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Searle, John R. : Die Wiederentdeckung des Geistes. 1996. Suhrkamp-Tb. (2550). Suhrkamp Taschenb. Kartoniert. SFr. 16.10, ISBN 3-518-39050-3

Klappentext:
John R. Searle, der führende Kritiker der Computergläubigkeit der Künstliche-Intelligenz-Forschung, legt hier eine brillante Analyse des menschlichen Bewußtseins vor.

ZusatztexT:
John R. Searle, der international führende Kritiker der Computergläubigkeit der Künstlichen-Intelligenz-Forschung, stellt erstmals ausführlich den Hintergrund seiner Kritik dar: Er präsentiert die eigene Theorie, die die Subjektivität des Geistes mit der Objektivität der Wissenschaft vereinbart. Vehement greift er auch die Kognitionswissenschaft an, die interdisziplinäre Erforschung des Problems der Erkenntnis, derzufolge Geist und Gehirn sich im Prinzip verhalten wie Software und Hardware. Dagegen bringt Searle neue und noch schärfere Argumente vor: Der Computer ist für sich genommen kein Rechner, keine »syntaktische Maschine«; ohne einen geistbegabten Benutzer ist ein Computer nicht einmal ein Computer. Bewußtsein und Intentionalität - die Tatsache, daß wir unsere geistigen Aktivitäten auf Gegenstände und Sachverhalte der Wirklichkeit richten - resultieren für ihn aus der Biochemie des menschlichen Hirns, die im kognitionswissenschaftlichen Ansatz völlig unberücksichtigt bleibt. Die Wiederentdeckung des Geistes ist eine hochinteressante Auseinanderset-zung mit der herrschenden materialistischen Lehre in der Philosophie des Geistes und eine brillante Analyse des menschlichen Bewußtseins.

Inhalt

Einführung 7
1. Kapitel
Was mit der Philosophie des Geistes nicht stimmt 13
2. Kapitel
Die jüngste Geschichte des Materialismus:
Immer wieder derselbe Fehler 42
Appendix: Gibt es ein Problem mit derAlltagspsychologie? 75
3. Kapitel
Der Bann wird gebrochen: Siliziumhirne, Roboter mit
Bewußtsein und fremde Geister 82
4. Kapitel
Das Bewußtsein und sein Platz in der Natur 102
5. Kapitel
DerReduktionismus und die Irreduzibilität des Bewußtseins 131
6. Kapitel
Die Struktur des Bewußtseins: eine Einführung 149
7. Kapitel
Das Unbewußte und seine Beziehung zum Bewußtsein 174
8. Kapitel
Bewußtsein, Intentionalität und der Hintergrund 198
9. Kapitel
Die Kritik der kognitiven Vernunft 222
10. Kapitel
Wie man die Untersuchung des Geistes richtig angeht 255

Anhang

Dank 281
Anmerkungen 282
Bibliographie 292
Namenregister 300
Sachregister 302