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Als Astronomie bezeichne ich differenztheoretisch die Differenz zwischen Astronomie und Kosmologie. Die Astronomie beobachtet Gestirne, die Kosmologie beobachtet, woher die Gestirne kommen.

Zufällige Definition:
Die Astronomie („Beobachtung der Gestirne“, von ástron „Stern“ und nómos „Gesetz“) ist die Wissenschaft von den Gestirnen. Sie beschreibt Eigenschaften der Objekte im Universum, also Himmelskörper (Planeten, Monde, Asteroiden, Sterne einschließlich der Sonne, Sternenhaufen, Galaxien und Galaxienhaufen), der interstellaren Materie und der im Weltall auftretenden Strahlung. Darüber hinaus strebt sie nach einem Verständnis des Universums als Ganzes, seiner Entstehung und seinem Aufbau.

In einer bestimmten Phase des Mittelalters - die I. Kant durch seine kopernikanischeWende berühmt gemacht hat, wechselte die Astronomie ihren Gegenstand so, dass die Erde zu einem Gestirn wurde. Davor hat man - unbewusst geozentrisch - alles über der Erde beobachtet, danach schaute man den Kosmos an.

Während der "kopernikanischen Wende" ging es um verschiedene Modellierungen von Planeten:
1543 N. Kopernikus veröffentlicht seine Planetentheorie
1609 G. Galilei >De revolutionibus orbium coelestium libri VI< (Sechs Bücher über die Kreisbewegungen der Weltkörper) erscheint
1588 T. Brahe veröffentlicht seine Planetentheorie
1609 G. Galilei richtet zum ersten Mal ein Fernrohr gegen den Himmel und entdeckt u. a. die Mondgebirge, vier Jupitermonde und die Sonnenflecken
1609 J. Kepler veröffentlicht seine Planetengesetze