Facebook ist eine Website zur Bildung und Unterhaltung sozialer Netzwerke, die der Facebook Inc. mit Sitz im kalifornischen Palo Alto gehört. Am 21. Juli 2010 hatte die Plattform nach eigenen Angaben 500 Millionen aktive Nutzer weltweit.
Mark Zuckerberg entwickelte Facemash, den Vorgänger von Facebook im Oktober 2003, während er an der Harvard Universität war. Dem Harvard Crimson zufolge, war diese Webseite vergleichbar der Webseite Hot or Not [2], es stellte ein Bewertungssystem für jede Studentin am Campus dar-[3]
Mark Zuckerberg entwickelte Facebook gemeinsam mit den Studenten Eduardo Saverin, Dustin Moskovitz und Chris Hughes im Februar 2004 an der Harvard University ursprünglich nur für die dortigen Studenten. 2004 stieg auch Sean Parker (Mitbegründer von Napster) als Berater in das Facebook-Team ein und bekam 7 % Anteile an Facebook. Als Parker wegen Kokainbesitzes verhaftet worden war, war er dazu gezwungen Facebook zu verlassen. Später wurde die Website für Studenten in den Vereinigten Staaten freigegeben. Weitere Expansionsschritte dehnten die Anmeldemöglichkeit auch auf High-Schools und auf Unternehmensmitarbeiter aus. Im September 2006 konnten sich auch Studenten an ausländischen Hochschulen anmelden, später wurde die Seite für beliebige Nutzer freigegeben. Im Frühjahr 2008 wurde die Website in den Sprachen Deutsch, Spanisch und Französisch angeboten,[4] ab zweitem Quartal 2008 folgten weitere Sprachen, so dass heute über 80 Lokalisierungen angeboten werden. (aus wikipedia)
Nicht viel anders verhält es sich ja mit Facebook, eine Erfindung, die ganz großzügig dabei hilft, Freunde zu finden. Woher kommt denn das Problem? Es mag zunächt daran gelegen haben, dass der Nerd den ganzen Tag vor dem Computer sitzt und merkt, dass er keine Freunde mehr hat. Über ein Massenmedien findet er heraus, dass alle anderen Nerds auch keine Freunde haben, weil sie auch den ganzen Tag vor dem Computer sitzen. Also nutzen sie den Computer, um sich gegenseitig kennen zu lernen. Schon vor hunderten von Jahren entstand durch Verbreitungsmedien dieses Phänomen, dass man als sozial strukturierte Einsamkeit verstehen könnte, was sich dann auch in Theorien über die Fähigkeiten des Subjekts niederschlägt. Zeitungen, Bücher, Radio, Fernsehen machen einsam, insofern sie durch Verbreitung von Dokumenten die Konnektivität blockieren.
Beispiele im Netz:
Rolf Todesco im Facebook
" '[D]as Erfolgsheimnis von Facebook und ähnlichen sozialen Netzen [beruht] nicht auf Innovation, sondern auf Konservatismus […]. In allererster Linie ist Facebook ein im Wortsinn soziales Netzwerk. […] In gewissem Maß hilft uns Facebook dabei, den Niedergang der Geselligkeit umzukehren und den Schaden zu reparieren, den wir durch den Verlust enger Beziehungen zu erleiden meinen. Daher ist das entscheidende Attribut des Netzwerks nicht irgendein neaurtiges »Feature«, sondern das Maß, in dem es uns hilft, die verloren geglaubte Einbettung in soziale Netzwerke zurückzugewinnen. (S. 212)' Diese Deutung scheint mir enorm plausibel... Mit Millers These betrachtet wird offenbar, daß das gar nichts neues ist – sondern die Überführung des einengenden, spießigen Dorflebens mit seinen starken Bindungen, die um den Preis sozialer Kontrolle Zusammenhalt und Solidarität sichern."