InteressentInnen sind herzlich eingeladen, am Autopoietischen Kreis teilzunehmen.Seit 1994 kommt der autopoietische Kreis regelmässig zusammen. Dialog über sich Selbstorganisierende Systeme in Theorie und Praxis. Biologie, Kybernetik, Psychologie, Soziale Systeme, Konstruktivismus, Medizin, usw. treffen sich. Der Teilnehmerkreis ist offen und allen zugänglich. Es braucht keine Anmeldung oder Abmeldung. Die Themen der Veranstaltungen entstehen aus den gemeinsamen Dialogen. Wer etwas beitragen möchte, ist als Vortragende oder Vortragender willkommen. Es gibt keine feste Verpflichtung oder Mitgliedschaft. Programm 2026 - aktuelle Veranstaltungen: |
|
| 2026 | Ort: Uni Zürich, KO2-F-155, jeweils 19.15 h
(Hinweis: Der Raum wechselt manchmal, dann steht das beim jeweiligen Anlass) |
|
| Mi 14.01.2026 19.15 h |
Eine Lehre vom Zeichnen Zeichnen kann jeder. Wer trotzdem einen Zeichnenkurs besucht, will besser zeichnen können. Wer solche Kurse besucht, will nicht wissen, was Zeichnen ist, er will das Zeichnen besser können. Mich interessiert - wie immer vor allem - wer darüber wie spricht. Zeichnen ist eine eigenartig unreflektierte Tätigkeit, über die es praktisch keine Lehren gibt. Mich interessiert nicht, was ich wie zeichnen sollte oder könnte, sondern die Tätigkeit, die ich zeichnend ausübe. Ich will sagen können, was ich beim Zeichnen mache. Bitte bringt einen Bleistift und ein Blatt Papier mit, damit wir uns selbst zuschauen können, wenn wir über uns sprechen. Hinweis: ausnahmeweise Raum KOL-G-222 10.1.24: Raum KOL-G-222 EV - Wir sind dieses Mal in einem anderen Raum den man besser vom Haupteingang der UNI erreicht (Treppe hoch, rechts nach hinten, Lift in 2. Stock G). Skript des 1. Teils Fortsetzung folgt |
Vortragender: Rolf Todesco |
| Mi 11.03.2026 19.15 h |
Eine Lehre vom Zeichnen 2. Teil Es geht dabei nicht wie in einem Zeichnenkurs darum, was wie gezeichnet werden sollte, sondern darum, was ich als Zeichen bezeichne. Ich begreife das Zeichnen als herstellende Tätigkeit. Ich spreche darüber, was ich beim Zeichnen mache und freue mich auf die Fortsetzung des Dialoges. Ich werde eine kurze Zusammenfassung des 1. Teils des Beitrages machen, damit auch neue Teilnehmer dem Vortrag folgen können. Unten in der Ankündigung des 1. Teils kann überdies das Skript des 1. Teil angeschaut werden. wieder im gewohnten Raum :-) Skript des 2. Teils |
Vortragender: Rolf Todesco |
| Mi 8.04.2026 19.15 h |
Praxiserfahrungen mit Skalarwellen Urs Weilenmann hat mit Skalarwellen bei seinen Patienten: innen Belastungen und Therapiemittel kinesiologisch ausgetestet. Da man diese Wellen nicht messen kann, sind sie aus physikalischer Sicht umstritten. Dennoch können dank ihnen erstaunliche klinische Erfolge vorgewiesen werden. Es werden an diesem Abend auch mögliche weitere Wirkmechanismen diskutiert. Folien des Vortrages |
Vortragender: Urs Weilenmann |
| Mi 6. 5.2026 19.15 h |
Das Böse oder Das Drama der Freiheit Der Philosoph Rüdiger Safranski hat ein Buch geschrieben mit dem Titel „Das Böse oder Das Drama der Freiheit“. Aus diesem Buch werde ich zuerst einige Abschnitte vorlesen zur Übersicht. Danach werden wir darüber diskutieren. Es geht um die Abgründe des Menschen, um die Folgen der Industrialisierung und um die Gefahr der modernen Medien, da das Bewusstsein nicht unterscheiden kann zwischen Wirklichkeit und Imagination. |
Vortragende: Elisabeth Hirzel |
| Mi 10. 6.2026 19.15 h |
Diskussion zum Thema „Imagination“ Es gibt diesmal keinen Vortrag. Zur Vorbereitung soll sich jeder selber Gedanken machen zu diesem Thema. Walter Menzi wird uns aber einiges aus seiner Sammlung vortragen. Das Thema „Imagination“ entstand das letzte Mal aus der folgenden Aussage von Safranski in seinem Buch „Das Böse oder das Drama der Freiheit“: Was ist Imagination? Ist sie nur der Stoff, aus dem die Kunst gemacht wird? Die imaginierte Welt ist eine, die man sich “einbildet”. Sie ist ein Bild, das nicht abbildet, sondern sich an die Stelle der Wirklichkeit setzt. Ausserdem sagte der Historiker Slobodian in der Sternstunde Philosophie vom 29. März 2026: Elon Musk stellt sich eine Welt vor, die er dann durch sein eigenes Handeln wahrscheinlicher macht. Er manifestiert also die Welt, die er vorhersagt. |
Moderation: Elisabeth Hirzel |
| Mi 9. 9.2026 19.15 h |
Diskussion zum Thema „Imagination“ Geschichten bestimmen, wer wir sind. Wie wir von den Wendepunkten unseres Lebens erzählen, beeinflusst unsere Gesundheit, den beruflichen Erfolg und unser Glück in der Liebe. Ein Artikel vom Autor Manuel Stark mit dieser Überschrift erschien am 15. August 2026 in der NZZ. Ich werde diesen Artikel vorlesen und wir werden ihn dann zusammen besprechen. Als Ergänzung mit ähnlichem Thema werde ich 2 kurze Ausschnitte aus der Sternstunde Philosophie mitbringen. 1. „Was ist psychisch krank? Über Normalität und Wahnsinn“ vom 15. August 2026, Olivia Röllin im Gespräch mit dem angehenden Psychotherapeuten Leon Engler: „Wir sind eben erzählende Wesen. Eigentlich ordnen wir unsere Erfahrungen in Erzählungen... Wort von Max Frisch: Wir alle erfinden uns früher oder später eine Geschichte, die wir für unser Leben halten.“ 2. „Doris Dörrie – Wohnen, reisen und das Leben dazwischen“ vom 6. April 2025, Barbara Bleisch im Gespräch mit der Filmemacherin und Autorin Doris Dörrie: „Durch das Schreiben werde ich zur Urheberin meiner eigenen Geschichte“. |
Moderation: Elisabeth Hirzel |
[ Aussicht ]
Weitere Daten und Themen folgen.
Mi 07.10.2026 19:15 Uhr Raum KO2-F-155
Mi 11.11.2026 19:15 Uhr Raum KO2-F-155
Mi 09.12.2026 19:15 Uhr Raum KO2-F-155
Die Veranstaltungen sind frei zugänglich. Zeit, jeweils von 19.15 - 21.15 Uhr
Dieser Kreis lebt von der Aktivität seiner Teilnehmer. Die Vielfalt der Ideen macht die Treffen interessant und spannend. Er bietet eine gute Möglichkeit, eigene Denkweisen mit andern Menschen offen zu reflektieren.
Wer ein Thema einbringen will, soll sich bitte mit Walter Menzi in Verbindung setzen.
Organisatorische Ansprechstelle
Elisabeth Hirzel, Tel: : 077 952 37 92 elisabeth.thomas@gmx.ch
Walter Menzi / Eschenweg 14 / 8645 Jona
Tel. 055 214 43 62 / Mobil 079 635 20 70
E-Mail: walter.menzi@bluewin.ch
Veranstaltungsort
Wir treffen uns in der Regel in der der UNI Zürich, Raum KO2-F155
Lageplan (Uni-Seiteneingang, 1. Stock)
Ausnahmen sind bei den jeweiligen Veranstaltungen eingetrgen.
Autopoietischer Kreis