert etwas in der motivierenden Absicht, damit dem Adressaten Grund für die Überzeugung zu geben, dass etwas der Fall ist“ (JNR). Beim Sender liegt eine Sprachhandlung vor, beim Adressaten würde ich nicht davon sprechen. Wenn eine „veränderte Überzeugung beim Adressaten“ schon „bewirken Handlungen beim Adressaten“ bedeuten soll, könnte ich dem zustimmen, eine Bewusstseinsänderung beim Adressaten ist für mich aber noch keine Handlung. Auch JNR merkt an, .dass sprachliche Äußerungen nicht zwangsweise Handlungen beim Adressaten hervorrufen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Interessant für uns (MMK) könnte es sein, dass wir immer dann, wenn wir mit Maschinen „kommunizieren“, eine „Handlung“ der Maschine erwarten. Da der Begriff „Handlung“ mit Intentionen verknüpft ist, sollten wir bei Maschinen eher von Zustandsänderungen, nach JNR auch Verhalten, sprechen.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.  Kommunikation durch „gespeicherte“ Sprache'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Intentionen können in „face-to-face“-Situationen durch Handlungen ausgedrückt werden. Wie aber sieht es bei zeitversetzten Kommunikationsformen aus? &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu unterscheiden ist, ob es sich um „flüchtige“ oder „dokumentierte“ Sprache handelt. Flüchtig soll bedeuten, dass zwischen zwei oder mehr Personen sprachliche Kommunikation stattfindet, die nur im Augenblick da ist. Damit können alle Anforderungen von Watzlawick  u.a. und auch JNR erfüllt werden. Neben der FTF-Kommunikation  kommt auch ein Telefongespräch in Frage. Ein Sonderfall liegt bei Überwachungssystemen vor: die Kommunikation der direkt Beteiligten ist meist flüchtig, die spätere Nutzung der Überwacher beruht auf der Dokumentation. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir sollten uns auf einer MMK-Tagung auf die Besonderheiten dokumentierter Sprache  beschränken; damit ist auch die „digitale Dichtung“ (der ursprüngliche Untertitel der Arbeitsgruppe) eingeschlossen. Eine nächste Unterscheidung bzw. Eingrenzung liegt darin, ob es sich um frei formulierte oder vor-formulierte sprachliche Äußerungen handelt. Unter Menschen ist die freie Formulierung üblich, der Empfänger muss interpretieren, was der Sender „sagen wollte“. In Fach-Kommunikationen (beispielsweise der Juristerei) ist der freie Sprachgebrauch schon eingeschränkt, weil sich bestimmte sprachliche Ausdrücke unter Juristen eingebürgert haben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein- und Ausgaben beziehen sich auf (visuell erkennbare) Zeichen oder auf Laute. Schon Gorgias unterscheidet (wiederum nach Wolfgang Engler) zwischen der Schriftsprache, die Zeichen verwendet, und gesprochene Sprache, die Laute verwendet. Er meint, dass bei beiden etwas Verschiedenes im Vergleich zum Seienden (die Dinge, Farben usw.) verloren geht. Schriftsprache ist immer gespeicherte Sprache, gesprochene Sprache war früher flüchtig, nur im Augenblick des Sprechens existent, kann heute aber ebenso gespeichert werden. Schriftsprachen sind uralt, gespeichert auf Steintafeln, Papyrus, Papier, Disketten, USB-Sticks usw. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich die Möglichkeiten, Schriftsprache technisch zu reproduzieren, zu speichern und an andere weiterzuleiten, ständig verbessert. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Sinne ist ein Computer (als eine Maschine) ein Speicher – der Mensch bekommt die sprach¬lichen Äußerungen zu lesen bzw. zu hören, wie sie vom Computer ausgegeben werden, er allein in¬terpretiert Sprache. Der Computer muss die Eingaben des Menschen (Tastendrücke, Mausklicks, Sprache) „interpretieren“, in dem er sie einer gespeicherten Alternative zuweist.,die Zeichen müssen im Computerspeicher darstellbar sein (u.U. mit Hilfe von Umcodierungen).  &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist eine Maschine über die Speicher- und Übertragungsfunktion hinaus beteiligt, sind der freien For-mulierung weitere Grenzen gesetzt. Die Maschine (meist der Rechner) versteht nur das, was in ihrem Wortvorrat enthalten ist, d.h. Sie kann nur das in eine Aktion umsetzen. Daher ist die Interaktionstechnik des Auswählens und Anklickens so bequem. Auch Suchmaschinen wie google oder Navigationsgeräte suchen eine gespeicherte Zeichenfolge, sie haben aber auch die vorprogrammierte Möglichkeit, eine ähnliche Zeichenfolge vorzuschlagen: „Meinten Sie XXX?“.  Eine Ausnahme könnten lernende Systeme sein, da kenne ich den neuesten Stand nicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der MMK ist noch zwischen Ein- und Ausgaben zu unterscheiden (bei menschlicher Kommunika¬tion ist das schwerer, siehe das 5. Axiom von Watzlawick, in dem der Rückkopplungschararkter von Kommunikationsprozessen betont wird. Der Mensch als Benutzer muss eine Einga¬be tätigen, die der Rechner „versteht“ bzw. die Rechnerausgabe selbst verstehen (richtig interpretieren). Der Mensch als Entwickler muss festlegen, welche Eingaben zulässig sind und wie sie interpretiert werden sowie welche Ausgaben möglich sind. Die Freiheit der Sprache wird  durch den Entwickler eingeschränkt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Frieder Nake unterscheidet beim Interpretanten von Zeichen den Menschen  mit seiner intentionalen Seite und den Computer (als Modell einer Maschine) mit einer kausalen Seite. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
	''„Die Interpretation, die ein Mensch einem Software-Element oder -Ereignis zukommen lässt, 	ist von vollständig anderer Art als jene Interpretation, die ein Computer zum gleichen Zeit	punkt und aus gleichem Anlaß leistet. Ihm geht es so wie jeder anderen Maschine auch: er 	kann gar nicht interpretieren, wenn wir unter „Interpretation“ die Zuschreibung einer hand	lungsrelevanten Bedeutung verstehen wollen, die der Situation, dem Kontext und dem Interes	se eines lebendigen körperlichen Wesens eigen ist.&lt;br /&gt;
	Die Interpretationsleistung eines Computers ist der Grenzfall einer Interpretation: die Ent	scheidung für eine Zuschreibung aus einer Menge möglicher Zuschreibungen  (intentional) 	schrumpft zusammen auf die Bestimmung der im allgemeinen Schema vorgesehenen und vor	her bestimmten Zuschreibung (kausal). Wie nennen diesen Grenzfall Determination.&lt;br /&gt;
	Interpretation findet durch Herstellen und Auswählen von Kontext statt. Determination findet 	im Rahmen eines gesetzten und unverrückbaren Kontextes statt, der Berechenbarkeit nämlich. 	Die Interpretation des Computers ist die präzise und wiederholbare Ausführung einer bere	chenbaren Funktion“. (Frieder Nake) Genau das, was wir von einer Maschine erwarten!''&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein schönes Beispiel der Schwierigkeiten, aber auch der Möglichkeiten der menschlichen Sprachinterpretation bei einer Kommunikation (Herausfinden der Intentionen der Autorin) sind Varianten eines Satzes in „Flugasche“ von Monika Maron (zitiert nach v. Thadden, im Roman (Westausgabe) habe ich nur das erste Zitat gefunden): &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
	„B. ist die schmutzigste Stadt Europas.“&lt;br /&gt;
	„In B. steigt nur aus, wer hier aussteigen muß, wer hier wohnt oder arbeitet oder sonst zu tun 	hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Intention der Aussagen ist die gleiche, der Wortlaut aber sehr verschieden . Eine „richtige“ Interpretation ist dem Leser nur möglich, wenn er „B.“ (mit Bitterfeld) gleichsetzt und die dortigen Verhältnisse Mitte der siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts kennt. Ein weiteres Beispiel der Abhängigkeit der Interpretation von Sprache (im Sinne der Ermittlung der Intention) von der gemeinsamen Weltenkenntnis ist die Überschrift des Artikels von Elisabeth v. Thadden zum neuen Buch von Monika Maron: „Brüder zur Sonne“. Da heute Bitterfeld eine Standort der Solartechnik ist und dessen Entstehung im Buch geschildert wird, wäre als Erklärung eine Betonung dieses Zusammenhangs naheliegend; der historisch gebildete (oder einfach ältere) Leser wird aber sofort im Geiste ergänzen „... zur Freiheit“ - eine Anspielung auf die DDR-Zeit, als in Bitterfeld von Sonne nur wenig zu sehen war. Die Kraft der Sprache zeigt sich hier in der vielfältigen Bedeutung, wenigstens im Kontext der historischen Situation. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie sieht es aber aus, wenn ich etwas lese, beispielsweise ein Gedicht von Goethe, das er vor 200 Jahren geschrieben hat? Sicher hatte Goethe Intentionen, aber sind die in dem Text erhalten geblieben und für mich heute erkennbar? Hat die äußere Form des Schriftstücks, Handschrift, Originaldruck mit damaliger Rechtschreibung,Neuausgabe oder Bildschirmanzeige, einen Einfluss auf das Erkennen der Intentionen? Sind die Intentionen von Goethe (für Nicht-Philologen) überhaupt wichtig? Sind die Ana¬logien, die ich heute beim Lesen des Textes entwickle, nicht viel interessanter? Macht es einen Unter¬schied, ob ich den Text lese oder höre , gar noch vom Autor selbst gelesen (im Falle der Buddenbrooks von Thomas Mann könnte ich seine sprachliche Interpretation mit der von Gert Westphal vergleichen). Sowohl das Medium (Tonträger oder Zeichenträger) als auch der Zeit-, Orts- und Kulturunterschied erschweren das Erkennen der Intentionen des Autors und führen u.U.  zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was macht in diesen Fällen die Kraft der Sprache aus? Intuitiv, dass mir das Gedicht heute noch etwas sagt. Die Vielfalt möglicher Interpretationen, d.h. auch eine gewisse Vagheit, macht es möglich, das Gedicht in gänzlich anderem Kontext zu lesen als dem von Goethe und seiner Zeit. Bei Monika Maron ist der erste Satz „brutal“ eindeutig, der zweite lässt Interpretationsspielräume – je nach Weltenkenntnis des Lesers. Nun bedeutet aber nicht jede Vagheit und jeder Interpretationsspielraum eines Textes, einer sprachlichen Äußerung, eine „kraftvolle“ Sprache! &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu fragen und zu diskutieren ist, ob die Art der Speicherung, Weiterleitung und Ausgabe die Kommunikation verändert Walter Benjamin würde dies wahrscheinlich so sehen. Was ist in diesem Kontext die „Kraft“ der Sprache?&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.  Bildersprache oder natürliche Sprache?'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die sprachliche Mensch-Maschine-Kommunikation zeichnet sich, wie oben dargestellt – durch eine Auswahl aus vorher festgelegten und in der Maschine gespeicherten Zeichenketten (oder akustisch: Lautfolgen) aus. Die Mensch-Mensch-Kommunikation, auch wenn sie über den Umweg gespeicherter Zeichen (oder Laute) geht, durch eine relativ freie, durch die Regeln der Grammatik eingeschränkte  Bildung von Sätzen aus ; die verwendeten Worte haben zwar eine vorgegebene Bedeutung, die aber durch den Kontext von Sprecher und Hörer (Sender und Empfänger) variiert wird. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch die bekannten grafischen Benutzungsoberflächen (GUIs) werden uns – soweit möglich, d.h mengenmäßig auf dem Bildschirm darstellbar - die möglichen Eingabeoptionen vorgegeben. Bei Suchmaschinen, auch bei Navigationsgeräten ist es nicht möglich, alle potentiell auszuwählenden Zei¬chenketten (hier sprachliche) gleichzeitig auf dem Bildschirm zu zeigen; das Prinzip bleibt aber das Gleiche. Wir können nur das von der Maschine verlangen, was durch die GUI vorgesehen ist . Die auszuwählenden Optionen werden in Form einer Bildersprache dargestellt; damit besteht eine (gewoll¬te) Sprachunabhängigkeit, die Bildersprache soll möglichst weltweit, auch von Kindern und Analpha¬beten, verstanden werden. Auf Sprache im Sinne freier Formulierungen und kontextabhängiger Inter¬pretation – und damit auf die Kraft der Sprache - wird verzichtet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Mensch-Maschine-Dialog bedeutet „Kraft“ der Sprache eher die Vollständigkeit der Sprache in Bezug zu vom Benutzer beabsichtigten Eingaben, die Eindeutigkeit der Reaktion auf die sprachlichen Eingaben, allenfalls die Möglichkeiten zu erkennen, was der Benutzer gemeint haben könnte. Dies bedeutet eine Reduzierung der Möglichkeiten von Sprache. Alles fast diametral zur Kraft der Sprache bei der menschlichen Kommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Literatur:''' &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Benjamin, W.: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, Frankfurt a.M.: Suhrkamp Verlag 2006, Original 1936&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Engler, W.: Lüge als Prinzip - Aufrichtigkeit im  Kapitalismus, Berlin: Aufbau Verlag 2009&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fetcher, C.: Gigabytes statt Gutenberg – Schöne neue Wissenschaft: Wie das Internet den Prozess der Erkenntnis verändert, Der Tagesspiegel, 14.7.2009, &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Maron, M. Flugasche, Frankfurt a.M.: Fischer Verlag 1981&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Maron, M.: Bitterfelder Bogen, Frankfurt a.M.: Fischer Verlag 2009&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nake, F.: Das algorithmische Zeichen, GI-Jahrestagung 2001, auch im Internet&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nida-Rümelin, J.: Die Grenzen der Sprache, in: Bubner/Hindrichs (Hrsg.): Von der Logik der Sprache, Stuttgart 2006; auch als Vortragsmanuskript der Hegel-Tagung am 28.5.2006 in Stuttgart im Internet&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thadden, E.v.: Brüder zur Sonne, Die Zeit vom 14. Juli 2009, S. 43&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Watzlawick, P., J.H. Beavin, and D.D. Jackson: Menschliche Kommunikation, 10. Aufl., Bern u.a. Verlag Hans Huber 2000, Original 1969 &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Thesen_von_Rolf_Todesco&amp;diff=395</id>
		<title>Thesen von Rolf Todesco</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Thesen_von_Rolf_Todesco&amp;diff=395"/>
		<updated>2009-10-06T17:23:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;zur Uebersicht [[AG3: Die Kraft der Sprache]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Rolf Todesco&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Sprache versus Sprachen&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;ein Thesenpapier zur AG 3 der MMK 2009: Die Kraft der Sprache&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;These&amp;lt;/b&amp;gt;: Die Kraft der Sprache ist keine Kraft der Sprache, sondern eine magische Kraft von Beobachtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich jemanden sprechen höre oder einen Text lese, beobachte ich in einem Handlungszusammenhang, in welchem ich die Geräusche &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder die Textartefakte als Gesprochenes oder Geschriebenes wahrnehme. Wenn ich mit den Aeusserungen etwas anfangen kann, kann ich sie als Aeusserungen in einer bestimmten Sprache erkennen. Ich verstehe dann den Sinn der Herstellung der Geräusche oder des Textes als sprachliche Handlungen im Rahmen einer mir bekannten Sprache, und ich verstehe, was ich mit einer solchen Aeusserung ausdrücken würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Empatie kann ich etwas unsorgfältig sagen, dass ich den Sprecher oder den Schreiber verstehe. Sorgfälltiger würde ich sagen,dass ich das Gesagte oder das Geschriebene VERstehe. Ich weiss, was ich damit meinen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magie besteht darin, dass ich sprechen und schreiben kann, dass ich bestimmte Handlungen als sprachliche Handlungen deuten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magie besteht darin, dass ich mit dem Ausdruck Tiger einen Tiger meinen kann. nd das ganz Verrückte, eigentlich unfassbare besteht darin, dass ich die Evidenz erleben kann, dass andere Menschen mit dem Ausdruck Tiger auch einen Tiger meinen, also beispielsweise davonrennen, wenn ich schreie: &amp;quot;Der Tiger ist los&amp;quot;, obwohl ich dabei ja keinen Tiger produziere, sondern nur.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Thesen_von_Rolf_Todesco&amp;diff=394</id>
		<title>Thesen von Rolf Todesco</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Thesen_von_Rolf_Todesco&amp;diff=394"/>
		<updated>2009-10-06T17:17:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: Die Seite wurde neu angelegt: „ ----  &amp;lt;h4&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;mailto:todesco@hyperkommunikation.ch&amp;quot;&amp;gt;Rolf Todesco&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/h4&amp;gt;  &amp;lt;h2&amp;gt;Sprache versus Sprachen&amp;lt;/h2&amp;gt;  &amp;lt;h4&amp;gt;ein Thesenpapier zur &amp;lt;a href=&amp;quot;index.htm&amp;quot; ta...“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;mailto:todesco@hyperkommunikation.ch&amp;quot;&amp;gt;Rolf Todesco&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h2&amp;gt;Sprache versus Sprachen&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;ein Thesenpapier zur &amp;lt;a href=&amp;quot;index.htm&amp;quot; target=&amp;quot;_top&amp;quot;&amp;gt;AG 3 der MMK 2009&amp;lt;/a&amp;gt;: Die Kraft der Sprache&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;These&amp;lt;/b&amp;gt;: Die Kraft der Sprache ist keine Kraft der Sprache, sondern eine magische Kraft von Beobachtern.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Wenn ich jemanden sprechen höre oder einen Text lese, beobachte ich in einem Handlungszusammenhang, in welchem ich die Geräusche &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder die Textartefakte als Gesprochenes oder Geschriebenes wahrnehme. Wenn ich mit den Aeusserungen etwas anfangen kann, kann ich sie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als Aeusserungen in einer bestimmten Sprache erkennen. Ich verstehe dann den Sinn der Herstellung der Geräusche oder des Textes als &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sprachliche Handlungen im Rahmen einer mir bekannten Sprache, und ich verstehe, was ich mit einer solchen Aeusserung ausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
würde.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In einer Empatie kann ich etwas unsorgfältig sagen, dass ich den Sprecher oder den Schreiber verstehe. Sorgfälltiger würde ich sagen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass ich das Gesagte oder das Geschriebene VERstehe. Ich weiss, was ich damit meinen würde.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Magie besteht darin, dass ich sprechen und schreiben kann, dass ich bestimmte Handlungen als sprachliche Handlungen deuten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magie besteht darin, dass ich mit dem Ausdruck Tiger einen Tiger meinen kann. nd das ganz Verrückte, eigentlich unfassbare besteht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
darin, dass ich die Evidenz erleben kann, dass andere Menschen mit dem Ausdruck Tiger auch einen Tiger meinen, also beispielsweise &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
davonrennen, wenn ich schreie: &amp;quot;Der Tiger ist los&amp;quot;, obwohl ich dabei ja keinen Tiger produziere, sondern nur.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=AG3:_Die_Kraft_der_Sprache&amp;diff=393</id>
		<title>AG3: Die Kraft der Sprache</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=AG3:_Die_Kraft_der_Sprache&amp;diff=393"/>
		<updated>2009-10-06T17:16:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt; In Wikis wie diesem gibt es zu jeder Seite eine Diskussion, wir sollten sie benutzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Moderatoren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Moderationspapier von Erhard Nullmeier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thesen von Hartmut Sörgel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnehmer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thesen von Rolf Todesco]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Moderationspapier_von_Erhard_Nullmeier&amp;diff=392</id>
		<title>Moderationspapier von Erhard Nullmeier</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Moderationspapier_von_Erhard_Nullmeier&amp;diff=392"/>
		<updated>2009-10-06T17:12:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: Die Seite wurde neu angelegt: „== Die Kraft der Sprache == &amp;lt;BR&amp;gt; '''Diskussionspapier zur MMK 2009 von Erhard Nullmeier'''&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt; Vorbemerkungen: Ich bin bei diesem Thema – wie wohl die meist...“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Die Kraft der Sprache ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Diskussionspapier zur MMK 2009 von Erhard Nullmeier'''&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorbemerkungen: Ich bin bei diesem Thema – wie wohl die meisten der MMK-Teilnehmer ein Laie, habe eher unsystematisch dies und das gelesen sowie dies und das gedacht. Die damit verbundene Zu¬fälligkeiten und vor allem die Lücken in der Argumentation können und sollen zu kreativen Diskussio¬nen anregen., Irritationen sind ja ein beliebtes Erkenntnismittel bei der MMK. Ich werde versuchen, das „weite Feld“ Sprache unter dem Blickwinkel zu sehen, dass eine Maschine (was immer das sei) beteiligt (was immer beteiligt sein mag) ist.  „Weites Feld“ werden manche als einen sonderbaren Ausdruck, andere als Zitat zu Theodor Fontane und/oder Günter Grass sehen; einen Eigenschaft von Sprache scheint es zu sein, unterschiedliche Interpretationen und Assoziationen zuzulassen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Wozu dient Sprache?'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sprache dient der zwischenmenschlichen Kommunikation, aber auch dem menschlichen Denken.  An¬weisungen/Anfragen an Maschinen können auch sprachliche Form annehmen, ebenso Ausgaben von Maschinen. Zu unterscheiden ist auf einer MMK-Tagung, ob Sprache der zwischenmenschlichen Kommunikation dienen soll oder aber einer Maschine eine Anweisung (im Sonderfall eine Anfrage, die zu beantworten ist) gegeben werden soll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist die Maschine nur ein Medium zur Speicherung und Übermittlung sprachlicher Äußerungen, so dient dies der Kommunikation zwischen Menschen, kann aber durch die Art der Speicherung (wie bei allen anderen Speichern auch) und Übermittlung zu Informationsverlusten und -verfälschungen führen. Diese Verluste werden meist negativ gesehen (vgl, media richness theory), können aber auch helfen, Missverständnisse zu vermeiden. Darauf haben mich Studierende in einer interkulturell gemischten Gruppe hingewiesen: viele Missverständnisse entstehen durch nichtsprachliche und metasprachliche Formen der Kommunikation wie beispielsweise Gesten und Betonungen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der sprachlichen Anweisung (bzw. Anfrage) an eine Maschine entfallen nichtsprachliche und me¬tasprachliche Elemente, der Tastendruck, mit dem ich dies schreibe und meine Sitzhaltung werden vom Computer nicht erfasst und stehendem Leser dieses Textes nicht zur Verfügung. Zusätzlich han¬delt es sich bei der Sprachkommunikation über Computer (wie auch vermittels anderer Speichermedi¬en) um eine asynchrone, d.h. zeitversetzte Kommunikation. Durch das Speicher- und Übertragungsme¬dium und u.U. den Entwickler ist festgelegt, welche (z.B. sprachlichen) Zeichen für die Kommunika¬tion zugelassen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''2.  Mensch-Mensch-Kommunikation durch Sprache'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zunächst werde ich auf sprachliche Kommunikation eingehen. Bei Wolfgang Engler habe ich  Zweifel aus uralter Zeit hinsichtlich der Eignung von Sprache zur Kommunikation gefunden: „Der Zweifel an der Brauchbarkeit der menschlichen Sprache für Verständigungszwecke ist alt…. Ausgangs des 5. vor¬christlichen Jahrhunderts zieht Gorgias ein erstes Resümee: Angenommen, es gibt ein Seiendes (das es nicht gibt) und dieses Seiende wäre erkennbar (was es nicht ist), so ließe sich diese Erkenntnis den Mitmenschen gleichwohl nicht adäquat vermitteln. Denn erstens erlischt im Wort die lebendige Vor¬stellung der Dinge. Wie könnte das (Ding) dem deutlich werden, der es gehört, aber nicht gesehen hat? Denn gerade wie das Auge nicht die Töne wahrnimmt, so hört auch das Gehör keine Farben, sondern Töne. Und es spricht der Sprechende (Worte), aber keine Farbe und überhaupt kein Ding. Wovon jemand (überhaupt) keine Vorstellung hat, wie könnte er das von einem anderen vermittels ei¬nes Wortes oder irgendeines Zeichens, das doch von dem Dinge selbst verschieden ist, geistig aufneh¬men?“(zitiert nach Wolfgang Engler, S .61)&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach diesem Zitat setzt sprachliche Kommunikation gemeinsame Weltenkenntnis, gemeinsame Erfah¬rungen (die es streng genommen beide nicht gibt) voraus . Eine besondere Kenntnis bzw. Erfahrung ist das Kennen des- bzw. derjenigen, mit dem/der man kommuniziert. Da beides an die menschliche Existenz, sein Dasein, gebunden ist, kann eine Maschine in diesem Sinne nicht kommunizieren (vor Jahren wurde für diese simple Erkenntnis Heidegger herangezogen). &amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was könnte nach dieser skeptischen Einschätzung die „Kraft“ der Sprache ausmachen? Schon durch den Titel des Buches von Wolfgang Engler, „Lüge als Prinzip“, kommt einer bestimmten Sicht von Sprache einen besondere Bedeutung zu: „Sprache verbirgt die Welt hinter einem Schleier von Symbo¬len“ (S. 70). „Sprache und Schrift lenkten das Denken vom Wesen der Dinge ab und sabotierten die Verständigung der Menschen über sich und die Welt“ (S. 73). Je unterschiedlicher die Weltenkenntnis zwischen dem Sprecher und dem Hörer ist, desto leichter kann Sprache zur Manipulation missbraucht (gebracht) werden. Ich will auf weitere Zitate verzichten, aber Sprache hat eben auch die Funktion, einen Schein aufzubauen, Verstellungen, Lügen usw. zu ermöglichen. Da zur Zeit gerade „Wahl-kampf“ ist, ist auch eine sprachliche, wortreiche „Nicht-Aussage“ ein Indiz für die Kraft der Sprache? Ist es die Kraft einer Sprache, die solches ermöglicht und unterstützt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''3.  Intentionen und Sprache'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Julian Nida-Rümelin (JNR) hat in „Die Grenzen der Sprache“ (schon der Titel reizt hinsichtlich des Themas dieser Arbeitsgruppe) konstatiert, „dass Außersprachliches für Sprachliches konstitutiv ist, genauer, dass der Intentionalität ein logisches und genetisches Prius gegenüber der Sprache zu-kommt“. Intentionen lassen sich sowohl durch Sprache als auch durch Außersprachliches ausdrücken. Außersprachlich sind alle Verhaltensweisen während (und auch vor) der sprachlichen Kommunikation, beispielsweise Gesten, Körperhaltung, Blicke. Dazu kommen noch metasprachliche Verhaltensweisen wie Betonung, Lautstärke usw. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
„In letzter Instanz sind es die Intentionen, die einen Ausschnitt des Verhaltens zu etwas Sprachlichem machen, die es erlauben, diesen Ausschnitt als Teil eines Verständigungsprozesses zu interpretieren.“ JNR vertritt diesen Ansatz als Gegenpol zu „radikalen Varianten des Lingualismus“, die meinen, Sprache „bedarf keiner Interpretation, sie repräsentiert nichts, weder Äußeres noch Inneres, sie nimmt keinen Bezug auf nicht-sprachliche Gegenstände und Intentionen spielen keine Rolle“. Diese Haltung erinnert an Diskussionen zwischen Hilbert und Brouwer über Zusammenhänge zwischen Mathematik und realer Welt (vgl. Bettina Heintz: Die Innenwelt der Mathematik). Zurück zu JNR: Die „über gemeinsames Wissen interpersonell verkoppelte spezifische Intentionalität ist für Kommunikation konstitutiv (Hervorhebungen von JNR). Unter der Überschrift „Die Grenzen der Sprache sind nicht die Grenzen der Welt“ schreibt JNR „Die Grenzen der Sprache lassen sich durch einen Begriff charakterisieren, es ist der der Intentionalität. Intentionalität ist fundamentaler als Bedeutung: Intentionalität hat das logische Prius. ...Die Verfügbarkeit von Sprache (und ihrer normativ verfassten Institutionen) erweitert das Spektrum unterschiedlicher kommunikativer Akte, es reichert die im menschlichen Handeln verfügbare Intentionalität an.“ .Obwohl bei JNR die direkte, zeit- und ortsgleiche Kommunikation im Fokus zu stehen scheint, sind die Bedeutung von Intentionen und auch des gemeinsamen Wissens auch für andere Kommunikationsformen relevant. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Intentionen können vielfältig sein und auch vielfältig ausgedrückt werden: Paul Watzlawick u.a. betonen, dass jede menschliche, also auch die sprachliche, Kommunikation einen Inhalts.- und einen Beziehungsaspekt  hat. Ist damit das Gleiche gemeint, was JNR mit Intentionalität bezeichnet? Der Beziehungsaspekt kann und sollte weit aufgefasst werden. Meine schwerhörige Tante beispielsweise redet viel, um nicht zuhören zu müssen.- die Inhalte ihrer Äußerungen müssen nur die Funktion erfüllen, dass niemand nachfragt. Ein weiteres Beispiel nennt Monika Maron: „Manchmal frage ich nach einer Straße oder der Zeit, nur um sprechen zu kön¬nen“ (1981, S. 15).  In weitestem Sinne ist die Kopplung Sprache-Intention sicher zutreffend, die Intention hat aber u.U. nichts mit dem Gesagten zu tun; siehe auch Wahlkampfäußerungen. Im Beispiel von Monika Maron fällt es auch schwer, einen Beziehungsaspekt als Intention i.S. von Paul Watzlawick u.a. auszumachen; Intention – wohl eher Motivation - ist hier das eigene Wohlbefinden. Ausdrucksmittel für Intentionen sind neben sprachlichen Äußerungen auch das nonverbales Verhalten, die sprachliche Ausdrucksweise  usw. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn von den „Grenzen der Sprache“ die Rede ist, kann die „Kraft der Sprache“ über die Menge, Vollständigkeit, Konsistenz ausdrückbarer Intentionen „gemessen“ werden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''4.  Sprache als Handlung?'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sprache ist Handlung und soll Handlungen beim Adressaten bewirken. Sprachliche Äußerungen sind insofern Handlungen im Gegensatz zu bloßem Verhalten, als mit ihnen Intentionen verbunden sind.  Bezieht man Handlung auf den Gebrauch der Hände, ist zumindest die gesprochene Sprache vorder-gründig keine Handlung; Sprechen hat aber, verbunden mit Gesten, einen Handlungscharakter, Psy-chologen nennen dies „Sprachhandlungen“.  Arbeits- und andere Psychologen (wie Leontjew) haben auf die Bedeutung der Gegenständlichkeit des Handelns hingewiesen. Ein weiterer wichtiger Aspekt des gegenständli¬chen Handelns ist die direkte Rückkopplung - man sieht, was man getan hat . Die getane sprachliche Äußerung hört man zwar auch, aber das „getan hat“ bezieht sich auf eine Veränderung (in) der Welt – ob meine Rede etwas bewirkt hat, sehe bzw. höre.ich nicht immer. Trotzdem, es könnte hilfreich sein, Sprach“handlungen“ (vgl. JNR) zu betrachten; vielleicht lassen sich Teile einer Handlungstheorie auf diese Form von Handlungen anwenden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Äußerungen sind Handlungen oder sie haben keine Bedeutung“ (JNR).Damit eine Handlung Träger von Bedeutung ist, sind spezifische Intentionen erforderlich. Nehmen wir das Beispiel einer informativen Mitteilung. Eine „Person äußert etwas in der motivierenden Absicht, damit dem Adressaten Grund für die Überzeugung zu geben, dass etwas der Fall ist“ (JNR). Beim Sender liegt eine Sprachhandlung vor, beim Adressaten würde ich nicht davon sprechen. Wenn eine „veränderte Überzeugung beim Adressaten“ schon „bewirken Handlungen beim Adressaten“ bedeuten soll, könnte ich dem zustimmen, eine Bewusstseinsänderung beim Adressaten ist für mich aber noch keine Handlung. Auch JNR merkt an, .dass sprachliche Äußerungen nicht zwangsweise Handlungen beim Adressaten hervorrufen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Interessant für uns (MMK) könnte es sein, dass wir immer dann, wenn wir mit Maschinen „kommunizieren“, eine „Handlung“ der Maschine erwarten. Da der Begriff „Handlung“ mit Intentionen verknüpft ist, sollten wir bei Maschinen eher von Zustandsänderungen, nach JNR auch Verhalten, sprechen.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.  Kommunikation durch „gespeicherte“ Sprache'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Intentionen können in „face-to-face“-Situationen durch Handlungen ausgedrückt werden. Wie aber sieht es bei zeitversetzten Kommunikationsformen aus? &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu unterscheiden ist, ob es sich um „flüchtige“ oder „dokumentierte“ Sprache handelt. Flüchtig soll bedeuten, dass zwischen zwei oder mehr Personen sprachliche Kommunikation stattfindet, die nur im Augenblick da ist. Damit können alle Anforderungen von Watzlawick  u.a. und auch JNR erfüllt werden. Neben der FTF-Kommunikation  kommt auch ein Telefongespräch in Frage. Ein Sonderfall liegt bei Überwachungssystemen vor: die Kommunikation der direkt Beteiligten ist meist flüchtig, die spätere Nutzung der Überwacher beruht auf der Dokumentation. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir sollten uns auf einer MMK-Tagung auf die Besonderheiten dokumentierter Sprache  beschränken; damit ist auch die „digitale Dichtung“ (der ursprüngliche Untertitel der Arbeitsgruppe) eingeschlossen. Eine nächste Unterscheidung bzw. Eingrenzung liegt darin, ob es sich um frei formulierte oder vor-formulierte sprachliche Äußerungen handelt. Unter Menschen ist die freie Formulierung üblich, der Empfänger muss interpretieren, was der Sender „sagen wollte“. In Fach-Kommunikationen (beispielsweise der Juristerei) ist der freie Sprachgebrauch schon eingeschränkt, weil sich bestimmte sprachliche Ausdrücke unter Juristen eingebürgert haben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein- und Ausgaben beziehen sich auf (visuell erkennbare) Zeichen oder auf Laute. Schon Gorgias unterscheidet (wiederum nach Wolfgang Engler) zwischen der Schriftsprache, die Zeichen verwendet, und gesprochene Sprache, die Laute verwendet. Er meint, dass bei beiden etwas Verschiedenes im Vergleich zum Seienden (die Dinge, Farben usw.) verloren geht. Schriftsprache ist immer gespeicherte Sprache, gesprochene Sprache war früher flüchtig, nur im Augenblick des Sprechens existent, kann heute aber ebenso gespeichert werden. Schriftsprachen sind uralt, gespeichert auf Steintafeln, Papyrus, Papier, Disketten, USB-Sticks usw. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich die Möglichkeiten, Schriftsprache technisch zu reproduzieren, zu speichern und an andere weiterzuleiten, ständig verbessert. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Sinne ist ein Computer (als eine Maschine) ein Speicher – der Mensch bekommt die sprach¬lichen Äußerungen zu lesen bzw. zu hören, wie sie vom Computer ausgegeben werden, er allein in¬terpretiert Sprache. Der Computer muss die Eingaben des Menschen (Tastendrücke, Mausklicks, Sprache) „interpretieren“, in dem er sie einer gespeicherten Alternative zuweist.,die Zeichen müssen im Computerspeicher darstellbar sein (u.U. mit Hilfe von Umcodierungen).  &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist eine Maschine über die Speicher- und Übertragungsfunktion hinaus beteiligt, sind der freien For-mulierung weitere Grenzen gesetzt. Die Maschine (meist der Rechner) versteht nur das, was in ihrem Wortvorrat enthalten ist, d.h. Sie kann nur das in eine Aktion umsetzen. Daher ist die Interaktionstechnik des Auswählens und Anklickens so bequem. Auch Suchmaschinen wie google oder Navigationsgeräte suchen eine gespeicherte Zeichenfolge, sie haben aber auch die vorprogrammierte Möglichkeit, eine ähnliche Zeichenfolge vorzuschlagen: „Meinten Sie XXX?“.  Eine Ausnahme könnten lernende Systeme sein, da kenne ich den neuesten Stand nicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der MMK ist noch zwischen Ein- und Ausgaben zu unterscheiden (bei menschlicher Kommunika¬tion ist das schwerer, siehe das 5. Axiom von Watzlawick, in dem der Rückkopplungschararkter von Kommunikationsprozessen betont wird. Der Mensch als Benutzer muss eine Einga¬be tätigen, die der Rechner „versteht“ bzw. die Rechnerausgabe selbst verstehen (richtig interpretieren). Der Mensch als Entwickler muss festlegen, welche Eingaben zulässig sind und wie sie interpretiert werden sowie welche Ausgaben möglich sind. Die Freiheit der Sprache wird  durch den Entwickler eingeschränkt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Frieder Nake unterscheidet beim Interpretanten von Zeichen den Menschen  mit seiner intentionalen Seite und den Computer (als Modell einer Maschine) mit einer kausalen Seite. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
	''„Die Interpretation, die ein Mensch einem Software-Element oder -Ereignis zukommen lässt, 	ist von vollständig anderer Art als jene Interpretation, die ein Computer zum gleichen Zeit	punkt und aus gleichem Anlaß leistet. Ihm geht es so wie jeder anderen Maschine auch: er 	kann gar nicht interpretieren, wenn wir unter „Interpretation“ die Zuschreibung einer hand	lungsrelevanten Bedeutung verstehen wollen, die der Situation, dem Kontext und dem Interes	se eines lebendigen körperlichen Wesens eigen ist.&lt;br /&gt;
	Die Interpretationsleistung eines Computers ist der Grenzfall einer Interpretation: die Ent	scheidung für eine Zuschreibung aus einer Menge möglicher Zuschreibungen  (intentional) 	schrumpft zusammen auf die Bestimmung der im allgemeinen Schema vorgesehenen und vor	her bestimmten Zuschreibung (kausal). Wie nennen diesen Grenzfall Determination.&lt;br /&gt;
	Interpretation findet durch Herstellen und Auswählen von Kontext statt. Determination findet 	im Rahmen eines gesetzten und unverrückbaren Kontextes statt, der Berechenbarkeit nämlich. 	Die Interpretation des Computers ist die präzise und wiederholbare Ausführung einer bere	chenbaren Funktion“. (Frieder Nake) Genau das, was wir von einer Maschine erwarten!''&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein schönes Beispiel der Schwierigkeiten, aber auch der Möglichkeiten der menschlichen Sprachinterpretation bei einer Kommunikation (Herausfinden der Intentionen der Autorin) sind Varianten eines Satzes in „Flugasche“ von Monika Maron (zitiert nach v. Thadden, im Roman (Westausgabe) habe ich nur das erste Zitat gefunden): &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
	„B. ist die schmutzigste Stadt Europas.“&lt;br /&gt;
	„In B. steigt nur aus, wer hier aussteigen muß, wer hier wohnt oder arbeitet oder sonst zu tun 	hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Intention der Aussagen ist die gleiche, der Wortlaut aber sehr verschieden . Eine „richtige“ Interpretation ist dem Leser nur möglich, wenn er „B.“ (mit Bitterfeld) gleichsetzt und die dortigen Verhältnisse Mitte der siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts kennt. Ein weiteres Beispiel der Abhängigkeit der Interpretation von Sprache (im Sinne der Ermittlung der Intention) von der gemeinsamen Weltenkenntnis ist die Überschrift des Artikels von Elisabeth v. Thadden zum neuen Buch von Monika Maron: „Brüder zur Sonne“. Da heute Bitterfeld eine Standort der Solartechnik ist und dessen Entstehung im Buch geschildert wird, wäre als Erklärung eine Betonung dieses Zusammenhangs naheliegend; der historisch gebildete (oder einfach ältere) Leser wird aber sofort im Geiste ergänzen „... zur Freiheit“ - eine Anspielung auf die DDR-Zeit, als in Bitterfeld von Sonne nur wenig zu sehen war. Die Kraft der Sprache zeigt sich hier in der vielfältigen Bedeutung, wenigstens im Kontext der historischen Situation. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie sieht es aber aus, wenn ich etwas lese, beispielsweise ein Gedicht von Goethe, das er vor 200 Jahren geschrieben hat? Sicher hatte Goethe Intentionen, aber sind die in dem Text erhalten geblieben und für mich heute erkennbar? Hat die äußere Form des Schriftstücks, Handschrift, Originaldruck mit damaliger Rechtschreibung,Neuausgabe oder Bildschirmanzeige, einen Einfluss auf das Erkennen der Intentionen? Sind die Intentionen von Goethe (für Nicht-Philologen) überhaupt wichtig? Sind die Ana¬logien, die ich heute beim Lesen des Textes entwickle, nicht viel interessanter? Macht es einen Unter¬schied, ob ich den Text lese oder höre , gar noch vom Autor selbst gelesen (im Falle der Buddenbrooks von Thomas Mann könnte ich seine sprachliche Interpretation mit der von Gert Westphal vergleichen). Sowohl das Medium (Tonträger oder Zeichenträger) als auch der Zeit-, Orts- und Kulturunterschied erschweren das Erkennen der Intentionen des Autors und führen u.U.  zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was macht in diesen Fällen die Kraft der Sprache aus? Intuitiv, dass mir das Gedicht heute noch etwas sagt. Die Vielfalt möglicher Interpretationen, d.h. auch eine gewisse Vagheit, macht es möglich, das Gedicht in gänzlich anderem Kontext zu lesen als dem von Goethe und seiner Zeit. Bei Monika Maron ist der erste Satz „brutal“ eindeutig, der zweite lässt Interpretationsspielräume – je nach Weltenkenntnis des Lesers. Nun bedeutet aber nicht jede Vagheit und jeder Interpretationsspielraum eines Textes, einer sprachlichen Äußerung, eine „kraftvolle“ Sprache! &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu fragen und zu diskutieren ist, ob die Art der Speicherung, Weiterleitung und Ausgabe die Kommunikation verändert Walter Benjamin würde dies wahrscheinlich so sehen. Was ist in diesem Kontext die „Kraft“ der Sprache?&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.  Bildersprache oder natürliche Sprache?'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die sprachliche Mensch-Maschine-Kommunikation zeichnet sich, wie oben dargestellt – durch eine Auswahl aus vorher festgelegten und in der Maschine gespeicherten Zeichenketten (oder akustisch: Lautfolgen) aus. Die Mensch-Mensch-Kommunikation, auch wenn sie über den Umweg gespeicherter Zeichen (oder Laute) geht, durch eine relativ freie, durch die Regeln der Grammatik eingeschränkte  Bildung von Sätzen aus ; die verwendeten Worte haben zwar eine vorgegebene Bedeutung, die aber durch den Kontext von Sprecher und Hörer (Sender und Empfänger) variiert wird. &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch die bekannten grafischen Benutzungsoberflächen (GUIs) werden uns – soweit möglich, d.h mengenmäßig auf dem Bildschirm darstellbar - die möglichen Eingabeoptionen vorgegeben. Bei Suchmaschinen, auch bei Navigationsgeräten ist es nicht möglich, alle potentiell auszuwählenden Zei¬chenketten (hier sprachliche) gleichzeitig auf dem Bildschirm zu zeigen; das Prinzip bleibt aber das Gleiche. Wir können nur das von der Maschine verlangen, was durch die GUI vorgesehen ist . Die auszuwählenden Optionen werden in Form einer Bildersprache dargestellt; damit besteht eine (gewoll¬te) Sprachunabhängigkeit, die Bildersprache soll möglichst weltweit, auch von Kindern und Analpha¬beten, verstanden werden. Auf Sprache im Sinne freier Formulierungen und kontextabhängiger Inter¬pretation – und damit auf die Kraft der Sprache - wird verzichtet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Mensch-Maschine-Dialog bedeutet „Kraft“ der Sprache eher die Vollständigkeit der Sprache in Bezug zu vom Benutzer beabsichtigten Eingaben, die Eindeutigkeit der Reaktion auf die sprachlichen Eingaben, allenfalls die Möglichkeiten zu erkennen, was der Benutzer gemeint haben könnte. Dies bedeutet eine Reduzierung der Möglichkeiten von Sprache. Alles fast diametral zur Kraft der Sprache bei der menschlichen Kommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Literatur:''' &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Benjamin, W.: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, Frankfurt a.M.: Suhrkamp Verlag 2006, Original 1936&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Engler, W.: Lüge als Prinzip - Aufrichtigkeit im  Kapitalismus, Berlin: Aufbau Verlag 2009&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fetcher, C.: Gigabytes statt Gutenberg – Schöne neue Wissenschaft: Wie das Internet den Prozess der Erkenntnis verändert, Der Tagesspiegel, 14.7.2009, &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Maron, M. Flugasche, Frankfurt a.M.: Fischer Verlag 1981&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Maron, M.: Bitterfelder Bogen, Frankfurt a.M.: Fischer Verlag 2009&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nake, F.: Das algorithmische Zeichen, GI-Jahrestagung 2001, auch im Internet&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nida-Rümelin, J.: Die Grenzen der Sprache, in: Bubner/Hindrichs (Hrsg.): Von der Logik der Sprache, Stuttgart 2006; auch als Vortragsmanuskript der Hegel-Tagung am 28.5.2006 in Stuttgart im Internet&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thadden, E.v.: Brüder zur Sonne, Die Zeit vom 14. Juli 2009, S. 43&lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;br /&gt;
Watzlawick, P., J.H. Beavin, and D.D. Jackson: Menschliche Kommunikation, 10. Aufl., Bern u.a. Verlag Hans Huber 2000, Original 1969 &lt;br /&gt;
&amp;lt;BR&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=AG3:_Die_Kraft_der_Sprache&amp;diff=391</id>
		<title>AG3: Die Kraft der Sprache</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=AG3:_Die_Kraft_der_Sprache&amp;diff=391"/>
		<updated>2009-10-06T17:12:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG5: Der Seiteninhalt wurde durch einen anderen Text ersetzt: „Link auf Thesen von Hartmut Sörgel

Link auf das Moderationspapier von Erhard Nullmeier“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Link auf [[Thesen von Hartmut Sörgel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link auf das [[Moderationspapier von Erhard Nullmeier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG5</name></author>
		
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