|
rückwärts Hypereinführung vorwärts |
LexiRom Thermodynamik (Wärmelehre), Teilgebiet der Physik, in dem das Verhalten physikal. Systeme bei Zu- oder Abführung von Wärmeenergie und bei Temperaturänderungen untersucht wird. Grundlage der Th. sind die Hauptsätze der Wärmelehre : 1. Hauptsatz (Energieerhaltungssatz) : Wärme ist eine bes. Form der Energie; sie kann in andere Energieformen umgewandelt werden und umgekehrt. In einem abgeschlossenen System bleibt die Summe aller Energiearten (mechan., therm., elektr., magnet. und chem. Energie) konstant. 2. Hauptsatz (Entropiesatz): Die Entropie eines abgeschlossenen thermodynam. Systems kann sich nur durch Austausch mit der Umgebung ändern, oder sie kann sich nur von selbst vermehren. Damit ist gleichzeitig der Richtungscharakter aller Wärmevorgänge ausgedrückt: Wärme kann nicht von selbst von einem kälteren auf einen wärmeren Körper übergehen. 3. Hauptsatz (Nernstsches Wärmetheorem): Die Entropie eines festen oder flüssigen Körpers hat am absoluten Nullpunkt den Wert Null.