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Differenz: Ereignis/Veränderung, dann Transformation Alles fließt (panta rhei), Nichts ist so beständig wie der Wandel (Heraklit)

Bestimmte Veränderungen kann ich als Ereignisse sehen, das mache ich, wenn ich sie als Ursprung neuer Konstellationen sehe.


Als Ereignis bezeichne ich etwas, auf das ich Folgen zurechne.

Quasietymologisch heisst Ereignis, dass etwas vor den Augen passiert, also beobachtet werden kann. Ich interpretiere aber so, dass ich die Folgen des Ereignisses beobachte.

Hinweis:
Systemtheoretisch bezeichnet Ereignis das Auftreten einer Option, die davor nicht vorhanden war. Nach dem Ereignis ist etwas anderes möglich und wahrscheinlich als vorher.

Die Verbrennung von Erdöl ist in dem Sinne ein Ereignis, als sich damit die Oekologie verschiebt. Wenn ich Ereignis auf einen Zeitpunkt beziehe, kann ich die Entdeckung, dass sich Erdöl als praktischer Energieträger verwenden lässt, als Ereignis auffassen. Ich sehe aber das Ereignis nicht in der Entdeckung, sondern darin, dass Erdöl verbrennt wird. Vorher gab es keine praktischen Individualverkehrsmittel und keinen CO2-Klima-Haushalt, nachher aber schon. Das Ereignis ist nicht zeitpunktuell, sondern es tritt auf und zeitigt Folgen.