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Literatur

Zur Person

    
Quelle: Wikipedia

Michelangelo di Lodovico Buonarroti Simoni (1475-1564) war Bildhauer, Maler, Baumeister und Dichter in Florenz. Er wurde von Lorenzo de Medici in die neue Bewegung der Renaissance eingeführt. Um 1500 hörte er Vorlesungen von Kopernikus über Astronomie und Mathematik. 1501 als renomierter Künstler erhält er den Auftrag für "David" von den Konsuln der Wollzunft und den Werkmeistern der Dombauhütte.

1508 Berufung nach Rom, um die Sixtinische Kapelle auszumalen. 1525 Abfassung eines philosophischen Fragmentes "Wahrheit und Irrtum". 1528 beratende Tätigkeit beim Ausbau von Befestigungen 1529 Berufung in den Verteidigungsrat der Neun, Ernennung zum bevollmächtigten Kriegsbaumeister; Besichtigung von Festungsanlagen, später Verlassen von Florenz, nachdem er die Regierung vergeblich vor dem verräterischen Stadthauptmann Baglioni gewarnt hat; später Rückkehr nach Florenz 1553 Erscheinen einer Art Selbstbiographie "Vita di Michelangelo", verfasst von Ascanio Condivis.

1558 Arbeiten an einem Holzmodell für die Kuppel von San Pietro

Michelangelo steht in den Umbrüchen der sogenannten Renaissance, deren wichtigster ist, dass die Architektur von den Dombauhütten zu den "freien" Künstlern wechselt. "Frei" heisst, dass die Künstler von den aufstrebenden "Handelsfamilien", vor allem von den Medicis gegen die Bauhütten eingespannt wurden. Aber auch im Streit um die weltliche Macht wechselte Michelangelo das Lager hin und zurück, als die Mdicis vom Dominikaner Savonarola abgelöst wurden und etwas später wieder zurückkamen.


 
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