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Inflation ..... kommt noch

Inflation widerspiegelt Scheidegeld, also gedruckte Banknoten, die einem Warenkorb gegenübergestellt werden

Auf der Stufe des Giralgeldes spielt der Warenkorb eine untergeordnete Rolle. Das Geld wird gebraucht um Zins zu zahlen nicht um Waren zu kaufen. (das wird etwas kompliziert, und hat vor allem mit der Zirkulation des Geldes zu tun ..)

Inflation:
Geld weniger wert, ein Auto kostet mehr, der Käufer muss mehr bezahlen, der Verkäufer bekommt mehr Geld für gleichviel Ware.
Der Verkäufer liefert weniger Ware für gleichviel Geld

Deflation:
Geld mehr wert, ein Auto kostet weniger, der Käufer muss weniger bezahlen, der Verkäufer bekommt weniger Geld für gleichviel Ware.
Der Verkäufer liefert mehr Ware für gleichviel Geld

Wenn die Geldmenge übermäßig wächst oder bei konstanter Geldmenge die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes zunimmt, kommt es zu einem Ungleichgewicht zwischen dem verfügbaren Geld und den Gütern, die mit dem Geld bezahlt werden könnten. Dieses Ungleichgewicht führt zu einem Anstieg des allgemeinen Preisniveaus, was man dann als Inflation bezeichnet. Da sich der wirtschaftliche Wert des Geldes aus den Gütern ergibt, die damit erworben werden können, kann die Ausgabe zusätzlichen Geldes den Gesamtwert des in einer Volkswirtschaft umlaufenden Geldes nicht erhöhen, sondern führt zu Inflation. Eine Zunahme der Geldmenge kann beispielsweise durch die (Zins-)Politik der Zentralbank (vergleiche Hyperinflation nach dem Ersten Weltkrieg in Deutschland) oder eine plötzliche Erhöhung der Staatsverschuldung unter Zunahme der Geldmenge durch Zentralbankkredite an den Staat entstehen. Denkbar sind auch plötzlich veränderte Erwartungen der Verbraucher, die zu einem Abnehmen der Sparguthaben führen.
 
50-Millionen-Mark-Stück, Notgeld der Provinz Westfalen
Wikipedia

aus der (hierin noch schwach entwickelten oder ziemlich schwachsinnigen) Wikipedia:
Inflation (von lat.: „das Sich-Aufblasen; das Aufschwellen“) bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre eine allgemeine Erhöhung der Güterpreise, die entsprechend das Absinken der Kaufkraft zur Folge hat. Um die Gütermenge näherungsweise fassbar zu machen, werden nur bestimmte Güter über Warenkörbe definiert. Die Inflation ist Forschungsgegenstand der Volkswirtschaftslehre, speziell der Makroökonomie. Als Gegenmaßnahmen wird die Politik der Preisniveaustabilität und die Einrichtung von Zentralbanken - wie etwa der Europäischen Zentralbank - verfolgt.

die WP nimmt bezug auf die EBZ
"Inflation bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch einen über mehrere Perioden anhaltenden Anstieg des Preisniveaus. Wenn die Preise einzelner Güter steigen, ist das noch keine Inflation. Kennzeichnend für eine Inflation ist, dass das Geld generell an Kaufkraft verliert. Das Eurosystem hat definiert, dass eine jährliche Inflationsrate von unter, aber nahe 2 % ihrem Ziel der Preisstabilität entspricht. Nach dieser Definition ist also eine leichte allgemeine Preissteigerung mit Preisstabilität vereinbar. Gemessen wird die Inflationsrate anhand von Preisindizes (z. B. HVPI). Inflation entsteht u. a. dann, wenn die gesamtwirtschaftliche Güternachfrage über einen längeren Zeitraum das volkswirtschaftliche Güterangebot übersteigt und die Unternehmen daher am Markt höhere Preise durchsetzen können (Nachfrageinflation). Inflation entsteht auch, wenn die Kosten für Produktionsfaktoren steigen (z. B. Verteuerung der Rohstoffe, Lohnsteigerungen) und diese höheren Kosten über steigende Güterpreise weitergegeben werden (Angebotsinflation). Wenn die Inflation auf außenwirtschaftliche Einflüsse zurückgeht, spricht man von einer importierten Inflation."
Wichtig: hier ist in keiner Weise von Geldmenge die Rede! Geldmenge kommt nur in bestimmeten Erklärungen vor.
[]

Hyperinflation
 
[wp]



 
[Ostgote]

 
[FAZ]
[NZZ Iran]
[http://www.finanzwissen.de/privatanleger/05-vermoegen-schulden-zins/05-6-geld-geldmenge-inflation.html]
[http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/uebersicht/gefahren-des-systems-mit-ungedecktem-papiergeld-1.17034050]