Das Ganze und die Summe der Teile        zurück ]      [ Index ]      [ Literatur-Index ]     

Das Ganze ist mehr als die Summe der Teile kann man vitalistisch deuten, typischerweise als Unterschied eines Organismus im lebenden und im toten Zustand. Die Seele ist nichts und macht den Unterschied.

Das Ganze ist mehr als die Summe der Teile kann man im Sinne der konstruktiven Systemtheorie deuten. Konstruktionen haben konstruierte Systemgrenzen, sie sind die Summe der Teile. Manchmal stellen sich Effekte ein, die nicht willentlich oder willentlich nicht konstruiert wurden:
Beispiele:
Tracy Kidder beschreibt, wie bei der Konstruktion eines Computers die Maschine bestimmte Teil so konsequent falsch reagieren, dass sie im Nachhinein umgedeutet werden.
Von Mc Donald ist ein "Projekt" bekannt geworden, bei welchem in einem Drive-in die ganze Computeranlage ausgetauscht wurde, weil sie immer wieder Bestellungen von leeren oder nicht vorhandenen Verkaufsstellen generierte. Später stellte sich heraus, dass das System auf bestimmte Signale eines in der Nähe liegenden Fernsehsenders reagierte. Die Sender gehörte "eigentlich" nicht zum System, er gehörte aber offensichtlich doch zum System.