Als Uhr bezeichne ich Mechanismen, deren Funktion es ist, verschiedene Prozessabläufe aufeinander zu beziehen. Der für Uhren pragmatisch erste Vergleich betrifft die Relation irgendeines Prozesses zum Prozess des Sonnenumlaufes, der in der sogenannt analogen Uhr modelliert ist. Differenztheoretisch kann die Uhr als Differenz zwischen einem Modell und einem Prozessträger, dessen Prozess durch seinen Takt eine Dauer erzeugt Pseudo-etymologie: Uhr kommt vom lateinischen Hora für Stunde. Es wird wohl eher umgekehrt sein, dass die Idee der Stunde erst durch die Uhr entsteht. Hinweis:
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Ich unterscheide zwei verschiedene Uhr-Konstruktionen:
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Diese Konstruktionen verwenden keinen konstruierten Antrieb, sondern beruhen auf natürlichen Bewegungen wie niederrieselnder Sand oder die Bewegung der Sonne. |
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Diese Konstruktionen verwenden einen konstruierten Antrieb, in welchem ein Zahnradgetriebe mit einer Hemmung Zeiger antreibt. Pendeluhr, Waaguhr |
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Diese Konstruktionen sind verschieden weit elektronisch. Im entwickelsten Fall wird die Schwingung eines Quartz als Taktgeber für digitale Anzeigen verwendet. |
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Geschichte und Funktionsweise der mechanischen Uhr
Unterlagen im Netz:
Vyskocil: Uhrentechnik, schöne Zeichnungen
Schaller: Uhrentechnik mit ausführlichem Pendel-Kapitel