Deutero-Lernen        zurück ]      [ Stichworte ]      [ Die Hyper-Bibliothek ]      [ Systemtheorie ]         [ Meine Bücher ]

Als Deutero-Lernen bezeichne ich in Anlehnung an die Lerntypen von G. Bateson das, was ich eigentlich als Lernen bezeichne. "Deutero" dient also als Abgrenzungsbezeichnung.

G. Bateson führte dieses Bezeichnung 1942 in "Sozialplanung und der Begriff des Deutero-Lernens" (in: Bateson Ökologie des Geistes 1981. S. 219-261.) ein, und vertiefte die damit verbunden Idee 1964 in "Die logischen Kategorien von Lernen und Kommunikation" (in: Ebd., S. 362-399.) Er hat später auf den Begriff verzichtet, aber an seinen Lerntypen festgehalten.

In gewisser Weise geht es darum, sich Gewohnheiten anzugewöhnen, siehe dazu auch Gefühl. G. Bateson fragt beispielsweise, unter welchen Umständen ein Hund die Gewohnheit erlernen würde, „als Reaktion auf eine Glocke Speichel abzusondern?“ (Der Pawlow'sche Hund tat dies unter Labor-Bedingungen)


 
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