Syllogismus        zurück ]      [ Index ]      [ Literatur-Index ]      [ Die Hyper-Bibliothek ]     

Syllogismus bezeichnet einen deduktiven Schluß, der von zwei Prämissen ausgeht, um über einen beiden gemeinsamen Mittelbegriff den gültiger Schlußsatz (Konklusion) abzuleiten. Die Syllogistik ist das auf Aristoteles zurückgehende Kernstück der traditionellen Logik.

Beispiel:
Alle Menschen sind sterblich
Sokrates ist ein Mensch
dann ist wahr: Sokrates ist sterblich

Syllogismus hehandelt nur den Schluss, nicht die Wahrheit der Prämmissen. (Dass alle Menschen sterblich sind, ist ja noch nicht bewiesen, etwa 7 Miliarden sind bisher gestorben und etwa 7 Miliarden leben noch. Anstelle eines empirischen Beweises tritt im Syllogismus eine Tautologie: Das Wort "Mensch" bezeichnet etwas, was sterblich ist, dann gilt, dass alle Menschen sterblich sind.).


Syllogismus als Logik beim Formulieren:
Wenn ich sage, "Artefakte zum Strukturieren von Signalen sind Zeichen" dann sind Telegraphentasten problematische Gegenbeispiele. Wenn ich sage "Zeichen sind Artefakte zum Strukturieren von Signalen", dann sind nur Zeichen gemeint, von den Telegraphentasten wird dann einfach nichts gesagt.