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Hier beschreibe ich nicht, was ich mit Freiheit bezeichne, sondern wie ich die Wortbildung mit -heit begreife.
In der umgangssprachlichen Philosophie wird mit Freiheit die Autonomie eines Subjekts bezeichnet, wobei Subjekt ja die Autonomie negiert.

Mein Beitrag im Autopoietischen Kreis: -heit und -heiten (am Beispiel Freiheit) (14. Nov. 2018)


 

Freiheit ist eine Hypostasierung von frei oder frei sein.


 

B. Skinner schlägt in "Jenseits von Freiheit und Würde" vor , anstelle von Freiheit von Befreiung zu sprechen, weil dabei klar sei, wovon. Mir fällt auf, dass auch Befreiung eine Hypostasierung ist (von einem Verb statt von einem Adverb).

"Leibniz meinte: «Freiheit besteht indem Vermögen, das zu tun, was man tun möchte», und Voltaire erklärte: «Wenn ich tun kann, was ich tun will, so ist das meine Freiheit.» Doch beide Autoren ergänzen ihre Aussage. Leibniz fährtfort: «...oder in dem Vermögen, das zu wollen, was erreicht werden kann», während Voltaire aufrichtiger erklärt: «...aber ich kann nicht umhin, das zu wollen, was ich eben will.» B. Skinner. Jenseits von Freiheit und Würde, 43f. J. Rousseau bringts auf den Punkt: "Machen Sie das Kind glauben, es sei frei."

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Bildquelle: Wikipedia

 
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