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Literatur

Gesammelte Werke
 
Einzelne Texte:
Galilei
Buecherverbrennung
Zweifler
Der gute Mensch von Sezuan

B. verfaßte auch Lyrik, z. B. ›Hauspostille‹ (1927), ›Svendborger Gedichte‹ (1939), Romane, Kurzgeschichten, ›Kalendergeschichten‹ (1949), Hörspiele, Dialoge, Pamphlete, lehrhafte Prosa und ein Ballett. Postum veröffentlicht: ›Schriften zur Literatur und Kunst‹ (1966), die ›Schriften zur Politik und Gesellschaft‹ (1968) sowie die ›Texte für Filme‹ (1969).
Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny (Oper, 1929, mit K. Weill), Dreigroschenroman (1934), Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui (Dr., 1941, gedruckt 1957), Turandot oder Der Kongreß der Weißwäscher (Dr., 1953/54, gedruckt 1967), Flüchtlingsgespräche (Dialoge, entstanden hpts. 1940/41, gedruckt 1961).

zitiert in:

Rolf Todesco: Hyperkommunikation - Eine Einführung

Zur Person

     

Brecht, Bertolt, eigtlich Eugen Berthold Friedrich B., * Augsburg 10. 2. 1898, Berlin 14. 8. 1956, dt. Schriftsteller und Regisseur. Gehört zu den einflußreichsten Dramatikern des 20. Jh.; 1922 Kleist-Preis; 1933 Emigration; 1949 Rückkehr nach Berlin (Ost), wo er mit seiner Frau Helene Weigel das ›Berliner Ensemble‹ gründete, durch das er zu Weltruhm gelangte. Bestimmend für sein Leben und Schaffen wurde die Hinwendung zum Marxismus (ab 1926). Er versuchte, seine Dichtung in den Dienst der kommunist. Bewegung zu stellen, ohne aber selbst je der Partei beizutreten.

Zitate

"Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin, dann kommt der Krieg zu euch. Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt, und lässt den anderen kämpfen für seine Sache, der muss sich vorsehen: Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage. Nicht einmal den Kampf vermeindet, wer den Kampf vermeiden will; denn es wird kämpfen für die Sache des Feindes, wer für seine eigene Sache nicht kämpft."

"The world of knowledge takes a crazy turn when teachers themselves are taught to learn."


Dabei ging es uns einmal um die "gemeinsame dritte Sache", die Brecht in der Bearbeitung des Gorki-Textes über die Pelagea Wlassowa als generationenübergreifendes Bindeglied eingeführt hat. "Immerfort hört man, wie schnell/Die Mütter die Söhne verlieren, aber ich/Behielt meinen Sohn. Wie behielt ich ihn? Durch/Die dritte Sache./Er und ich waren zwei, aber die dritte/Gemeinsame Sache, gemeinsam betrieben, war es, die/Uns einte."