Ernährungslehre        zurück ]      [ Index ]      [ Literatur-Index ]      [ Die Hyper-Bibliothek ]     

Als Ernährungslehre bezeichne ich die Lehre der Ernährung und der Diät, wobei ich die Diät als fallspezifische Anwendung der Lehre(n) sehe.

In der Ernährungslehre gehe ich davon aus, dass jeder Organismus eine bestimmte Nahrung in einer bestimmten Menge braucht, was ich als (dessen) Diät bezeichne. Die optimale Diät für den menschliche Körper ist Gegenstand vieler Lehren über gesunde (und falsche) Ernährung (Vollwerternährung, Rohkost, 5 Elementen aus der TCM, Ayurveda, Makrobiotik, Trennkost, Steinzeiternährung), die verschiedene Aspekte thematisieren:
- Krankheiten/Gesundheit (Gicht, Diabetes, Krebs usw.)
- Schönheit/Hässlichkeit (Fettleibigkeit, unansehliche Haut usw)
- Nachhaltigkeit der Nahrungsproduktion (Energieaufwand, CO2, usw)
- Ethik (Tierschutz, usw)
- usw

Der menschliche Organismus ist systemisch hoch entwickelt, das heisst, er hat eine hohe Flexibilität. Er kann enorm viel kompensieren, weshalb es auch sehr viele verschiedene Diäten gibt. So kann der menschliche Organismus etwa Zucker in Fett umwandeln, aber auch ohne Zucker lange und gut leben. Auch braucht der menschliche Organismus keine tierischen Eiweisse, er kann sich auch vegetarisch erhalten. (Vergleiche dazu Das Pferd als Fleischfresser)

DFunktional spreche ich von Assimilation, wenn ich den Umbau organismenfremder Stoffe (Nahrung) in organismeneigene Stoffe bezeichne und von Dissimilation, wenn ich den Abbau organismeneigener Stoffe, meistens zum Zweck der Energiegewinnung meine.

Die heutige Ernährung mit ihrem mas­siven Kohlenhydrat-Überschuss hat dazu geführt, dass 75% der Erwachsenen über 40 Jahre und 40 % der Kinder einen er­höh­ten Bauchumfang und Überge­wicht haben. Noch 1971 hatten wir le­diglich 15% übergewichtige Menschen. Weitere Grün­de für die heutige Situation liegen darin, dass 40% der Kalorien mor­gens ein­genommen und oft häu­fige klei­ne Mahl­zeiten oder Zwischen­mahlzeiten, die so genannten Pau­sen­snacks, em­p­foh­len werden. Die offiziellen Ernährungsemp­feh­lun­gen, zum Beispiel die Lebens­mit­tel­py­ra­mi­de, sind unserer Ansicht nach eben­falls ver­antwortlich für die aktuelle Si­tuation

Beispiel:
TreMonte


 
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