Inkommensurabilität        zurück ]      [ Stichworte ]      [ Die Hyper-Bibliothek ]      [ Systemtheorie ]         [ Meine Bücher ]

Als Inkommensurabilität bezeichne ich in Anlehnung an T. Kuhn.... Mit Inkommensurabilität wird in der Wissenschaftstheorie die teilweise oder vollständige Unübersetzbarkeit der Begriffe einer wissenschaftlichen Theorie in die Begriffe einer anderen Theorie bezeichnet. Der Begriff spielt eine Rolle in der Diskussion, ob und in welcher Weise zwischen (rivalisierenden) Theorien eine logische Beziehung hergestellt werden kann und in welcher Weise sie miteinander verglichen werden können. Der Begriff wurde Anfang der 1960er von Thomas S. Kuhn und Paul Feyerabend in die Wissenschaftstheorie eingeführt.[1] Vorbild war der in der Mathematik verwendete Begriff der Inkommensurabilität. Die konkreten Konzepte der Inkommensurabilität von Kuhn und Feyerabend und insbesondere die Schlussfolgerungen, die beide aus der von ihnen vertretenen These, dass Inkommensurabilität in der Wissenschaftsgeschichte eine Rolle spielt, ziehen, unterscheiden sich in einigen Punkten erheblich.


 
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