MMK 2020 AG1: Unterschied zwischen den Versionen

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Leben, Lernen und Arbeiten"</h4>
 
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Das immer mächtigere Getriebensein von Politikern, aber ebenso
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Das immer mächtigere Getriebensein von Politikern, aber ebenso Wissenschaftlern zum Schlagwort „Digital“ und die zwanghafte Verengung auf eine einzige mediale Kommunikations-Linie hat auch die  Welt von Schule - Kinder - Eltern, Studierenden - Uni - Arbeitsplatz und Folgeumgebungen
Wissenschaftlern zum Schlagwort „Digital“ und die zwanghafte Verengung auf
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extrem ins monochrome verengt, auch die Kunst bleibt nicht verschont. Gleichzeitig dominiert das Schlagwort alle Bereiche des Alltags incl. zwischenmenschliches Verhalten, wie, wurde im „Adapter zur Welt“ auf der MMK 2019 vorgestellt.
eine einzige mediale Kommunikations-Linie hat auch die  Welt von Schule -
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„Digital“ langt schon als Erfolgsschlagwort, aber VR und KI kommen in Folge auf Platz 2 und 3,  auch nur als platte Begriffe.
Kinder - Eltern, Studierenden - Uni - Arbeitsplatz und Folgeumgebungen
 
extrem ins monochrome verengt, auch die Kunst bleibt nicht verschont.
 
Gleichzeitig dominiert das Schlagwort alle Bereiche des Alltags incl.
 
zwischenmenschliches Verhalten, wie, wurde im „Adapter zur Welt“ auf der
 
MMK 2019 vorgestellt.
 
„Digital“ langt schon als Erfolgsschlagwort, aber VR und KI kommen in Folge
 
auf Platz 2 und 3,  auch nur als platte Begriffe.
 
  
Eine derartige, rein am Interesse der Digitalkonzerne ausgerichtete
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Eine derartige, rein am Interesse der Digitalkonzerne ausgerichtete Verengung des Lebens hatten die frühen Entwickler und Medientheoretiker weder angestrebt noch vorausgesehen. Man sah kreative Möglichkeiten, eine Erweiterung gestalterischer Vielfalt, der Vermittlung, Freiheit der Kommunikation etc.
Verengung des Lebens hatten die frühen Entwickler und Medientheoretiker
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Beispiele finden sich u.a. auf der 12. MMK, 1992 in Berlin. Dazu von  Sörgel/Keil-Slawik, „Virtuelle Realität“ mit dem Untertitel „Sinnliche  Wahrnehmung in der Mensch-Maschine-Interaktion,  u..a. mit Verweisen auf die Vielfalt der Sinne (S. 25) oder mit Aufzählungen von Anwendungsfeldern ebenso wie von Gefahren (S. 27) Weiteres findet sich auch in „Wie wirken Hypertexte“ von Riehm/Wingert…
weder angestrebt noch vorausgesehen. Man sah kreative Möglichkeiten,  
 
eine Erweiterung gestalterischer Vielfalt, der Vermittlung, Freiheit der
 
Kommunikation etc.
 
Beispiele finden sich u.a. auf der 12. MMK, 1992 in Berlin. Dazu von
 
  Sörgel/Keil-Slawik, „Virtuelle Realität“ mit dem Untertitel „Sinnliche
 
  Wahrnehmung in der Mensch-Maschine-Interaktion,  u..a. mit Verweisen auf
 
die Vielfalt der Sinne (S. 25) oder mit Aufzählungen von Anwendungsfeldern
 
ebenso wie von Gefahren (S. 27) Weiteres findet sich auch in „Wie wirken
 
Hypertexte“ von Riehm/Wingert…
 
  
Ein Jahr später kam eine mediale, interaktive Umsetzung mit „Staub
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Ein Jahr später kam eine mediale, interaktive Umsetzung mit „Staub rauscht durch die Labyrinthe“, der Entwurf unserer Arbeitsgruppe aus Münster für ein „elektronisches Buch“, vorgestellt auf der  MMK 1993 Bretten. In Folge blieb die erwartete Gestaltungs-Vielfalt allerdings aus  - zumindest in  
rauscht durch die Labyrinthe“, der Entwurf unserer Arbeitsgruppe aus  
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nicht-künstlerischen Medienproduktionen, dafür erfolgte aber eine Verflachung auf inhaltlose Nutzungsattrappen, Hauptsache: “Digital“.
Münster für ein „elektronisches Buch“, vorgestellt auf der  MMK 1993 Bretten.  
 
In Folge blieb die erwartete Gestaltungs-Vielfalt allerdings aus  - zumindest in  
 
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inhaltlose Nutzungsattrappen, Hauptsache: “Digital“.
 
  
Aktuell gibt es in der Schlagwortwelt unzählige Beispiele, etwa einen „Digitalen
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Aktuell gibt es in der Schlagwortwelt unzählige Beispiele, etwa einen „Digitalen Moderationskoffer“, er braucht noch Verweise in die analoge Welt, brauchbarer ist er nicht. Oder gedankenlose „Virtualisierungen der musealer Bestände“ (sogar des Holocaust, etwa in Projekten wie „Apokalypse Münsterland“) oder, als Projekttitel, „Uploading Auschwitz“. Sie zeigen was mit  
Moderationskoffer“, er braucht noch Verweise in die analoge Welt,
 
brauchbarer ist er nicht. Oder gedankenlose „Virtualisierungen der
 
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Münsterland“) oder, als Projekttitel, „Uploading Auschwitz“. Sie zeigen was mit  
 
 
Inhalten in medialer Transformation, besser „Verwurstung“ passiert.
 
Inhalten in medialer Transformation, besser „Verwurstung“ passiert.
  
In der AG sollen vielfältige, echte  „multimediale“ Ideen für die
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In der AG sollen vielfältige, echte  „multimediale“ Ideen für die Kombination verschiedener, bei Bedarf auch „digitaler“ Mittel entwickelt und vorgestellt werden, dabei ist der Begriff „medial“ nicht technisch zu verstehen sondern als echtes, offenes  „Mittel“.
Kombination verschiedener, bei Bedarf auch „digitaler“ Mittel entwickelt
 
und vorgestellt werden, dabei ist der Begriff „medial“ nicht technisch zu
 
verstehen sondern als echtes, offenes  „Mittel“.
 
  
 
Und, als Merksatz:
 
Und, als Merksatz:

Aktuelle Version vom 22. Juli 2020, 10:16 Uhr

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AG1 - Lernen mit Baukästen

Moderation: Hartmut Barthelmeß, Norbert Nowotsch

Es handelt sich um einen vorläufigen Arbeitstitel, der im bald kommenden Moderationspapier mit inhaltlichen Angaben präzisiert und festgelegt wird.

Moderationspapier

"Erkenntnistheoretischer Baukasten für das "multi-mediale" Gestalten von Leben, Lernen und Arbeiten"

Das immer mächtigere Getriebensein von Politikern, aber ebenso Wissenschaftlern zum Schlagwort „Digital“ und die zwanghafte Verengung auf eine einzige mediale Kommunikations-Linie hat auch die Welt von Schule - Kinder - Eltern, Studierenden - Uni - Arbeitsplatz und Folgeumgebungen extrem ins monochrome verengt, auch die Kunst bleibt nicht verschont. Gleichzeitig dominiert das Schlagwort alle Bereiche des Alltags incl. zwischenmenschliches Verhalten, wie, wurde im „Adapter zur Welt“ auf der MMK 2019 vorgestellt. „Digital“ langt schon als Erfolgsschlagwort, aber VR und KI kommen in Folge auf Platz 2 und 3, auch nur als platte Begriffe.

Eine derartige, rein am Interesse der Digitalkonzerne ausgerichtete Verengung des Lebens hatten die frühen Entwickler und Medientheoretiker weder angestrebt noch vorausgesehen. Man sah kreative Möglichkeiten, eine Erweiterung gestalterischer Vielfalt, der Vermittlung, Freiheit der Kommunikation etc. Beispiele finden sich u.a. auf der 12. MMK, 1992 in Berlin. Dazu von Sörgel/Keil-Slawik, „Virtuelle Realität“ mit dem Untertitel „Sinnliche Wahrnehmung in der Mensch-Maschine-Interaktion, u..a. mit Verweisen auf die Vielfalt der Sinne (S. 25) oder mit Aufzählungen von Anwendungsfeldern ebenso wie von Gefahren (S. 27) Weiteres findet sich auch in „Wie wirken Hypertexte“ von Riehm/Wingert…

Ein Jahr später kam eine mediale, interaktive Umsetzung mit „Staub rauscht durch die Labyrinthe“, der Entwurf unserer Arbeitsgruppe aus Münster für ein „elektronisches Buch“, vorgestellt auf der MMK 1993 Bretten. In Folge blieb die erwartete Gestaltungs-Vielfalt allerdings aus - zumindest in nicht-künstlerischen Medienproduktionen, dafür erfolgte aber eine Verflachung auf inhaltlose Nutzungsattrappen, Hauptsache: “Digital“.

Aktuell gibt es in der Schlagwortwelt unzählige Beispiele, etwa einen „Digitalen Moderationskoffer“, er braucht noch Verweise in die analoge Welt, brauchbarer ist er nicht. Oder gedankenlose „Virtualisierungen der musealer Bestände“ (sogar des Holocaust, etwa in Projekten wie „Apokalypse Münsterland“) oder, als Projekttitel, „Uploading Auschwitz“. Sie zeigen was mit Inhalten in medialer Transformation, besser „Verwurstung“ passiert.

In der AG sollen vielfältige, echte „multimediale“ Ideen für die Kombination verschiedener, bei Bedarf auch „digitaler“ Mittel entwickelt und vorgestellt werden, dabei ist der Begriff „medial“ nicht technisch zu verstehen sondern als echtes, offenes „Mittel“.

Und, als Merksatz: Je unglücklicher die Zeiten sind, um so mehr vermehren sich die Idiotismen. Diderot: 1713 - 1784, Übersetzung von Johann Wolfgang Goethe

Positionspapiere der Teilnehmenden

kommen bald ;-)