J. Piaget interpretiert die Kant'schen Konstruktionsregeln entwicklungspsychologisch:
Ein Objekt beruht auf Wahrnehmung. Dieses Für-wahr-halten stellt kognitive Anforderungen, die J. Piaget als Objektkonstanz beschrieben hat.
Beispiel:
Ein Gegenstand wird kurzfristig von einem andern verdeckt. Wie "weiss" ich, wenn er wieder auftaucht, dass es derselbe und nicht einfach ein gleicher ist ? Welche Operationen muss ich dazu machen. In welchem Alter kann ein Kind diese Operationen machen?
Regel: Wenn Eigenschaften a, b, c ... in Kontiguität wahrnehmbar sind, dann habe ich diese oder jene Entität vor mir, die ich schon kenne (von Glasersfeld:98)
siehe auch Kausalität.