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Literatur


Ulrich, H.: Brauchen wir eine neue Managementphilosophie?; Management Symposium St. Gallen: Success Strategies and Corporate Agenda; S. 165-168. Ulrich, H.: Die Unternehmung als produktives soziales System; Ulrich, H.: Eine systemtheoretische Perspektive der Unternehmensorganisation; Organisation; Sonderdruck Gabler, S. 13-26. Ulrich, H.: Von der Betriebswirtschaftslehre zur systemorientierten Managementlehre; in: Betriebswirtschaftslehre als Management- und Führungslehre; Sonderdruck Poeschel, S. 173-190. Ulrich, H./Probst, G. J. B.: Anleitung zum ganzheitlichen Denken und Handeln; Stuttgart 1991. Ulrich, H.: Integrative Unternehmensführung ; in: Die Betriebswirtschaftslehre im Spannungsfeld zwischen Generalisierung und Spezialisierung; Sonderdruck Gabler, S. 184-198. Ulrich, H.: Management; Bern 1984. Ulrich, H.: Management - A Misunderstood Societal Function; in: Ulrich, H./Probst, G. J. B.: Self-Organization and Management of Social Systems; Berlin 1984, S. 80 -93. Ulrich, H.: Management-Philosophie für die Zukunft - Zusammenfassende Überlegungen, in: Ulrich, H. (Hrsg.): Management-Philosophie für die Zukunft, Bern 1981, S. 123-128. Ulrich, H.: Organsiationskonzepte der industriellen Unternehmung im technologischen Wandel; in: Führungsorganisation und Technologiemanagement; Sonderdruck Duncker & Humblot, S. 53-61. Ulrich, H.: Reflexionen über Wandel im Mangement; in: Gomez, P. u.a. (Hrsg).: Unternehmerischer Wandel; Sonderdruck Gabler, S. 6-29. Ulrich, H.: Überlegungen zu den konzeptionellen Grundlagen der Unternehmensführung; in: Führen von Organisationen; Sonderdruck Haupt, S. 38-54. Ulrich, H.: Unternehmenspolitik; Bern 1990. --------------------- Hans Ulrich - Systemorientiertes Management Mit diesem Werk hat Hans Ulrich einem neuen Verständnis von Management den Weg geebnet: der "Systemorientierten Managementlehre", als deren Begründer und führender Vertreter er im deutschen Sprachraum gilt. Diese Richtung unterscheidet sich in mehrfacher Beziehung von der klassischen Betriebswirtschaftlehre: 1. Sie vertritt konsequent den "Systemansatz" (Systems Approach), orientiert sich also an den Erkenntnissen von Systemtheorie und Kybernetik. Unternehmungen werden nicht mehr ausschließlich als "Wirtschaftssubjekte", sondern als ziel- und zweckgerichtete, gesellschaftliche Institutionen betrachtet, als dynamische und komplexe Systeme, die selbst in eine vielschichtige Umwelt eingebettet sind. 2. Management bedeutet aus dieser Optik Gestalten, Lenken und Entwickeln von Systemen. Die Aufgabe der Führungskräfte aller Stufen, der Manager, ist es, Lösungen für schwierige, komplexe, vernetzte Problemsituationen zu entwickeln. 3. Die Betriebswirtschaftslehre ist damit zwar eine anwendungsorientierte Wissenschaft, die sich mit den Fragen des Managements von Unternehmungen befasst und den Führungskräften Wissensgrundlagen zur Verfügung stellt. Trotz ihrer praxisorientierten Zielsetzung bleibt eine theoretische Grundlage unabdingbar denn gerade die Vielschichtigkeit der Managementprobleme erfordert vom Manager, dass er sich auf die Erkenntnisse verschiedener Disziplinen stützen kann. Ein solch interdisziplinäres Verständnis von Management ist heute aber aktueller denn je. ------------------------

Zur Person

      

mehr unter: Wie die Philosophie des Als Ob enstand


Prof. Dr. Hans Ulrich - Leben und Werk

von Prof. Dr. Markus Schwaninger
(Die folgende Würdigung beruht weitgehend auf Daten, die teils von Hans Ulrich selbst, teils von seiner Familie stammen. Dieser Text erschien anlässlich der Neuauflage von Hans Ulrichs Werk im Paul Haupt Verlag 2001.)

1. Zum wissenschaftlichen Werk von Hans Ulrich

Professor Hans Ulrich gilt im deutschen Sprachbereich als Begründer und führender Vertreter der “systemorientierten Managementlehre”. Mit seinem 1968 erschienenen Hauptwerk “Die Unternehmung als produktives soziales System” begründete er eine neue Richtung in der betriebswirtschaftlichen Forschung und Lehre, die sich in mehrfacher Beziehung von der klassischen Betriebswirtschaftslehre unterscheidet.

  1. Grundlegend ist die Verwendung des sogenannten “Systemansatzes” (Systems Approach), d.h. die Abstützung auf Erkenntnisse von Systemtheorie und Kybernetik. Unternehmungen werden damit nicht ausschliesslich als “Wirtschaftssubjekte” betrachtet, sondern als ziel- und zweckgerichtete, gesellschaftliche Institutionen, die die Eigenschaften dynamischer und komplexer Systeme aufweisen und selbst in eine entsprechend vielschichtige Umwelt eingegliedert sind.
  2. Aus der systemtheoretisch-kybernetischen Sicht ergibt sich auch ein neues Verständnis für die Führung oder das Management von Unternehmungen und anderen gesellschaftlichen Systemen. Management wird als Gestalten, Lenken und Entwickeln solcher Systeme aufgefasst, wobei die entsprechenden Handlungen stets Eingriffe in dynamische, komplexe und vernetzte Situationen bedeuten. Manager, d.h. die Führungskräfte aller Stufen, werden in erster Linie als Problemlöser aufgefasst, die sich mit ausgesprochen schwierigen, komplexen Problemsituationen befassen müssen.
  3. Die Betriebswirtschaftslehre wird von Ulrich als eine anwendungsorientierte Wissenschaft betrachtet, die sich mit den Problemen des Managements von Unternehmungen befasst und den Führungskräften nützliche Wissensgrundlagen für deren Lösung zur Verfügung stellen soll. Trotz dieser praxisorientierten Zielsetzung lehnt er die blosse Abstützung der Betriebswirtschaftslehre auf praktische Erfahrung ab, sondern hält eine theoretische Grundlage für zwingend notwendig. Diese kann aber nicht allein in der Wirtschaftstheorie oder einer andern, einzelnen Disziplin bestehen, da die Vielschichtigkeit der Managementprobleme die Verwendung von Erkenntnissen aus vielen verschiedenen Disziplinen und damit ein interdisziplinäres Vorgehen erfordert. Massgebend für die Wahl von Erkenntnissen als Grundlage für die Managementlehre ist daher für Ulrich nicht deren Herkunft aus einer bestimmten wissenschaftlichen Disziplin, sondern allein ihr Nutzen zur Erfassung und Lösung von Managementproblemen. In wissenschaftstheoretischer Hinsicht wendet sich Ulrich dementsprechend mehr und mehr dem Pragmatismus und dem Konstruktivismus zu. Danach sind auch wissenschaftliche Modelle immer Konstruktionen des menschlichen Geistes, die nie den Anspruch erheben dürfen, das einzig wahre Abbild der Wirklichkeit zu sein, sich aber als Grundlage und Hilfsmittel erfolgreichen Handelns bewähren sollen.

Auf dieser Basis entwickelt Ulrich mehrdimensionale Modelle der Unternehmung und der Unternehmungsführung. Diese bilden zusammen einen Bezugsrahmen, der sowohl der geordneten Darstellung der in der Betriebswirtschaftslehre zu erfassenden und zu klärenden Sachverhalte dient wie auch der Lokalisierung und Charakterisierung der in der Praxis jeweils zu lösenden Führungsprobleme. Die Grundzüge dieses Begriffsgerüstes wurden 1972 als “St. Galler Management-Modell” publiziert das in der Folge als Ordnungsrahmen sowohl für den betriebswirtschaftlichen Unterricht an der Hochschule St. Gallen (später Universität St. Gallen) wie auch für zahlreiche Kurse und Seminare für Führungskräfte diente.

Diese in den 60er Jahren entstandenen Arbeiten bildeten jedoch nur den Beginn einer bis zum Tod von Hans Ulrich und darüber hinaus andauernden Forschungs- und Entwicklungstätigkeit. Am Institut für Betriebswirtschaft der Hochschule St. Gallen leitete Ulrich ein Team, das in wechselnder Zusammensetzung sowohl die theoretische Arbeit weiterführte als auch parallel dazu die Anwendbarkeit des systemorientierten Gedankenguts in Lehre und Praxis prüfte. Zu seinen Mitarbeitern, die wesentliche Beiträge dazu veröffentlichten, gehören die späteren Professoren Peter Gomez, Walter Krieg, Fredmund Malik und Gilbert Probst. Wichtige Themenkreise waren:

  • die Auseinandersetzung mit den grundlegenden Merkmalen dynamischer Systeme, wie sie von Wissenschaftern ganz verschiedener Wissenschaftsbereiche wie Chemie, Biologie, Evolutionstheorie, Erkenntnistheorie, Mathematik, Psychologie usw. erforscht wurden und die Prüfung ihrer Übertragbarkeit auf gesellschaftliche Systeme;
  • die Entwicklung einer systemischen Problemlösungsmethodik als methodische Grundlage für das Treffen und Verwirklichen von Managemententscheidungen in komplexen Situationen;
  • die Entwicklung von umfassenden Konzepten für die normative, strategische und operative Führungsebene.

Ulrich nahm selbst, auch über seine Emeritierung hinaus, in zahlreichen Beiträgen in Zeitschriften, Sammelbänden und Forschungsberichten zu den verschiedenen Entwicklungen Stellung, so insbesondere zum normativen und strategischen Management, zur werthaften Dimension der Unternehmungsführung (Managementphilosophie), zum Einbezug ökologischer Werte in das unternehmerische Zielsystem und zu den organisatorischen Konsequenzen der Anwendung einer systemischen Perspektive. Ein wichtiges Anliegen war ihm stets eine integrierende Betrachtungsweise, die die einzelnen Problemsituationen im Zusammenhang mit einem grösseren Ganzen erfasst. Dies kommt vor allem in der umfassenden Darstellung der “Unternehmungspolitik” (in Band II dieser Ausgabe; erstmals erschienen 1978) sowie im Gemeinschaftswerk mit G. Probst (Anleitung zum ganzheitlichen Denken und Handeln; Band III dieser Ausgabe; erstmals erschienen 1988) zum Ausdruck.

Kennzeichnend für das Werk von Hans Ulrich ist somit die Öffnung der Betriebswirtschaftslehre in mehrfacher Hinsicht:

  • die Ausweitung von einer eindimensionalen, ausschliesslich ökonomischen Betrachtungsweise zu einer vieldimensionalen Erfassung multipler Aspekte der Unternehmungen;
  • die Betrachtung der Unternehmung als ein prinzipiell offenes, soziales System unter Einbezug der Natur als einer zwingend mit zu berücksichtigenden Dimension der Umwelt;
  • die Einführung einer obersten, wertmässigen Führungsebene (normatives Management) und damit auch die Öffnung für ethische Fragen der Führung (Unternehmungsethik);
  • die Öffnung für Erkenntnisse aus zahlreichen andern Wissenschaften, vor allem der modernen Naturwissenschaften;
  • die Ausweitung der herkömmlichen, rein analytischen Betrachtungsweise zu einer systemischen, integrierenden Denkweise;
  • die Ausarbeitung von umfassenden, ein vielschichtiges Wissen ordnenden Ausbildungs- und Weiterbildungskonzepten für die Managementlehre.

Die Schriften von Hans Ulrich haben über Jahrzehnte Vertreter der Managementlehre und –forschung im gesamten deutschen Sprachraum beeinflusst. Das St. Galler Konzept des Systemorientierten Managements geniesst, auch international, hohes Ansehen. Diese Reputation, mehr noch, der gute Ruf der Universität St. Gallen für ihre Ausbildung von Führungs- und Nachwuchskräften wurde massgeblich durch Hans Ulrich begründet. Nicht zuletzt sind wichtige Forschungsinitiativen an der Universität St. Gallen durch sein Denken beeinflusst worden. Zu nennen ist insbesondere das St. Galler Management-Konzept, welches Ende der achtziger und in den frühen neunziger Jahren durch ein Team von Professoren unter der Leitung von Knut Bleicher, dem Nachfolger auf Hans Ulrichs Lehrstuhl, erarbeitet wurde. Des weiteren wurde gegen Ende der neunziger Jahre ein von den Professoren Rolf Dubs und Johannes Rüegg-Stürm geleitetes Projekt ins Leben gerufen, welches die Weiterentwicklung des St. Galler Unternehmungsmodells anstrebt.

2. Zum Lebenslauf von Hans Ulrich

Geboren wurde Hans Martin Ulrich in Brig am 12. November 1919 als drittes Kind des Gottlieb Ulrich und der Maria geb. Lauper. Sein Vater, aus Bern stammend, war damals Leiter des “Telegraphen- und Telephonbureaus” in Brig. Als der Vater 1921 befördert wurde und Aufgaben in der Zentralverwaltung der PTT übernahm, zog die Familie nach Bern, wo Hans seine Schuljahre bis zum Abschluss mit der Matura im Herbst 1938 verbrachte. Danach begann er ein Studium als Ingenieur an der ETH in Zürich, das er aber nach einem Jahr abbrach, weil er sich mehr zu Menschen als zu Maschinen hingezogen fühlte. Er ging zurück in seine Heimatstadt und immatrikulierte sich an der Universität Bern als stud. rer.pol., was sich nicht nur später als beruflich richtige Entscheidung erweisen sollte, sondern ihm auch zum privaten Glück verhalf. Bald lernte er nämlich seine Komilitonin Sonja Furrer kennen, die er im Sommer 1946 nach gemeinsamen, glücklichen Studienjahren heiratete. Zwei Jahre später entsprangen der Ehe die beiden Zwillingssöhne Peter und Werner. Seine Familie war ihm, auch wenn es nach aussen vielleicht nicht immer so erschien, das Wichtigste im Leben. Ihr galt seine erste Sorge und Zuneigung, und soweit es ihm seine wachsenden beruflichen Aufgaben erlaubten, weilte er am liebsten zu Hause bei Frau und Kindern. Besonders in den Ferien, wenn er etwas Abstand zur beruflichen Arbeit fand, genoss er das Familienleben sehr. Dort holte er sich auch die Kräfte für sein engagiertes berufliches Wirken.

Sein beruflicher Weg begann mit der Assistententätigkeit an der Universität Bern und mit Stellen als Betriebswirtschafter in der Industrie. Bald aber zog ihn seine wissenschaftliche Neigung, die schon bei seiner vielbeachteten Dissertation “Nationalökonomie und Betriebwirtschaftslehre als Wirtschaftswissenschaften und ihr gegenseitiges Verhältnis” (1944) aufgefallen war, ins universitäre Umfeld zurück. 1947 habilitierte er sich in Bern mit einer Arbeit, die zwei Jahre später unter dem Titel “Betriebswirtschaftliche Organisationslehre” (1949) erschien und ihm sogleich breite akademische Anerkennung einbrachte. Damit war der weitere Weg vorgezeichnet: Während seiner Zeit als Privatdozent für Betriebswirtschaftslehre in Bern wirkte er zeitweise gleichzeitig als Vizedirektor des Betriebswirtschaftlichen Instituts an der ETH Zürich, bis er 1953 zum außerordentlichen Professor an der Universität Bern für die Lehrgebiete Organisation und Rechnungswesen berufen wurde. Nur ein Jahr später, also 1954, folgte der Ruf auf die ordentliche Professur für Betriebswirtschaftslehre an der damaligen Handelshochschule St. Gallen, der er dann während mehr als 30 Jahren bis zu seiner Emeritierung im Frühjahr 1985 treu blieb. Hier fand er sein ideales Wirkungsfeld, zunächst besonders im zielstrebigen Aufbau des neu gegründeten Instituts für Betriebswirtschaft, später in der Entwicklung des “St. Galler Konzeptes” der systemorientierten Managementlehre, die der HSG ab 1968, als das bahnbrechende Lehrbuch “Die Unternehmung als produktives soziales System” erschien, nachhaltige internationale Geltung verschaffte.

Was war es, was neben dem Glück des Tüchtigen das besondere wissenschaftliche Profil von Hans Ulrich ausmachte? Es waren dies wohl seine ausgeprägte konzeptionelle Begabung, sein Blick für das Wesentliche, der weite, stets interdisziplinäre Horizont und die ganz persönliche, kreative Art, wie er abstraktes theoretisches Denken mit konkretem Praxisbezug zu verbinden wusste. Vielleicht gelang ihm das in so überzeugender Weise, weil er den beiden Hauptgefahren des Akademikers stets zu entgehen verstand: auf der einen Seite den Elfenbein-Syndromen der akademischen “l’art pour l’art” und des Modellplatonismus, auf der anderen Seite aber auch der Verwechslung von Praxisrelevanz mit hemdsärmligem, wissenschaftlich konzeptions- und orientierungslosem Pragmatismus. Diesem gegenüber betonte Hans Ulrich immer wieder die notwendige Eigenständigkeit der wissenschaftlichen Perspektive, die nur aus einer gewissen Distanz gegenüber der Praxis dieser auch etwas Eigenes zu bieten habe, nämlich klare Begriffe und eine über den Dingen stehende, ganzheitliche und integrative Sichtweise, die der Komplexität der Phänomene und der Vielfältigkeit der relevanten Aspekte gerecht wird.

3. Daten zum Lebenslauf

Geboren am 12. November 1919 in Brig (Schweiz)

Bürger von Lostorf (Schweiz)

Reformiert, verheiratet, Vater von zwei Kindern

Verstorben am 23. Dezember 1997 in St. Gallen (Schweiz)

Ausbildung

Gymnasium in Bern, Matura Typus C (technisch-mathematische Richtung).

Wirtschaftswissenschaftliches Studium an der Eidgenössischen Technischen Hoch-schule (ETH) in Zürich und an der Universität Bern; Promotion zum Dr. rer. pol. mit höchster Auszeichnung “Summa cum laude”, Bern 1944.

Studienreisen u.a. in den USA (1953: Advanced Management Programs, Harvard, MIT, Chicago u.a.; 1960: Faculty Seminar in New Developments in Business Administration, Cornell University, 1960).

Studien- und Vortragsreise in Japan, Japan Management Association, 1965.

Akademische Laufbahn

1944 -1946 Assistent von Prof. A. Walther, Universität Bern
1947 Habilitation an der Universität Bern; Habilitationsschrift “Grundlagen der betriebswirtschaftlichen Organisationslehre”

1947 - 1953 Privatdozent an der Universität Bern
1953 Ernennung zum ausserordentlichen Professor an der Universität Bern
1954 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Handelshochschule St. Gallen (heute: Universität St. Gallen)

1954 - 1985 Lehrtätigkeit an der Hochschule St. Gallen, insbesondere auf den Gebieten Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Organisationslehre, Unternehmungspolitik; Mitbegründer und Leiter des Instituts für Betriebswirtschaft an der Hochschule, Leiter zahlreicher Hochschul-kommissionen, insbesondere auf dem Gebiet der Forschung, der Studienreform und der Weiterbildung

1954 - 1990 Begründer und Mitglied der Leitung der “Schweizerischen Kurse für Unternehmungsführung” (SKU)

1968 - 1984 Präsident des geschäftsleitenden Ausschusses des Instituts für Betriebswirtschaft an der Hochschule St. Gallen (später: Universität St. Gallen).

Praktische Tätigkeiten

1944 - 1953 Tätigkeit als Betriebswirtschafter in der Industrie, Vizedirektor am Betriebswissenschaftlichen Institut an der ETH, Zürich, Tätigkeit als Unternehmensberater

1954 - 1990 Mitwirkung an zahlreichen Projekten der Unternehmensberatung, Planung von Weiterbildungsszenarien, Tätigkeit als Referent und Seminarleiter;

Mitglied des Verwaltungsrates verschiedener Unternehmungen in der Schweiz.

1972 Gründung des Management Zentrums St. Gallen

1973 Gründung der Stiftung zur Förderung der Systemorientierten Managementlehre, 1973 - 1997 Präsident des Stiftungsrates.

Auszeichnungen

Mitglied der International Academy of Management

Träger der Johann Friedrich Schär-Medaille, 1971

Träger des Martin Hilti-Preises, 1982

Dr. rer. publ. h.c. der Universität Zürich, 1977

Dr. rer. pol. h.c. der Universität Augsburg, 1980

Dr. rer. pol. h.c. der Universität Mannheim, 1985

Ehrenmitglied des Verbandes der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft, 1985

Wichtigste Publikationen

Betriebwirtschaftliche Organisationslehre, Bern: Haupt 1949

Die Unternehmung als produktives soziales System, Bern: Haupt, 1. Aufl. 1968

Unternehmungspolitik, Bern: Haupt, 1. Aufl. 1978

Management (gesammelte Aufsätze), Bern: Haupt 1984

Anleitung zum ganzheitlichen Denken und Handeln, Bern: Haupt 1. Aufl. 1988 (zusammen mit G. Probst)

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