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Piaget, J.: Der Aufbau der Wirklichkeit beim Kinde. In: Gesammelte Werke, Bd. 2, Stuttgart, Klett 1969

zuerst als: La construction du réel chez l' enfant, Neuchatel, Delacheaux 1937
dann auch: The Construction of reality in he child, New York 1971

Die Intelligenz (mind) organisiert die Welt, indem sie sich selbst organisiert (S. 400) zit in Glasersfeld: Wissen, Sprache und Wirklichkeit: S.281

Anmerkungen von Rolf Todesco

Materialien

Textstellen

Zirkulärreaktionen und Objektbegriff in Piaget: Erwachen der Intelligenz beim Kinde, S. 262ff.
sekundäre Zirkulärreaktion: Der Säugling lässt Gegenstände fallen, ohne jedoch die Bahn des Fallens zu beobachten.
tertiäre Zirkulärreaktion: mit etwa zehn Monaten beginnen Säuglinge, alles auf den Boden zu werfen und sich für die Fallbahn zu interessieren.
Piaget: Der Aufbau der Wirklichkeit beim Kinde, S. 90ff.

Das Objekt ist ...
...eine Verlängerung der Akkomodationsbewegungen (Voraussehen). (Häufige Wiederholung der Handlung; Misserfolg -> Zorn.)
...Schnittpunkt reziproker Assimilationen von vielfältigen Schemata (Übereinstimmung von Erfahrungen). (Aufgeschobene Zirkulärreaktion -> motorische Unruhe bei Erkennen eines Objektes ->Zwanghaftes Greifen. Vergleiche Kurt LEWIN: Aufforderungscharakter)
...Ursache, in Korrelation mit Kausalität, einer permanenten raumzeitlichen Welt (Einsicht, die auf ein deduktives Gesamtsystem bezogen ist). (Das Suchen eines Objektes in einer verständlichen raum-zeitlichen Welt.)

Piaget: Nachahmung, Spiel und Traum. S. 38ff.

Lächeln ist eine Pseudonachahmung (5.-6. Lebenswoche). Wird dies nicht erkannt, sind Dressur und Verbildung die Folge. Beispiel: "vokale Ansteckung".

Das Öffnen und Schließen der Hand führt Piaget als Beispiel für echte Nachahmung an (S.47).


 
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