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Die "lose Kopp(e)lung" gibt es in verschiedenen Konzepten, eines bei K. Weick, ein etwas anderes bei F. Heider, an welchen sich N. Luhamnn sehr vage anlehnt.

Als lose Koppelung bezeichne ich in Anlehnung an F. Heider eine geringe Abhängigkeit von Elementen untereinander.

Beispiel:
Ein lose gekoppeltes Medium lässt Lichtstrahlen durch, während ein fest gekoppeltes Ding sie nicht durchlässt.

Das Beispiel zeigt auch, dass Dinge als Medium fungieren können. Fensterglas ist ein DIng, das Licht durchlässt.


 

"Lose" Kopp(e)lung ist ein Terminus von N. Luhamnn, den ich dort aber nicht fassen kann.

Familie als Beispiel für lose Koppelung bei Luhmann:

Man kann nicht gut eine ganze Familie verachten, weil einer ihrer Angehörigen im Gefängnis sitzt oder die Tochter ein uneheliches Kind bekommen hat. Das Medium selbst hat infolge dieser losen Kopplung hohe Stabilität. Es wäre deshalb durchaus irrig, wollte man behaupten, daß in der modernen Gesellschaft die Bedeutung der Moral abnimmt. gdg 400

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