Idiosynkrasie        zurück ]      [ Stichworte ]      [ Die Hyper-Bibliothek ]      [ Systemtheorie ]         [ Meine Bücher ]

Mit dem Ausdruck "Idiosynkrasie" (griech. idios „eigen, selbst“ und syn-krasis „Mischung, Zusammenmengung“) bezeichne ich eine doppelte Inversion auf "eigen":
Die "Wortbedeutung" ist etwas, was sich jedes Sprachsubjekt selbst aneignet, sie wird aber gerne als "intersubjektiv" unterstellt. Vermeintliche Missverständnissen können manchmal auf verschiedene Verwendungen eines Ausdruckes zurückgeführt werden. Wenn sich dabei eine Verwendung zeigt, die nicht "intersubjektiv" ist, kann sie als idiosynkratisch kritisiert werden - wie wenn nicht jedes Sprechen idiosynkratisch wäre, nur weil sich das oft nicht zeigt.

Privatsprache


 
[fb]
[wp]