Taktgeber        zurück ]      [ Stichworte ]      [ Die Hyper-Bibliothek ]      [ Systemtheorie ]         [ Meine Bücher ]

Als Taktgeber bezeichne ich einen Mechanismus, der diskrete Signale in einer festgelegten Frequenz abgibt, was als Takt bezeichnet wird.

In der Technik dienen oft Schwingungen eines Oszilators, beispielsweise eines Pendels, in mechanischen Uhren wird die Unruh verwendet. In elektronischen Taktgeber werden Schwingungen eines Schwingquarz verwendet, die mit einem Steuerwerk kombiniert sind.

Einfache elektromechanische Taktgeber sind sind zirkuläre, sich selbst unterbrechende Stromkreise wie bei das Hausklingel oder einem Blinker der Fall ist.

Im getakteten elektronischen Prozessor wird wird mit jedem Taktsignal genau eine Operation im Arbeitsspeicher ausgeführt. Je höher die Taktfrequenz ist, um so mehr Operationen können pro Zeitspanne durch geführt werden.


 

Im Jahre 2006 wurde von der Firma ARM der erste kommerzielle ungetaktete, asynchrone Prozessor vorgestellt, der ARM996HS. Da er ohne Taktung auskommt, weist ein asynchroner Prozessor eine im Hochfrequenzbereich geringere und wesentlich weniger prägnante Abstrahlung auf und verbraucht während Prozesspausen keinen nennenswerten Strom.


 
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