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	<title>Mmktagung - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-18T08:33:10Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2009/index.php?title=Benutzer:ModAG44&amp;diff=339</id>
		<title>Benutzer:ModAG44</title>
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		<updated>2009-06-05T15:32:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ModAG44: Die Seite wurde neu angelegt: „Hartmut Sörgel  Thesen im ersten Teil kurz  im zweiten lang 1. Thesen kurz 1.1. Was ist Poesie Sprache spiegelt uns und unsere Sicht auf die Welt virtuell  und p...“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hartmut Sörgel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thesen im ersten Teil kurz&lt;br /&gt;
 im zweiten lang&lt;br /&gt;
1. Thesen kurz&lt;br /&gt;
1.1. Was ist Poesie&lt;br /&gt;
Sprache spiegelt uns und unsere Sicht auf die Welt virtuell &lt;br /&gt;
und poetisch, denn wir sehen sie, als würden sie unsere Sinne erfinden.&lt;br /&gt;
Die Spiegelneuronen tragen uns in das, was wir wahrnehmen.&lt;br /&gt;
Und wir erfinden Metaphern, es teilnehmend zu beschreiben.&lt;br /&gt;
Poesie entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.2. Drei Stufen sprachlicher Techniken&lt;br /&gt;
Zuerst war Sprache nur mündlich, dann entstand aus Bildern die Schrift,&lt;br /&gt;
und jetzt erleben wir die dritte Stufe, ihre Digitalisierung.&lt;br /&gt;
Grundlage bleibt immer die mündliche Technik, die nächsten Stufen&lt;br /&gt;
eröffnen aber neue Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.3. Poesie ins Netz&lt;br /&gt;
Die digitale Poesie fängt gerade an und ist wie der Computer noch ein kleines Kind,&lt;br /&gt;
das Gehen lernt. Doch in aller Welt stellen sowohl Einzelpersonen als auch&lt;br /&gt;
Organisationen poetische Texte ins Netz.&lt;br /&gt;
Soviel, dass man nur einen winzigen Bruchteil davon mitbekommen kann,&lt;br /&gt;
Und es wird täglich mehr.&lt;br /&gt;
1.4. Poesie im unendlichen Augenblick&lt;br /&gt;
Schrift verewigt den Augenblick. Das Netz, als vergäße es Raum und Zeit,&lt;br /&gt;
macht ihn weltweit&lt;br /&gt;
 Das Netz ist immer und überall gleichzeitig&lt;br /&gt;
   Was wird aus Origo und Deixis?&lt;br /&gt;
   Bleiben Zeit und Raum und das Egozentrum (Origo) wie früher?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.5. Neue Spielwiesen&lt;br /&gt;
entstehen im Netz für Verbindung und Austausch&lt;br /&gt;
zwischen verschiedenen Gebieten, zum Beispiel Technik,&lt;br /&gt;
Wissenschaft und Kunst &lt;br /&gt;
Aber auch der Kriminalität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  1.6. Zukunft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
            Ich schreibe ein Gedicht &lt;br /&gt;
              Der Bildschirm spuckt mir Reime ins Gesicht&lt;br /&gt;
     Danach erkennt mich selbst mein Spiegel nicht&lt;br /&gt;
       Er sieht mich als vernetzte Wörter dicht an dicht&lt;br /&gt;
          und ist nur noch auf schönen Reim erpicht&lt;br /&gt;
2. Thesen lang&lt;br /&gt;
2.1. Was ist Poesie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprung der Sprache war der Austausch &lt;br /&gt;
      der Gefühle, Stimmungen, Gedanken...&lt;br /&gt;
        das Mitschwingen mit dem und den Anderen&lt;br /&gt;
         mit Liebsten, Verwandten, Kindern, Freunden, Feinden, Fremden...&lt;br /&gt;
                das Mit- und Gegeneinander, das Gegenüber &lt;br /&gt;
                 Die Spiegelneuronen lassen uns mitempfinden&lt;br /&gt;
                   was andere tun                                      &lt;br /&gt;
                und teilnehmen an den Handlungen der Gemeinschaft&lt;br /&gt;
              ja sogar der ganzen Umwelt &lt;br /&gt;
               ein Zusammenspiel der Sinne  &lt;br /&gt;
                Gestik, Mimik, Bewegungen, Duft, Geschmack&lt;br /&gt;
                   Der Klang der Stimme, Betonungen der Wörter, der Satzmelodie&lt;br /&gt;
                    oder Prosodie (von gr. pros odi = zum Gesang)                    &lt;br /&gt;
                   &lt;br /&gt;
                   Die Wörter springen auf die Zunge,                      &lt;br /&gt;
                 in den Augenblicken des Gesprächs&lt;br /&gt;
                 Und auch die Dinge um uns betrachten wir&lt;br /&gt;
              als gehörten sie dazu&lt;br /&gt;
              und zwar so, als stünden wir immer &lt;br /&gt;
             im Mittelpunkt von Raum und Zeit&lt;br /&gt;
             (Karl Bühler nannte diesen Mittelpunkt des Sprechers ´Origo´)&lt;br /&gt;
              oder versetzen uns in andere oder anderes&lt;br /&gt;
              so dass der Mittelpunkt dorthin wandert.             &lt;br /&gt;
             &lt;br /&gt;
             Dadurch wird die Welt um uns &lt;br /&gt;
             die Umgebung gut und schlecht, &lt;br /&gt;
               lieb und tröstend, gefährlich und...    &lt;br /&gt;
               als lebte sie&lt;br /&gt;
                Wetter, Wolkenlandschaften    &lt;br /&gt;
                 Farben, Elementarteilchen, Zahlen, das Universum...&lt;br /&gt;
                 Wir beschreiben und erklären sie &lt;br /&gt;
                   mit menschlichen Begriffen und Metaphern &lt;br /&gt;
                   Zum Beispiel blüht am Fuße des Berges Augentrost&lt;br /&gt;
                    und bittersüßer Nachtschatten&lt;br /&gt;
                    Tränende Herzen sah ich gestern&lt;br /&gt;
                     und tauchte in die “...Landschaft der Stringtheorie,&lt;br /&gt;
                     geformt durch Berge und Täler, Mulden und Rinnen.”&lt;br /&gt;
                    (Aus: Dieter Lüst: Ist die Stringtheorie noch eine Wissenschaft?&lt;br /&gt;
                     in Spektrum der Wissenschaft, 05/09, S.37)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                Wir sehen und sprechen poetisch.&lt;br /&gt;
           Seht mich doch an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
         Ein Witz&lt;br /&gt;
                Ein Gedicht&lt;br /&gt;
                  mein Gesicht&lt;br /&gt;
                    im Licht&lt;br /&gt;
                         Ein Blitz&lt;br /&gt;
                                   &lt;br /&gt;
                                    Grün und blau&lt;br /&gt;
                                        kräht der Pfau&lt;br /&gt;
                                      aus meinem Kopf&lt;br /&gt;
                                    der bunte Tropf&lt;br /&gt;
                                    und lacht                                &lt;br /&gt;
                              Donner kracht&lt;br /&gt;
                     &lt;br /&gt;
Ein solcher Text lässt viele Landschaften entstehen.&lt;br /&gt;
So wie das Spiel der Strings, der Saiten, &lt;br /&gt;
vielleicht 101000 verschiedene Welten erzeugt, (falls die Theorie stimmt)&lt;br /&gt;
mehr als das All Atome enthält,&lt;br /&gt;
oder sogar unendlich viele Universen&lt;br /&gt;
Ähnlich werden Laute Wörter und diese unendlich viele Texte.&lt;br /&gt;
Und jeder eine Welt für sich.&lt;br /&gt;
Noam Chomsky sagt:&lt;br /&gt;
´Von jetzt ab werde ich unter einer Sprache eine (endliche oder unendliche)&lt;br /&gt;
Menge von Sätzen verstehen, jeder endlich in seiner Länge und konstruiert&lt;br /&gt;
aus einer endlichen Menge von Elementen.´&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.2. Drei Stufen sprachlicher Techniken            &lt;br /&gt;
Die Sprache sprach zuerst mündlich, dann lernte sie aus Bildern &lt;br /&gt;
das lautlose Sprechen, die Schrift, und probierte ihre Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
Bücher speichern Texte und Sprachen und können immer wieder mündlich werden.&lt;br /&gt;
Auch das Bild lebt weiter in der Schrift, in Schriftarten,&lt;br /&gt;
in Kalligrafie und visueller Poesie.&lt;br /&gt;
Und jetzt nutzt sie den Computer und seine digitalen Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
Was ist das?&lt;br /&gt;
Textautomaten?&lt;br /&gt;
Die zum Beispiel daraus Tex tau tomaten machen.&lt;br /&gt;
 Und noch viel mehr?&lt;br /&gt;
Anagrammprogramme bietet das Internet an&lt;br /&gt;
Also künstliche Kunst- Texte?&lt;br /&gt;
Es gibt aber auch interaktive Seiten, Hypertexte, literarische Salons...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.3. Poesie ins Netz&lt;br /&gt;
Zwei Seiten eine deutsche und eine in spanisch als Beispiel:&lt;br /&gt;
http://www.poetasdelmundo.com&lt;br /&gt;
http://www.lyrikline.org/index.php?id=51&amp;amp;L=0&lt;br /&gt;
Und auch meine Texte zur letzten MMK in Gelsenkirchen&lt;br /&gt;
und noch mehr stehen im Netz&lt;br /&gt;
http://www.informatik.uni-hamburg.de/bib/soergel/Texte/Ursprung.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                          Gefangen im Netz&lt;br /&gt;
                           Ich kann die Augen nicht schließen			&lt;br /&gt;
              	             Sie schauen und beobachten									       Sie sehen Poesie	                             &lt;br /&gt;
				 Ihre Energie verführt	&lt;br /&gt;
                 Gestern morgen flog ein Eisvogel über den See&lt;br /&gt;
             Der Irrgarten versank																						&lt;br /&gt;
                                          Eisvogel?	&lt;br /&gt;
                                                     Hier?								                                  über dem See?		&lt;br /&gt;
                                                Im Text!             &lt;br /&gt;
                                                     Ich bin der Text	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                 ich füttere sie tag und nacht&lt;br /&gt;
                            die unersättliche&lt;br /&gt;
                                           und nachher, &lt;br /&gt;
                                                      ja kuckuck&lt;br /&gt;
                                                                        weg ist sie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                                            zum &lt;br /&gt;
                                                kuckuck!&lt;br /&gt;
                                         nochmal!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.4. Poesie im unendlichen Augenblick&lt;br /&gt;
    weltweit und immer abruf- oder auch hörbar&lt;br /&gt;
    in vielen Sprachen&lt;br /&gt;
    Mehr als man lesen kann&lt;br /&gt;
   Kurze Texte besser lesbar auf dem Bildschirm als lange&lt;br /&gt;
   Durcheinander gut und schlecht&lt;br /&gt;
   Leser entscheiden selbst was sie lesen&lt;br /&gt;
   Unterschied zu lebendigem Gegenüber&lt;br /&gt;
   Gestik und Mimik fehlen, aber die Schrift wird lebendig.&lt;br /&gt;
   Sie bewegt sich, zerfällt in Buchstaben, färbt sich, &lt;br /&gt;
   Und auch die Prosodie kommt zu Wort durch hörbare Texte.&lt;br /&gt;
   Seiten anderer Kulturen immer präsent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   2.5. Neue Spielwiesen&lt;br /&gt;
   Wissenschaft und Dichtung&lt;br /&gt;
   Künstler werden immer öfter zu wissenschaftlichen Tagungen eingeladen,&lt;br /&gt;
   denn sie und ihre Arbeiten regen neue Gedanken an.&lt;br /&gt;
   Werden Wissenschaftler, oder alle Menschen Dichter, Maler, Komponisten...?&lt;br /&gt;
   Tragen sie ihre Entdeckungen als visuelle und Laut- Poesie  vor?&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
   Im Netz ist jeder unabhängig von Verlagen&lt;br /&gt;
   und kann selber Seiten gestalten&lt;br /&gt;
   Es gibt  Blogs, Foren und&lt;br /&gt;
  literarische Salons leben wieder auf&lt;br /&gt;
  Teilnahme  meist kostenlos&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
   Die Kraft der Sprache lebt auch im zeitverzögerten ´Gespräch´&lt;br /&gt;
   Wenn ich Gedichte einstelle und kommentiere&lt;br /&gt;
   oder meine Stimme ins Netz stelle&lt;br /&gt;
  und vielleicht nach Tagen ein Echo mich erreicht&lt;br /&gt;
   Das Netz ist immer und überall gleichzeitig&lt;br /&gt;
   Was wird aus Origo und Deixis?&lt;br /&gt;
   Bleiben Zeit und Raum und das Egozentrum (Origo) wie früher?&lt;br /&gt;
    Computerpoesie und digitale Literatur&lt;br /&gt;
       Hyper- bzw. Netztext im World Wide Web. &lt;br /&gt;
         werden täglich mehr&lt;br /&gt;
            Sie können sich bewegen&lt;br /&gt;
              leuchten im Licht der Pixel&lt;br /&gt;
                sind oft interaktiv und multimedial&lt;br /&gt;
                  Von irgendwo auf der Erde kann sie irgendwer&lt;br /&gt;
                      lesen und vielleicht weiterschreiben&lt;br /&gt;
                        Sie fragen und antworten&lt;br /&gt;
                          Sie sind flüchtig und gleichzeitig überall&lt;br /&gt;
                               Sie tanzen verändern sich zerbrechen,&lt;br /&gt;
                                     versetzen sich in Sätze oder werden Bilder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch die Kriminalität&lt;br /&gt;
    Gefangen im Netz&lt;br /&gt;
       rausgefischt, geklaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text entsteht und verlöscht &lt;br /&gt;
schreibt sich neu und wird Gestalt&lt;br /&gt;
Er spaltet sich in einen virtuellen Programmcode/Matrix &lt;br /&gt;
und einen Bildschirmtext im Augenblick  &lt;br /&gt;
den die Maschine schreibt (poiesis)&lt;br /&gt;
Sie wird zum Instrument des Dichters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Poesie – aus griechisch poiesis –Machen Verfertigen Dichten&lt;br /&gt;
zum Verb -poiein- machen verfertigen dichten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   2.6. Zukunft&lt;br /&gt;
   Wird der Bildschirm ein Buch?&lt;br /&gt;
   Hauchdünn aber viele Seiten lesbar?&lt;br /&gt;
   Oder die Dichter treten (als Avatar wie in Second Life) selber aus dem Monitor&lt;br /&gt;
   und sprechen?&lt;br /&gt;
    Unendliche Welten der Poeten&lt;br /&gt;
       im Quantencomputer?&lt;br /&gt;
Und mit verschiedenen Techniken&lt;br /&gt;
Umwandeln der Sinneseindrücke&lt;br /&gt;
in Bilder, Musik, Texte...&lt;br /&gt;
Und ich bin, war, werde, würde, &lt;br /&gt;
    war geworden, könnte geworden sein&lt;br /&gt;
 Baumblätter, Buchstaben, Ameisen...&lt;br /&gt;
    Sie tanzen und ändern ihre Gestalt&lt;br /&gt;
         zu Wörtern &lt;br /&gt;
          Wolken ziehen&lt;br /&gt;
          Ein Augenblick &lt;br /&gt;
            Elefanten &lt;br /&gt;
           Täler, Berge, Flüsse&lt;br /&gt;
           Dämonen&lt;br /&gt;
          vieler Sprachen&lt;br /&gt;
             und zerreißen und verfliegen&lt;br /&gt;
              in Sätzen zu Sätzen &lt;br /&gt;
                 im Tiefschlaf&lt;br /&gt;
                zu anderen Planeten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinen Freund Omar Chayyam der vor tausend Jahren lebte &lt;br /&gt;
und gern Wein trank treffe ich manchmal hier in einer Kneipe &lt;br /&gt;
und auch im Netz. Wir stoßen an und unterhalten uns vergnügt:&lt;br /&gt;
Ich frage: Was machst du mit Computern&lt;br /&gt;
                                      Er antwortet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                   Ich schreibe ein Gedicht &lt;br /&gt;
              Der Bildschirm spuckt mir Reime ins Gesicht&lt;br /&gt;
     Danach erkennt mich selbst mein Spiegel nicht&lt;br /&gt;
       Er sieht mich als vernetzte Wörter dicht an dicht&lt;br /&gt;
          und ist nur noch auf schönen Reim erpicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
          Computer erfinden rechnen und verdrehen&lt;br /&gt;
     Ihnen wachsen manchmal Zehen&lt;br /&gt;
         Hast du diesen Gnufrosch auch gesehen?&lt;br /&gt;
      ´Forschung´ bisschen anders nur vernähen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
               Den Computer will ich ordentlich erziehen&lt;br /&gt;
            sonst wird er aus unsrer Obhut fliehen&lt;br /&gt;
         und berauscht nur schlimmen Unsinn machen&lt;br /&gt;
     Er mutiert und wird zum bösen Drachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     Als er das sagte, fragte ich:&lt;br /&gt;
     hast du Angst vor diesen Maschinen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Vor den Maschinen fürchte ich mich nicht&lt;br /&gt;
        Manche Menschen haben kein Gesicht&lt;br /&gt;
        Sie verstehen selten ein Gedicht&lt;br /&gt;
        und hören nur wenns Geld und Macht verspricht&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ModAG44</name></author>
		
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