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? Braunsche Röhre[Bearbeiten] Die noch heute anhaltende Bekanntheit verdankt Braun seiner Kathodenstrahlröhre, die nach ihm auch oft Braunsche Röhre genannt wird. Heute wird darunter stets eine Hochvakuum-Röhre in der ein Elektronenstrahl in Horizontal- und Vertikalrichtung abgelenkt werden kann verstanden. Die erste Version, sie entstand 1897 noch in Karlsruhe, fiel aber bei weitem noch nicht so perfekt aus: sie besaß nur eine kalte Kathode und ein mäßiges Vakuum, was 100.000 V Beschleunigungsspannung erforderte, um eine Leuchtspur des magnetisch abgelenkten Strahls erkennen zu können. Auch betraf die magnetische Ablenkung nur eine Richtung, die andere lief über einen vor der Leuchtfläche aufgebauten Drehspiegel ab. Die Industrie interessierte sich aber sofort für diese Erfindung, weswegen sie umgehend weiterentwickelt werden konnte. Schon 1899 führte Brauns Assistent Zenneck Kippschwingungen zur magnetischen Y-Ablenkung ein, später folgten Glühkathode, Wehnelt-Zylinder und Hochvakuum. Diese Röhre konnte nicht nur für Oszilloskope verwendet werden, sondern wurde erstmals durch Manfred von Ardenne auch als ein grundlegendes Bauteil bei der ersten vollelektronischen Fernsehübertragung am 14. Dezember 1930, als sogenannte Bildröhre für Fernsehgeräte verwendet, obwohl Braun diese selbst als für das Fernsehen ungeeignet bezeichnet hatte.

noch sehr in Arbeit....


nicht sortierte Anmerkungen:

Kategorien sind jene Konzepte, die keinen Oberbegriff mehr zulassen, zb Substanz, Form, usw.

Kategorien heisst Klasse. Da wiederholt sich die Geschichte. Meinen wir mit Kategorie die Menge der Gegenstände, die die Klasse ausmachen (Referenten) oder die ...

Kategorie heisst Grundaussage (bei Kant ein reiner Verstandesbegriff, der von Erkenntnis vorausgesetzt wird, bei Aristoteles eine Art über einen realen Gegenstand Aussagen zu machen).
Kategorisch: nicht an Bedingungen geknüpfte Aussage (Behauptung), zB A ist B

Kategorie ist ein Wort, das in der Ontologie benutzt wird. Gemeint ist ein Klassenname, resp. ein Ordnername, der beim Ablegen und Suchen benutzt wird. Man kann von Suchbegriff oder von Charakterieiserung sprechen. Der Begriff der Kategorie kommt zuerst bei Aristoteles vor: Dort ist die Zeige-Funktion gemeint, mit welcher jeder Begriffsbaum (Ontologie) begründet, resp. verwurzelt wird.

Bei Kant sind Kategorien apriori, die das Denken bestimmen. Es sind die elementaren Unterscheidungen, die wir berauchen, um die Welt der Objekte zu beschreiben: Vordergrund/Hintergrund, unten/oben usw. Kants Kategorien braucht man, wenn man Aristoteles Kategorien operational beschreiben will.


 
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