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Begründung

Als Begründung bezeichnen wir Beschreibungen von logischen Folgen. Die wichtigste logische Folge ist die Kausalität

Begründung sind wie Erklärungen reflexive Handlungszusammenhänge, die nur sprachlich möglich sind. Man kann etwas herstellen ohne Sprache, aber man kann ohne Sprache nicht begründen oder erklären, was man hergestellt hat. Vergl dazu Sprachräume (MMK2000)

was sich in begründenden Konjunktionen wie "weil" und "damit" zeigt. Mit solchen Konjunktionen wird der Leser durch die Logik der Aussage (resp. des Textes) geführt. Argumente, resp. Argumentationen braucht man, wenn man beweisen oder überzeugen will.

Beispiel:
Im Sylogismus sind die Prämissen zwingende Argumente für die Konklusion.
Die Behauptung (Konklusion), dass Aristoteles sterblich ist, wird mit den Behauptungen (Prämissen) "Alle Menschen sind sterblich" und "Aristoteles ist ein Mensch" begründet.

Beispiel:
X = Y, weil Z (ein Blizt entspricht einem Funken, weil ....)
Feststellungen: X und Y existieren, zwischen ihnen besteht eine Relation
Argument: Z

Hinweis:
Sprachliche Begründungen sind kreiskausal: das ist das Prinzip dieses Hypertextes. Dargestellt im Schema im Hyperbuch "Hypertext"