Rezeption
[ zurück ]
[ Index ]
Rezeption heisst das Empfangen (und Verarbeiten) von Mitteilungen.
Re|zep|ti|on, die; -, -en (Auf-, An-, Übernahme; verstehende Aufnahme eines Textes, eines Kunstwerks; Empfangsbüro im Hotel)
Rezeptionen; (Re|zep|tio|nen)
Rezeption [lat.], 1) Kulturgeschichte: Auf-, Übernahme des spezif. Gedanken- oder Kulturguts anderer Völker; auch die bes. Aufnahme eines Werks durch den Rezipienten.
2) Hotelwesen : Aufnahmeraum, Empfangsbüro (in einem Hotel). (c) Meyers Lexikonverlag.
Perzeption
Per|zep|ti|on [...zion; lat.] die; -, -en: 1. sinnliches Wahrnehmen als erste Stufe der Erkenntnis im Unterschied zur Apperzeption (1) (Philos.). 2. Reizaufnahme durch Sinneszellen od. -organe (Med., Biol.).
Ap|per|zep|ti|on [...zion; lat.-nlat.] die; -, -en: 1. begrifflich urteilendes Erfassen im Unterschied zur Perzeption (Philos.). 2. bewußtes Erfassen von Erlebnis-, Wahrnehmungs- u. Denkinhalten (Psychol.). (c) Dudenverlag.
Re|zi|pi|Ánt [lat.] der; -en, -en: 1. jmd., der einen Text, ein Werk der bildenden Kunst, ein Musikstück o. ä. aufnimmt; Hörer, Leser, Betrachter. 2. Glasglocke mit Ansatzrohr für eine Vakuumpumpe zum Herstellen eines luftleeren Raumes (Phys.).(c) Dudenverlag.
Re|zÁp|tor, der; -s, ...oren (Biol., Physiol. reizaufnehmende Zelle als Bestandteil eines Gewebes, z.)B. der Haut od. eines Sinnesorgans)
Rezeptors, Rezeptoren; (Re|zep|tors, Re|zep|to|ren)
RezÁptoren [lat.], die für den Empfang bestimmter Reize empfindl. Einrichtungen einer lebenden Zelle (oder eines Organs). Nach Art der adäquaten Reize unterscheidet man u.)a. Chemo-, Osmo-, Thermo-, Mechano-, Photo-, Phono-R., nach der Lage im Organismus Extero-R. (an der Körperperipherie; zur Aufnahme von Außenreizen) und Entero-R. (im Körperinnern).(c) Meyers Lexikonverlag.
Piaget hat die Betrachtung "gewendet": nicht das Reagieren auf etwas, sondern das Konstruieren von etwas.
unter Verhalten, i.w.S. (c) Meyers Lexikonverlag.
Bei kybernetischen Modellen der Verhaltensorganisation ist der Organismus weniger ein Wesen, das auf seine (inneren) Bedürfnisse und (äußeren) Verhältnisse oder Situationen nach einer durch Vererbung und Erfahrung entstandenen Vorprogrammierung reagiert, als vielmehr ein in hohem Grade aktives System, das sich Reizen zuwendet, sie aufnimmt, umformt, koordiniert und verarbeitet und die Verarbeitungsergebnisse in neue Aktivitäten umsetzt.