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Industrie

1935 Beckman Coulter
Gründung 1935, als National Technical Laboratories
(2011 Mitarbeiter 12.000, Umsatz 3,26 Mrd. US-$)
Beckman Coulter ist ein Biotechnologie-Unternehmen, welches Laborgeräte herstellt. Es wurde 1935 unter der Firma National Technical Laboratories zur Produktion derneu entwickelten pH-Meter gegründet.
1955 unterstützte Beckman den Physiker William B. Shockley bei der Gründung von Shockley Semiconductor Laboratory, damals eine Tochtergesellschaft von Beckman Instruments.
1955
Shockley Semiconductor Laboratory
1955 gründete er das Shockley Semiconductor Laboratory, eine neue Abteilung von Beckman Instruments, in Mountain View (Kalifornien) , um dort den neuen Transistor und weitere Halbleiterbauelemente weiterzuentwickeln und zu produzieren. Seine Firma zog hervorragende Wissenschaftler und Ingenieure an, die aber auch in Konflikt mit dem oft schwierigen Shockley gerieten, so dass es 1957 zum Weggang führender Wissenschaftler (Traitorous Eight) kam, die Fairchild Semiconductor gründeten.

Das Shockley Semiconductor Laboratory war das erste Unternehmen, welches elektronische Bauelemente wie Transistoren auf der Basis des heute allgemein üblichen Halbleiterwerkstoffes Silicium entwickelte und damit den Grundstein des Silicon Valley im US-Bundesstaat Kalifornien legte.

Shockley beschäftigte sich mit den Energiebändern von Festkörpern, mit Legierungen, der Theorie der Vakuumröhren, mit Theorien über Versetzungen und Korngrenzen, mit ferromagnetischen Domänen und Photoelektronen in Silberchlorid. Nach der Entwicklung des Transistors (kurz vor Weihnachten 1947) beschäftigte er sich mit den verschiedenen Aspekten der Transistorphysik. Daneben betrieb er Operations Research über den Einfluss des Gehaltes auf die individuelle Produktivität in Forschungslaboratorien.[2]
Shockley wurde 1956 zusammen mit Walter H. Brattain und John Bardeen mit dem Nobelpreis für Physik „für ihre Untersuchungen über Halbleiter und ihre Entdeckung des Transistoreffekts“ ausgezeichnet.

1957
Fairchild Semiconductor, 1. Oktober 1957, Neugründung 1997 als FCS an der Börse (2012 Mitarbeiter 9000, Umsatz 1,4 Mrd. US-Dollar)
1957 beschlossen acht Ingenieure von William B. Shockleys Shockley Semiconductor Laboratory, einer Abteilung von Beckman Instruments in Mountain View, Kalifornien, die Einrichtung zu verlassen und ein eigenes Unternehmen, Fairchild Semiconductor, zu gründen.
Die Gruppe wurde später bekannt als die Traitorous Eight (deutsch »Die Verräterischen Acht«). Die acht Männer waren Julius Blank, Victor Grinich, Jean Hoerni, Eugene Kleiner, Jay Last, Gordon Moore, Robert Noyce und Sheldon Roberts. Für die Finanzierung ihres Projekts wandten sie sich an Sherman Mills Fairchild von Fairchild Camera and Instruments. Er finanzierte das Projekt mit 1,5 Millionen US-Dollar und Fairchild Semiconductor wurde eine Tochterfirma von Fairchild Camera. Am 1. Oktober 1957 wurde Fairchild Semiconductor gegründet.
1958 gelang es Robert Noyce, den ersten monolithisch gefertigten integrierten Schaltkreis herzustellen; diese Entwicklung wurde 1961 patentiert. Die Erfindung beruhte hauptsächlich auf der von Fairchild entwickelten Planartechnik, mit der erstmals mehrere Transistoren, Dioden und Widerstände auf einem Silizium-Substrat ("Chip") platziert werden konnten.
Ein weiterer Meilenstein folgte 1965. Der erste komplett in einem Gehäuse hergestellte Operationsverstärker wurde produziert.
In den darauf folgenden Jahren dominierte Fairchild den Markt mit der Diode-Transistor-Logik, der Operationsverstärker und den benutzerdefinierten Großrechner-Schaltungen. Die Konkurrenz wurde stärker, allen voran Texas Instruments. So wurde die Transistor-Transistor-Logik im selben Zeitraum von mehreren Firmen entwickelt.
1976 stellte die Firma Channel F her, weltweit die erste Spielekonsole mit ROM-Chips. 26 Spiele wurden dazu entwickelt. Auch gab es im Gegensatz zur allerersten Konsole Magnavox, Odyssey Farben statt Plastikfolien. Allerdings war man machtlos gegen den Atari 2600.
1979 wurde Fairchild von Schlumberger gekauft, welche die Firma 1987 an National Semiconductor weiterverkaufte,[1] die Fairchild 1997 zu einem selbständigen Unternehmen ausgliederte.[2]
Anfang der 1980er Jahre entwickelte Fairchild eine eigene Mikroprozessorarchitektur, den Clipper-Prozessor, der 1987 nach der Übernahme durch National Semiconductor an Intergraph verkauft wurde.
Nachdem 1997 Fairchild als eigenständiges Unternehmen eingeführt wurde, erfolgte 1999 der erneute Börsengang unter dem Symbol FCS. Ebenfalls 1997 verkündete Fairchild die Übernahme der Halbleiterabteilung des US-Rüstungskonzerns Raytheon.
1968
Intel Corporation (Int-egrated el-ectronics) ist ein Hersteller von PC-Mikroprozessoren. Die Firma wurde 1968 von Mitarbeitern des Unternehmens Fairchild Semiconductor gegründet. (2012 Mitarbeiter 105.000 , Umsatz 53,341 Mrd. US-Dollar)

Intel Corporation (Integrated electronics) ist ein US-amerikanischer Halbleiterhersteller mit Hauptsitz in Santa Clara, Kalifornien. Er wurde 1968 von Mitarbeitern des Unternehmens Fairchild Semiconductor gegründet. Intel ist vor allem für PC-Mikroprozessoren bekannt, bei denen das Unternehmen weltweit einen Marktanteil von ungefähr 80 % hält. Außerdem produziert Intel diverse weitere Arten von Mikrochips für Computer, zum Beispiel Chipsätze für Mainboards („Intel ICH“, „Intel GMA“), WLAN und Netzwerkkarten sowie Embedded CPUs und Flash-Speicher. Vorstandsvorsitzender ist zurzeit Paul Otellini.
1968
Bell Labs und die Entwicklung des Transistors[Bearbeiten]
Nachbau des ersten Transistors von Shockley, Bardeen und Brattain
Als Physiker bei den Bell Telephone Laboratories in Murray Hill (New Jersey, 1945–1951) gehörte er gemeinsam mit den Physikern William B. Shockley und Walter Brattain zu einer Arbeitsgruppe, die sich vornehmlich mit der elektrischen Leitfähigkeit von Halbleitern und Metallen sowie den Oberflächeneigenschaften dieser Materialien beschäftigte. Mit Hilfe von Germaniumkristallen entdeckten sie am 23. Dezember 1947 den Transistoreffekt und konstruierten den ersten Bipolartransistor, einen Typ von Transistor, der durch die Möglichkeiten der Miniaturisierung eine elektronische Revolution auslöste und viele Entwicklungen der Mikroelektronik und Computertechnologie ermöglichte.
Für diese Entdeckung erhielt Bardeen 1956 gemeinsam mit seinen beiden Kollegen den Nobelpreis für Physik.
Bell Telephone Laboratories
Die Bell Laboratories bzw. Bell Labs (ältere Bezeichnungen: BTL, Bell Telephone Laboratories Inc.) sind Teil der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Alcatel-Lucent. Der Hauptsitz der Bell Labs ist in Murray Hill, New Jersey in den Vereinigten Staaten. Die Bell Labs betreiben mehrere Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen weltweit.
Die Bell Labs sind organisatorisch in drei Divisionen eingeteilt: Forschung, Systemtechnik und Entwicklung.
In der Forschung gewann man grundlegende Erkenntnisse für die Telekommunikation aus den Bereichen Mathematik, Physik, Materialforschung und Informatik.
Die Systemtechnik beschäftigte sich mit den hochkomplexen Systemen, aus denen die Telekommunikationsnetze gebildet waren.
In der Entwicklung, der größten Division, wurde die Hard- und Software entwickelt, mit der das Telekommunikationsnetz des Bell-Systems aufgebaut wurde.
Geschichte[Bearbeiten]
Luftbild der Bell Labs in Murray Hill
Die Bell Telephone Laboratories Inc. wurde 1925 durch Walter Gifford (später Präsident von AT&T) als separate Einheit für die Forschungs- und Entwicklungsarbeit von Western Electric gegründet. Erster Präsident wurde Frank B. Jewett. Anteilseigner waren zu gleichen Teilen Western Electric und AT&T. Die Hauptaufgabe bestand im Entwickeln von Vermittlungsstellen für Western Electric, die an Firmen verkauft wurden, die das Bell Telephone System einsetzten. Aber auch militärische Projekte, wie zum Beispiel der Bau der Rakete Nike wurden unterstützt.
Meilensteine[Bearbeiten]
1926 Nachweis der Diffraktion von Elektronen an Kristallen durch Clinton Davisson und Lester Germer. Davisson erhielt dafür 1937 den Nobelpreis für Physik.
1932 entdeckte Karl Guthe Jansky, dass aus der Mitte unserer Galaxie Radiowellen emittiert wurden, während er nach den Ursachen des Rauschens bei Langstrecken-Funkverbindungen forschte - dies war der Beginn der Radioastronomie.
1940 führte George Stibitz den von ihm bei den Bell Labs entwickelten Complex Number Calculator, eine elektrische Relais-basierte Rechenmaschine für komplexe Zahlen ferngesteuert über eine Telefonleitung von einer Tagung der American Mathematical Society vor.
1943 bis 1945 folgten weitere Relais-Rechner für die Flak-Zielführung und ballistische Berechnungen. Der erste funktionierende Bipolartransistor wurde 1947 in der von John R. Pierce geführten Forschungsgruppe in den Bell Laboratories gebaut und von ihm so getauft. Die Wissenschaftler John Bardeen, William Bradford Shockley, und Walter Houser Brattain erhielten dafür den Physik-Nobelpreis von 1956. Claude Shannon, Mathematiker an den Bell Labs, veröffentlichte 1948 "Die mathematische Theorie der Kommunikation" im Bell System Technical Journal, wobei er sich auf frühere Erkenntnisse von Harry Nyquist und Ralph Hartley auf dem Gebiet der Informationstheorie stützte. Daryl Chapin, Calvin Souther Fuller und Gerald Pearson entwickelten 1953 (1954 veröffentlicht) und produzierten an den Bell Labs die ersten technisch interessanten Silizium-Solarzellen mit über 4 % Wirkungsgrad (eine hatte sogar 6 % Wirkungsgrad). Sie bauten dabei auf vielen neuen Entwicklungen der vergangenen Jahre auf.
1957 entwickelte Max Mathews die erste Version seines MUSIC-N-Programms zur Komposition von Computermusik.
1960, nur knapp ein halbes Jahr nach dem ersten Laser von Theodore Maiman stellt die Arbeitsgruppe von Ali Javan den Helium-Neon-Laser vor, es ist der erste Gaslaser.
1962 erfanden Gerhard M. Sessler und James Edward Maceo West das Elektret-Mikrofon.
1964 entdeckten Arno Penzias und Robert Woodrow Wilson den kosmischen Mikrowellenhintergrund, der von George Gamow als ein Überbleibsel der heißen Frühphase des Universums vorhergesagt worden war. Penzias und Wilson erhielten dafür 1978 den Nobelpreis in Physik.
1964 Chandra Kumar N. Patel entwickelt mit dem Kohlendioxidlaser eine Laserstrahlquelle mit hoher cw-Leistung und hohem Wirkungsgrad. 1969 entwickelten Willard Boyle und George E. Smith den CCD-Sensor, der heute vor allem in Digitalkameras Verwendung findet. Sie erhielten dafür 2009 ebenfalls den Nobelpreis in Physik.[1] Ende 1960er entwickelten John R. Arthur and Alfred Y. Cho die Molekularstrahlepitaxie (engl. molecular beam epitaxy, MBE) zum Abscheiden einkristalliner Schichtsysteme, welche die Grundlage für die heutige Optoelektronik bilden. Außerdem waren die Bell Labs der Ursprung des Unix-Betriebssystems und der Programmiersprache C, entwickelt von Dennis Ritchie und Ken Thompson in den frühen 1970ern, sowie dessen objektorientierter Erweiterung C++ von Bjarne Stroustrup in den 1980ern. Auch die statistische Programmiersprache S hat ihren Ursprung an den Bell Labs.
1996 gliederte AT&T die Bell Labs, zusammen mit dem größten Teil der Geräteherstellung, in das neue Unternehmen Lucent Technologies aus. AT&T behielt eine kleinere Anzahl Forscher, aus denen die AT&T Laboratories gebildet wurden.

Produkte / Erfindungen

1971 Der Intel 4004 ist ein ... ... Prozessor
1972 Intel 8008

1935 stellten IBM die IBM 601 vor, eine Lochkartenmaschine, die eine Multiplikation pro Sekunde durchführen konnte.
1941die erste funktionstüchtige programmgesteuerte binäre Rechenmaschine, bestehend aus einer großen Zahl von Relais, die Zuse Z3.
1943 wird auch die angeblich von IBM-Chef Thomas J. Watson stammende Aussage „Ich glaube, es gibt einen weltweiten Bedarf an vielleicht fünf Computern.“
1945 ENIAC
1946 wurde der Electronical Numerical Integrator and Computer (ENIAC) unter der Leitung von John Eckert und John Mauchly entwickelt. ENIAC ist der erste vollelektronische digitale Universalrechner (Konrad Zuses Z3 verwendete 1941 noch Relais, war also nicht vollelektronisch).
1947 baute IBM den Selective Sequence Electronic Calculator (SSEC), einen Hybridcomputer mit Röhren und mechanischen Relais
1947die Association for Computing Machinery (ACM) wurde als erste wissenschaftliche Gesellschaft für Informatik gegründet.
1947 Transistor William B. Shockley,
1948 EDVAC, der erstmals die Von-Neumann-Architektur implementierte

In den 1950er Jahren setzte die Produktion kommerzieller (Serien-)Computer ein.
1952 Der IBM Geschäftszweig Textverarbeitung wird gegründet. Die ersten Produkte sind elektronische Schreibmaschinen.
1954 IBM 604
1955, wurde der erste „echt“ programmierbare Computer mit Elektronenröhren, der Magnettrommelrechner IBM 650, vorgestellt. Computer wurden bis dahin für mathematisch-technische Berechnungen gebraucht.
1961 Das IBM System 1401, der erste mit Transistoren und gedruckten Schaltungen ausgerüstete Computer wird ausgeliefert. Es wird ein Riesenerfolg Der Bereich Textverarbeitung bringt die Kugelkopfmaschine, die IBM 72
1964 Das IBM System/360 wird angekündigt, die erste "Familie" von kompatiblen Computern jeder Größe. Durch integrierte Schalt- und Steuerelemente wird "unbegrenzte" externe Speicherkapazität erreicht. Das Byte hält seinen Einzug.
1973 Mit den Computern der Familie IBM System/370 geht der Trend zur Mikro-Miniaturisierung, zu größeren Speicherkapazität und zu höheren Rechengeschwindigkeiten. Der Computer passt sich jetzt immer mehr an die Organisation an. Die erste Schreibmaschine mit Korrektureinrichtung, die IBM 82C, erscheint auf dem Markt. Sie wird in Berlin hergestellt.
1974 neugegründeten Geschäftszweig Basis-Datenverarbeitung mit System/3
1975 neugegründeten Bereich Text- und Datensystem werden die Geschäftszweige Basis-Datenverarbeitung und Textverarbeitung zusammengefasst. Das IBM System/32 als Computer für kleine Unternehmen kommt auf den Markt. Dazu werden bereits fertige Programme angeboten.
1976 Der Tischcomputer IBM 5100 für kommerzielle und technisch-wissenschaftliche Anwendungen kommt auf den Markt.
Das Datensichtgerät IBM 3279 wird angekündigt. Es ist der erste Bildschirm der IBM, der es ermöglicht, Bilder und Zahlen farbig darzustellen. IBM 4300
1983 IBM PC ist jetzt auch auf dem deutschen Markt http://www-05.ibm.com/de/ibm/unternehmen/geschichte/1980.html


1954 Die IBM 704 der 700/7000 series war der erste in Massenfertigung hergestellte Großrechner, der Gleitkommaarithmetik beherrschte. IBM stellte den von Gene Amdahl mitentwickelten Rechner im April 1954 der Öffentlichkeit vor. Laut Angaben des Herstellers, der bis 1960 123 Geräte verkaufte, konnte die IBM 704 bis zu 40.000 Befehle pro Sekunde ausführen. Die Programmiersprachen Fortran und LISP wurden als erstes für diesen Rechner entwickelt.
1957 Fortran ist eine prozedurale .... Entwickler: John W. Backus, IBM
1958 Tennis for Two kann als das erste Videospiel angesehen werden. Die Hardware bestand aus einem Analogcomputer und einem fünf Zoll (12,5 cm) kleinen Oszilloskop.
1959 COBOL ist eine Programmiersprache, Das Acronym CODASYL ist von COnference on DAta SYstems Languages abgeleitet.
CODASYL entstand in den USA am 28. und 29. Mai 1959 aus einem Treffen von Computerbesitzern bei Regierung, Militär und Privatwirtschaft sowie Computerherstellern und anderen Interessierten mit dem Zweck, über die Entwicklung einer gemeinsamen Programmiersprache zu beraten, die in kompatibler Weise auf Computern der verschiedenen Hersteller funktionieren sollte.
Die Programmiersprache Algol 60 wurde 1958–1963 unter der Führung der Association for Computing Machinery (ACM) und der Gesellschaft für Angewandte Mathematik und Mechanik (GAMM), später dann der International Federation for Information Processing (IFIP), entwickelt. Beteiligt waren unter anderem John W. Backus, Friedrich L. Bauer, John McCarthy, Peter Naur, Alan J. Perlis, Heinz Rutishauser und Klaus Samelson. Der Name Algol ist eine Kurzform für Algorithmic Language, 60 steht für das Jahr der »Fastfertigstellung« (ein Diskussionsentwurf wurde als International Algorithmic Language (IAL) oder Algol 58 bekannt; die endgültige Fassung (als »Revised Report« tituliert) stammt aus dem Jahre 1963).
Die Programmiersprache Pascal (benannt nach dem Mathematiker Blaise Pascal) wurde von Niklaus Wirth an der ETH Zürich im Jahr 1971 als
1971: Die PDP-11/45 war ein exzellentes Gerät für große Multiuser -/ Multitasking- Installationen. Durch Speichermanagement konnte der Hauptspeicher auf 128 K aufgerüstet werden (Kombination von bipolarem und MOS-Speicher). Die PDP-11/45 war mit einem großen erweiterten Gleitkommaprozessor ausgestattet. PDP-11/45
Das 1972 von Atari veröffentlichte Pong wurde zum ersten weltweit populären Videospiel und in den 1970er-Jahren zunächst auf Geräten in Spielhallen bekannt. Es gilt als Urvater der Videospiele, obgleich schon zuvor Videospiele entwickelt worden waren.
1973: Gary Kildall schreibt ein einfaches Betriebssystem in seiner Programmiersprache PL-/M. Er nennt es CP/M (Control Program/Monitor oder Control Program for Microcomputer). Bob Metcalfe entwickelt das Ethernet.
1973 Der Xerox Alto verwendete als erster Computer eine GUI und die Desktopmetapher. Der Bildschirm 808 x 606 Pixel Bildschirm konnte auf "Längsformat" gedreht werden. Der Computer war nie im Handel erhältlich, jedoch wurden mehrere tausend Exemplare gebaut. Einige Alto´s wurden an Universitäten verschenkt. Die ersten WYSIWYG-Textverarbeitungsprogramme namens "Bravo" und "Gypsy", die ersten Version der objekt-orientierten Programiersprache "Smalltalk" und eines der ersten netzwerkbasierten Multiplayer-Computerspiele "Alto Trek" wurden für den Alto geschrieben. 1973 Alto Trek - Multiplayer-Computerspiel[Bearbeiten] Alto Trek war eines der ersten netzwerkbasierten Multiplayer-Computerspiele und wurde für den Xerox Alto geschrieben. Die Spieler steuern in diesem Spiel klingonische, romulanische oder Föderationsraumschiffe und versuchen ihre Mitspieler auszuschalten
1975: Die PDP-11/70 repräsentiert das High-end der PDP-11-Architektur mit der Schnelligkeit, dem Adressraum und der Bandbreite, wie sie große Systemanwendungen erforderten. Sie war die erste PDP-11 mit Cache-Speicher.
1981: Die PDP-11/24 war eine PDP-11 der vierten Generation und zielte auf die Durchdringung des technischen und kommerziellen OEM-Marktes durch DIGITAL. Die neue Maschine unterstützte Large Scale Integration, hatte bis 1 MB Speicher und den PDP-11 - UNIBUS.
1975: Im Februar lizensieren Bill Gates und Paul Allen ihr neu geschriebenes BASIC für MITS, ihren ersten Kunden. Das ist die erste Programmiersprache für einen Personalcomputer. Im April gründen Bill Gates und Paul Allen Micro-Soft (der Bindestrich wurde später weggelassen).
1976: Steve Wozniak und Steve Jobs beendeten ihre Arbeit an einem Computerboard, das sie den Apple I Computer nennen.
1981 Der Xerox Star, offizielle Bezeichnung: Xerox 8010 Information System war eine von der Xerox Systems Development Division (SDD) in El Segundo, Kalifornien, entwickelte Workstation mit grafischer Benutzeroberfläche (engl. graphical user interface, kurz GUI ). Viele Innovationen stammten aus dem Forschungszentrum Xerox PARC, wobei einige Mitarbeiter des Instituts auch bei einer Zweigstelle von SDD in Palo Alto mitwirkten. Nach dem 1973 für die Forschung entwickelten Xerox Alto wurde in dem 1981 herausgebrachten Star die anwenderfreundliche grafische Benutzerschnittstelle erstmals in einem kommerziellen Computer angewandt. Es gab bereits einen per Maus bedienbaren Desktop mit Menüs und Fenstern. Neben einer Ethernet-Schnittstelle unterstützte das System, wie schon sein Vorgänger, die WYSIWYG-Darstellung. Häufig wird dem Star nachgesagt, er sei Vorbild für die Entwicklung des Apple Macintosh. In der Tat war es jedoch der Xerox Alto, der Steve Jobs 1979 (und damit zwei Jahre vor Erscheinen des Star) bei einem Besuch von Xerox PARC zum Bau des Apple Lisa (1983) inspirierte. Der Apple Macintosh basierte 1984 auf dem Apple Lisa. Am Xerox PARC wurde auch eine Lisp-Maschine mit dem Namen Xerox Dandelion auf Basis des 8010 entwickelt, der Name Star bezog sich auf das Betriebssystem mit GUI.
1983 kam es zum Video Game Crash:
1983-85 10. November 1983 von Bill Gates in New York offiziell angekündigte Produkt, an dem 24 Softwareentwickler drei Jahre lang gearbeitet hatten, wurde nach langer Verzögerung am 20. November 1985
1985: Entscheidende Eigenschaften der MicroPDP-11/83: der neue hochleistungsfähige Zentralprozessor (der KDJ11-BF) und der PMI-Bus (Private Memory Interconnect Bus)

eine persönliche Erfahrung 1979 lernte ich an der Uni Zürich Pascal. Wir hatten dazu eine Programmeditor und kannten die Programme ausdrucken. Ich verwendete den Editor sofort als Textsystem. Soweit ich weiss, war das ein PDP 11 mit Pascal. Oder es war schon eine VAX mit VMS Ab 1981 bot die Uni ein eigentliches Textsystem an, ich glaube Virtual Storage Management IBM 1982 konnte ich meine Arbeiten auf einem Laser ausdrucken.


1985 hat die Logismata eine Buchhaltung in Cobol programmiert nachdem sie ca 1980 Tourdata programiert hatte. Zu dieser Zeit gab es noch nicht soviel Standardsoftware !!
1990 Windows 3.0
1992 Windows 3.1
Das Virtual Memory System (VMS) ist ein Betriebssystem des Computerherstellers Digital Equipment Corporation (DEC) für seine Virtual Address eXtension (VAX)-Rechner. Es war zur Zeit der Erstveröffentlichung ein ausgesprochen fortschrittliches 32-Bit-Betriebssystem, das Mehrbenutzer- und Multitasking-fähig war. Es war zudem eines der ersten Betriebssysteme mit virtueller Speicherverwaltung[1], welches auch die Namensgebung begründet. Heute ist es unter dem Namen OpenVMS in 64-Bit-Versionen verfügbar. ------------------
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https://de.wikibooks.org/wiki/Computergeschichte:_1900_bis_heute
1973 Xerox Alto (erster Computer mit GUI und Desktopmetapher)
1976 IBM 3800 - Erster komerzieller Laserdrucker ----
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1935 Die IBM (International Business Machines) 601 ist eine Lochkartenmaschine. Sie war die erste solche Maschine, mit so einer Geschwindigkeit. Mit so einer Maschine konnte man Daten elektromechanisch sortieren und tabellieren. Mit der Lochkarteanlage konnte man nicht nur große Zahlenmengen addieren, subtrahieren unter Anwendung eines Zusatzgerätes, beispielsweise den bei Robotron, multiplizieren, sondern auch eine wichtige logische Operation, das Sortieren, ausführen. IBM 601 Diese elektromechanische Lochkartenmaschine ist programmierbar. Sie kann zwei Zahlen addieren, subtrahieren oder multiplizieren. Sie war von 1935 - 1956 bei der SBB im Einsatz.
IBM 601 Quelle: PC Geschichte http://www.digi-news.ch/index.php
Vor 40 Jahren: Mit dem 8008 kamen die Mikros Update Am 1. April 1972 stellte die junge Firma Intel ihren zweiten Mikroprozessor vor. Nur fünf Monate nach dem 4004 entwickelt, war dieser Chip mit 3300 Transistoren ursprünglich eine Auftragsentwicklung für die Firma Datapoint, die einen Controller für ein Computerterminal suchte. Intel verlor den Auftrag und stellte den 8008 auf dem freien Markt vor. So fand er seinen Weg in den Micral-N, den ersten Komplettrechner mit Mikroprozessor und in den SCELBI-Bausatz. Für den 8008 schrieb Gary Kildall das Betriebssystem "Control Program for Microprocessors", später CP/M abgekürzt. Der von 1972 bis 1983 produzierte 8008 wurde von Ted Hoff, Stan Mazor, Hal Feeney und Federico Faggin entwickelt und hieß zunächst 1201. Wie sich die Entwickler später im Interview (PDF) erinnerten, wurde der Mikroprozessor für ein Datapoint-Terminal konstruiert, das bereits recht nah mit den späteren Mikrocomputern verwandt war. Der 8008 war der erste von Neumann-Rechner Intels und wurde unter dem Namen MCS-8 an die japanische Seiko Corporation verkauft, die einen Prozessor für Tischrechner suchte. In der Geschichte des Personalcomputers gilt er als direkter Vorläufer des 8080, der sämtliche Befehle des 8008 übernahm. Damit ist der Mikroprozessor der Urahn der erfolgreichen X86-Architektur. [Update]: Nach Darstellung des Dr. Dobb's Journal entwickelte Gary Kildall als Consultant für Intel Software für den 4004-Mikroprozessor, den 8008 und den 8080. Intel schenkte ihm das Entwicklungssystem Intellec-8, dass Kildall in der Seefahrtsschule installierte, in der er unterrichtete. Hier implementierte er PL/1 als PL/M auf dem 8008er. Danach begann er mit der Entwicklung von CP/M für den 8080. Kildall versuchte schließlich, CP/M für 20.000 US-Dollar an Intel zu verkaufen, doch Intel kaufte stattdessen PL/M. Große Teile des Betriebssystems CP/M wurden in PL/M geschrieben. (Detlef Borchers) / (ck) http://de.wikipedia.org/wiki/Sinclair_ZX81 http://www.sap.com/swiss/about.html http://global.sap.com/corporate-de/our-company/history/index.epx http://global.sap.com/corporate-de/our-company/history/1972-1981.epx http://de.wikipedia.org/wiki/DATEV#cite_note-HP002-3 http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&nid=2186 -------------------------- Der Atanasoff-Berry-Computer („ABC“) war der erste elektronische Digitalrechner und wurde von John Atanasoff und Clifford Berry in den Jahren 1937–1941 am Iowa State College gebaut. Die Maschine basierte auf dem binären Zahlensystem. Ihr einziger Zweck war das Lösen großer linearer Gleichungssysteme. Ein Computer im modernen Sinne war der ABC nicht, da er nicht frei programmierbar war. In der Namensgebung des 1946 der Öffentlichkeit vorgestellten Electronic Numerical Integrator and Computer (ENIAC) taucht erstmals das Wort als Namensbestandteil auf. In der Folge etablierte sich Computer als Gattungsbegriff für diese neuartigen Maschinen.