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Das systemische Denken beruht auf einer Uebertragung der Systemtheorie 1. Ordnung auf Phänomene, denen keine Artefakte zugrunde liegen. Es wurde hauptsächlich in der Oekologie (zB Vester, Club of Rome, Capra) und in der psychologischen Verhaltensforschung (zB Bateson, Watzlawik) entwickelt.
(F. Vester, F. Capra) Als Label wird "Systemtheorie" auch in der Technologie und im Bereich instruktiver Verfahren wie den "systemischen Therapien" (NLP, Hellinger usw.) verwendet.Das systemische Denken ist dem eigenen Selbstverständnis nach die adäquate Form von (angewandter) Wissenschaft, in welcher die Komplexität und die Zirkularität der Wirklichkeit berücksichtigt werden. Da das systemische Denken darauf hinzielt, uns zu sagen, was wir weshalb tun, müssen (Therapie, Umweltschutz), impliziert es einen Werte- und Ethik-Diskurs
Im "systemischem Denken" wird das System im Sinne der traditionellen Wissenschaften (u.a. Kant und Idealismus) als begrifflich nicht näher bestimmte, gedankliche Projektion aufgefasst, etwa als Ganzes, das mehr ist als seine Teile.
Beispiele