Der Logarithmus ist eine mathematische Funktion (Formelzeichen "log") und wie folgt definiert:
Für a > 0 gilt: Wenn y = ax dann ist x = loga(y)
(Lies: x ist der Logarithmus von y zur Basis a).
Der Logarithmus ist immer durch eine bestimmte, hier a genannte Basis definiert.
Der Logarithmus (zur Basis a) einer Zahl y ist also diejenige Zahl x, mit der man die Basis a potenzieren muss, um diese Zahl y zu erhalten.
Beispiel:
Beispielsweise ist 3 (x) der Logarithmus von 8 (y) zur Basis 2 (a), denn es ist 23 = 8.
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Es gilt:
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Der Logarithmus reflektiert an vielen Orten das natürliche Empfinden:
Die Funktionen ax und loga(x) sind Umkehrfunktionen voneinander, d.h. Logarithmieren macht Potenzieren rückgängig und umgekehrt:
und
In den reellen Zahlen ist der Logarithmus für Null und negative Zahlen nicht definiert.
Begründungen:
x = loga(0) müsste dann 0 = ax bedeuten. Was aber nicht der Fall ist, wenn a ungleich Null ist.
(als Beispiel die negative Zahl -1) x = loga(-1) müsste dann -1 = ax bedeuten. Was aber nicht sein kann, wenn a größer Null ist.
In der Funktionentheorie, in der Funktionen von komplexen Zahlen betrachtet werden, kann man den Logarithmus auch für negative Zahlen definieren (siehe "Komplexer Logarithmus").
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