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Literatur

Literatur über Gutenberg


Zur Person

      

Erfindungen

Johannes Gutenberg erfand den Buchdruck nicht (neu) (vergl. J. Watts Dampfmaschine), sondern er verbesserte und entwickelte die damals bereits bekannten Reproduktions- und Druckverfahren (das Arbeiten mit Holzblöcken, Modeln und Druckplatten oder Stempeln) weiter und vereinfachte somit die Buchherstellung [eben so weit, dass tatsächlich Bücher auch massenweise hergestellt wurden]. Der Kern von J. Gutenbergs Entwicklungen war das Handgießinstrument, mit dessen Hilfe Drucklettern einzeln, schneller, und feiner gegossen werden konnten, die Verbesserung der Druckerpresse und die Entwicklung verbesserter Druckfarbe.

In der älteren Literatur findet man noch die Bezeichnung Tiegeldruckmaschine, obwohl z. B. der Handtiegel normalerweise ein Gerät ist. Die erste mechanisch arbeitende Druckmaschine wurde 1810 vom Deutschen Friedrich Koenig unter dem Namen Schnellpresse patentiert. 1845 erfolgte eine nochmalige grundlegende Verbesserung durch Entwicklung der Rotationspresse durch Richard March Hoe, bei der das Papier zwischen zwei gegeneinander rotierenden Zylindern hindurchläuft und von einer zylindrisch gebogenen, einem der Zylinder anliegenden Druckform bedruckt wird. Die Entwicklung ging weiter von einer Maschine zum Automaten.


 
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