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Als Ware gelten in der politischen Ökonomie Mobilien, die gegen Geld ver- und gekauft werden können

Als Ware bezeichne ich, was unter kapitalistischen Verhältnissen produziert wird, und mithin einen Gebrauchswert und einen Tauschwert hat.

"Der Reichtum der Gesellschaften, in welchen kapitalistische Produktionsweise herrscht, erscheint als eine "ungeheure Warensammlung", die einzelne Ware als seine Elementarform. Unsere Untersuchung beginnt daher mit der Analyse der Ware.
Die Ware ist zunächst ein äußerer Gegenstand, ein Ding, das durch seine Eigenschaften menschliche Bedürfnisse irgendeiner Art befriedigt. Die Natur dieser Bedürfnisse, ob sie z.B. dem Magen oder der Phantasie entspringen, ändert nichts an der Sache. Es handelt sich hier auch nicht darum, wie die Sache das menschliche Bedürfnis befriedigt, ob unmittelbar als Lebensmittel, d.h. als Gegenstand des Genusses, oder auf einem Umweg, als Produktionsmittel." (Marx: Kapital: 49)

Es gibt von M. Polany einen Artikel, in welchem es um die drei Waren geht, die nicht als Waren hergestellt werden: Boden, Arbeitskraft, Geld. (siehe Argument 2009). Damit diese Waren zu Waren werden, braucht es Fiktionen, die sich auch im Handel mit CO2-Zertifikaten wieder zeigen.

Warenästhetik


 
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