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Bateson, Gregory: Ökologie des Geistes. Anthropologische, psychologische, biologische und epistemologische Perspektiven. Frankfurt 1999/1981, Suhrkamp-Tb. Wissenschaft 571, ISBN 3-518-28171-2, zuerst engl 1972
Original: [1972]. Steps to an Ecology of Mind: Collected Essays in Anthropology, Psychiatry, Evolution, and Epistemology. Chicago, Illinois: University of Chicago Press. ISBN 0-226-03905-6.

Eine Sammlung von verschiedenen Schriften:
Metalog: Warum kommen Sachen durcheinander ? (Seite 32 - 38)
Metalog: Warum fuchteln die Franzosen ? (Seite 39 - 44) (1951)
Metalog: Über Spiele und Ernst (Seite 45 - 52)
Metalog: Wieviel weisst Du ? (Seite 53 - 59) (1953)
Metalog: Warum haben Dinge Konturen ? (Seite 60 - 66)
Metalog: Warum ein Schwan ? (Seite 67 - 72) (1954)
Metalog: Was ist ein Instinkt ? (Seite 73 - 96)
Kulturberührung und Schismogenese (Seite 99 - 114)
Spekulationen über ethnologisches Beobachtungsmaterial (Seite 114 - 132)
Moral und Nationalcharakter (Seite 133 - 155)
Bali: Das Wertsystem in einem Zustand des Fliessgleichgewichts (Seite 156 - 181)
Stil, Grazie und Information in der primitiven Kunst (Seite 182)
Eine Theorie des Spiels und der Phantasie (Seite 241 - 261)
Epidemologie einer Schizophrenie (Seite 262 - 269)
Vorstudien zu einer Theorie der Schizophrenie (Seite 270 - 301) (Gregory Bateson, J. Haley, Don D. Jackson, John H. Weakland ) (1956)
Die Gruppendynamik der Schizophrenie (Seite 302 - 320) (1960)
Minimalforderungen für eine Theorie der Schizophrenie (Seite 321 - 352) (1959)
Double bind (Seite 353 - 361) (1969)
Die logischen Kategorien von Lernen und Kommunikation (Seite 362 - 399) (1971)
Die Kybernetik des "Selbst": - Eine Theorie des Alkoholismus (Seite 400 - 435)
Über Hirnlosigkeit bei Biologen und Erziehungsministerien (Seite 441 - 444) (1970)
Die Rolle der somatischen Veränderung in der Evolution (Seite 445 - 467)
Probleme in der Kommunikation von Delphinen und anderen Säugetieren (Seite 468 - 485)
bild

Wie Bateson erläutert: "Gesten und Töne der Stimme sind teilweise verständlich, während Fremdsprachen sind....". unverständlich. Es liegt daran, dass Sprache digital ist und Kinesik und Paralinguistik analog sind. Die Essenz der Sache ist, dass in der digitalen Kommunikation eine Reihe von rein konventionellen Zeichen -1, 2, 3, X, Y und so weiter. werden nach Regeln, den so genannten Algorithmen, umhergeschoben. Die Schilder selbst haben keine einfache Verbindung. (z.B. Übereinstimmung der Größenordnung) mit dem, wofür sie stehen. Die Ziffer "5" ist nicht größer als die Zahl "3.". Es stimmt, dass wir, wenn wir den Querbalken von "7" entfernen, die Zahl "1" erhalten; aber der Die Querstange steht in keiner Weise für "6". Es ist sinnlos zu fragen, ob meine Telefonnummer größer ist. als Ihre, denn die Telefonzentrale ist ein rein digitaler Computer. Es wird nicht mit Größen gespeist, sondern mit Größen. nur mit Namen von Positionen auf einer Matrix. In der analogen Kommunikation werden jedoch reale Größen verwendet, die den realen Größen entsprechen. im Thema des Diskurses." (Bateson 1981: Probleme bei der Kommunikation mit Walen und anderen Säugetieren ...)


Eine Überprüfung von "Batesons Regel" (Seite 486)
Kybernetische Erklärung (Seite 515 - 529) (1967)
Redundanz und Codierung (Seite 530 - 548)
Bewusste Zwecksetzung versus Natur (Seite 549 - 565) (1968)
Krankheiten der Erkenntnistheorie (Seite 614 - 626) (1969)

enthält die Metaloge, zit in: von Foerster: Wissen und Gewissen:135

“Der Computer, der auf ein Paradoxon stößt (das sich einer falschen Programmierung verdankt), löst sich nicht ins Nichts auf. [...] Der Computer stößt niemals wirklich auf eine logische Paradoxie, sondern nur auf die Simulation einer Paradoxie in Ketten von Ursache und Wirkung. Der Computer vergeht daher nicht. Er oszilliert nur.” (S. 364)

V: Aber was meine ich dann, wenn ich sage, daß „bloße Worte“ niemals dasselbe vermitteln können wir Gesten – wo es doch keine „bloßen Worte“ gibt?
T: Na ja, daß Worte eben auch geschrieben sein können.
V: Nein, das hilft mir nicht aus der Schwierigkeit. Denn auch geschriebene Worte haben eine Art Rhythmus, und sie haben Obertöne. Es geht darum, daß es überhaupt keine bloßen Worte gibt. Es gibt nur Worte entweder mit Gesten oder mit einem Tonfall, oder mit sonst irgendetwas in dieser Art. Aber natürlich kommen Gesten ohne Worte dauernd vor. (S. 43)

Materialien

"In seiner Abhandlung über Natur und Geist zeigt G. Bateson auf, dass es ein gemeinsames Muster gibt, das die Welt des Lebens und die Welt der geistigen Prozesse miteinander verbindet" (Keil-Slawik, 1985, 71, hier unter Verweis auf Bateson, 1980, Mind and Nature!).

Ueber analog und digital: Fussnote 3, S. 479

Ein Aspekt von Kommunikation